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19.05.2026
13:48 Uhr
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Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und die FAS haben einen Buchklub gegründet – in Kooperation mit dem Buchhandelsriesen Thalia. Berührt so eine Allianz die Unabhängigkeit der Literaturkritik?

Als Trendscout betätigte sich die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) im vorigen Oktober. Da spürte sie – mit viel Sympathie und Zeilenbedarf – dem Geheimnis der Buchklubs nach. Ihre Erkenntnis: Die Deutschen lesen zwar weniger, dafür aber immer öfter zusammen mit anderen, zum Beispiel bei privaten Lesekreisen in wechselnden Wohnungen oder in digitalen Communitys.
Lange haderte die deutschsprachige Literatur mit ihrer internationalen Irrelevanz. Jetzt sind Daniel Kehlmann, Shida Bazyar und Nelio Biedermann plötzlich überall. Warum?
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