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28.09.2026
11:11 Uhr
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Wer Veränderungen herbeiführen will, muss dem neuen Bundestrainer seinen radikalen Kurs zugestehen – mit allen Vor- und Nachteilen.

Jürgen Klopp weiß, dass sein neues Nationalteam Zeit benötigt.
Angelika Warmuth/Reuters
Wer in den vergangenen Wochen die Berichterstattung rund um die deutsche Fußballnationalmannschaft verfolgt hat, dem kam eine Szene der britischen Komikertruppe „Monty Python“ aus der Jesus-und-Religionssatire „Das Leben des Brian“ in den Sinn. Darin läuft eine überzeugte Anhängerschaft dem namensgebenden Titelhelden Brian hinterher und ruft ihn zum Messias aus. Als dieser beteuert, er sei nicht der Messias, entgegnen ihm die Gläubigen, dass nur der wahre Messias seine eigene Göttlichkeit leugne. Als Brian in seiner Verzweiflung ausruft, dann sei er eben der Messias, betet ihn die Gruppe erst recht an.
Nach dem spät vergebenen Sieg gegen die Niederlande präsentiert sich ein traditioneller Bundestrainer, der vieles anders machen möchte als seine Vorgänger. Manche Personaldebatte lässt sich schon antizipieren.
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