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09.10.2026
13:59 Uhr
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Das Altersvorsorgedepot soll mit Staatszuschüssen die Renten aufbessern. Doch das öffentliche Angebot, das gute Standards vorgeben könnte, verzögert sich. Womöglich kommt es gar nicht. Die Grünen und Verbraucherschützer warnen.

Auf die Riester-Rente soll ein neues Modell folgen. Doch bei der Umsetzung hakt es jetzt.
MASKOT/IMAGO
Anfang kommenden Jahres, in nicht einmal drei Monaten, ist die Riester-Rente Geschichte. Sie wird ersetzt durch das Altersvorsorgedepot (AVD), ein Großprojekt, das die Koalition vergleichsweise reibungslos durchgesetzt hat. Das Gesetz wurde schon Anfang Mai endgültig beschlossen. Das Versprechen: Wer hier einzahlt, hat dank staatlicher Zulagen, höherer Renditen und niedrigerer Kosten als beim „Riestern“ im Ruhestand spürbar mehr Geld. Insbesondere Familien soll das helfen und Geringverdienern die magere Rente deutlich aufbessern. Derzeit werben bereits Banken und Finanzdienstleister um Interessenten, es lockt ein Milliardengeschäft.
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