Es war ungefähr halb zwei in der Nacht, als Ron Schallenberg als Gruppenführer einer Polonaise Einzug im „Blauen Salon“ hielt. Schalkes Mittelfeldspieler trug eine verspiegelte Sonnenbrille, auf dem einen Augenglas stand „Auf“, auf dem anderen „Stieg“, und die Lieder, die er vorneweg anstimmte, fanden wohl schon beim nächsten Hintermann und der nächsten Hinterfrau in seiner Gefolgschaft kein Gehör mehr. Das lag an seiner vom Pilskonsum schon etwas undeutlichen Aussprache und am Lärmpegel, der in der für Freunde und Angehörige der Vereinsfamilie reservierten Stadionloge herrschte.
