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11.06.2026
13:20 Uhr
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Ministerpräsident Mario Voigt sieht im Einsatz von generativer KI in seinen Reden kein Problem. Und offenbart damit seine Lustlosigkeit, politische Kernkompetenzen unter Beweis zu stellen.

Ein Transparenzhinweis vorweg: Dieser Text entstand völlig ohne den Einsatz von künstlicher Intelligenz. Man hat das Gefühl, das so klar sagen zu müssen, wenn man die Vorgänge rund um den Thüringer Ministerpräsidenten Mario Voigt (CDU) verfolgt. Die Plattform „Frag den Staat“ hatte in mehreren von Voigts Artikeln und Reden Anzeichen für KI-generierte Passagen entdeckt, darunter waren Gastbeiträge in der FAZ und Reden für Gedenkveranstaltungen. Voigts Regierung verteidigte sich damit, „dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz im Jahr 2026 zum Arbeitsalltag moderner Organisationen gehört“. Fehlerbewusstsein? Keine Spur.
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