SZ 30.03.2026
05:10 Uhr

(+) Collien Fernandes bei „Caren Miosga“: Die Debatte um digitale Gewalt verliert sich in Details


Caren Miosga interviewt Collien Fernandes und diskutiert mit Justizministerin Stefanie Hubig über digitale Gewalt. Es ist eine außergewöhnliche Talkshow. Auch weil sie zeigt, wie die gesellschaftliche Debatte zu zerfasern droht.

(+) Collien Fernandes bei „Caren Miosga“: Die Debatte um digitale Gewalt verliert sich in Details
Die Moderatorin Caren Miosga (l) spricht mit Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes während ihrer Talkshow zum Thema „Digitale Gewalt - wie können Frauen besser geschützt werden?“ Claudius Pflug/NDR/dpa

Seit zehn Tagen nun bekomme digitale Gewalt in Deutschland neue Aufmerksamkeit, sagt Caren Miosga zu Beginn dieser ungewöhnlichen Episode des Talkshowfernsehens. Präzisierend könnte man sagen: Diese Aufmerksamkeit ist durch Collien Fernandes, den ersten Gast der Sendung, nicht etwa nur erneuert worden, so, als hätte es ähnliche Aufmerksamkeit für Gewalt gegen Frauen, digital oder nicht digital, hierzulande immer wieder gegeben. Was diese Geschichte ausgelöst hat, die die Moderatorin und Schauspielerin im Spiegel und selbst auf Instagram erzählt hat, ist viel eher so noch gar nicht dagewesen.

Collien Fernandes tritt bei Caren Miosga auf. Schon im Vorhinein gab es rechtliche Diskussionen. Was die Schauspielerin in der Sendung sagt – und wo Christian Ulmens Anwalt widerspricht.

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