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29.06.2026
18:52 Uhr
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Chinas Aufstieg zur Wirtschafts-Weltmacht trifft Europas Industrie mit voller Wucht. Noch reden beide Seiten miteinander. Aber ein Handelskonflikt wird immer wahrscheinlicher.

Noch versucht die EU, den Chinesen im Dialog Europas Vorstellung von einem fairen Wettbewerb beizubringen: Handelskommissar Maroš Šefčovič (re.) mit Chinas Handelsminister Wang Wentao. Lukasz Kobus/EU
Zwei Regierungschefs, eine Erkenntnis: Die Europäische Union steuert auf einen Handelskonflikt mit China zu. Einerseits ist in diesen Wochen ein Regierungschef zu beobachten, den der zweite China-Schock zum Umdenken zwingt. Friedrich Merz spricht von Subventionen, von Überkapazitäten und Verzerrungen durch eine künstlich niedrig gehaltene Währung und sagte zuletzt im Bundestag: „Das ist der Teil des Wettbewerbs, den wir als unfair bezeichnen.“ Dagegen wolle man vorgehen – was sich notwendigerweise in Brüssel abspielt, wo die EU-Kommission die Handelspolitik bestimmt.
Und er trifft das Land ins Herz. Zu Besuch in deutschen und chinesischen Fabriken - und bei denen, die sagen: Jetzt geht es um alles.
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