Abgemagert, apathisch, den Tod vor Augen, so lässt sich Veerle Hegge an einem Frühsommermorgen des Jahres 2024 von ihrem Ehemann Bart De Wever in eine psychiatrische Klinik bringen. Eineinhalb Stunden dauert die Fahrt von Antwerpen in die Stadt Tienen, im Auto herrscht Schweigen. Sie denkt, er sei von ihr enttäuscht, weil sie als Chefin der sechsköpfigen Familie ausfällt. Aber sie wagt nicht, ihn zu fragen. Als sie angekommen sind, lädt De Wever schnell ihr Gepäck aus. Man werde später am Tag telefonieren, vereinbaren die beiden. Eine kurze Umarmung, dann fährt er los.
