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20.04.2026
14:00 Uhr
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Die Auswirkungen des Kriegs im Nahen Osten erreichen ein historisches Ausmaß. Nach Angaben der IEA stieg der Ölpreis noch nie so stark binnen eines Monats an. Erneuerbare Energiequellen werden weltweit immer gefragter.

Technische Anlagen an einem saudi-arabischen Ölfeld, rund 160 Kilometer von Riad entfernt. Ali Haider/EPA/dpa
Normalerweise ist der monatliche Öl-Report der Internationalen Energieagentur (IEA) kein Bericht, den man mit Spannung erwartet. Diesmal bot die Organisation damit eine erste Übersicht, wie sich der Iran-Krieg und die Schließung der Straße von Hormus weltweit auf die Energieversorgung auswirken. Der in Paris veröffentlichte Bericht zeigt, dass das Kriegsgeschehen im Nahen Osten Verwerfungen von historischem Ausmaß ausgelöst hat.
Auch wenn sich die Lage in Nahost kurzfristig beruhigt hat, wird die Energiekrise lange nachwirken, warnt IEA-Chef Fatih Birol. Ein Tempolimit auf Autobahnen ist für ihn auch in Deutschland denkbar – und den Atomausstieg hält er für einen historischen Fehler.
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