SZ 15.03.2026
18:30 Uhr

(+) DB-Fernverkehr-Vorstand: „Würden wir Märklin-Eisenbahn spielen, wäre das eine gute Idee“


Die Lage im Fernverkehr der Deutschen Bahn ist desolat. Vorstand Michael Peterson sagt: Ich habe es nicht komplett in der Hand. Aber wie sollen sich die Dinge auf der Schiene bessern?

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Im vergangenen Jahr sind nur 60 Prozent der ICEs und ICs pünktlich am Ziel angekommen. Christoph Hardt/IMAGO/Panama Pictures

Die Deutsche Bahn steckt in der Krise. Das sichtbarste Zeichen dafür sind die Pünktlichkeit und der Zustand der ICEs der Konzerntochter DB Fernverkehr. Doch auch viele Lokführer und Zugbegleiter sind unzufrieden mit den Abläufen, intern geht es hoch her. Michael Peterson, 55, ist seit sieben Jahren ihr Chef, seit vier Jahren sitzt er zudem im Konzernvorstand. Zur Bahn kam er 2014, zuvor arbeitete er bei einer Beratungsfirma.

Die Erwartungen an die Deutsche Bahn sind ja nicht mehr hoch, die an die neue Bahn-Chefin Evelyn Palla dafür umso höher. Sie räumt jetzt erst mal in der Führungsetage auf: Pünktlicher wird so kein einziger Zug, aber immerhin sie ist voller Zuversicht.

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