SZ 25.05.2026
13:27 Uhr

(+) Abschied von Pep Guardiola als City-Trainer: Revolutionär eines Sports, der keine Revolutionen kennt


„Warum liebt ihr mich so sehr?“ Bei seinem emotionalen Abschied aus Manchester wird klar: Pep Guardiola hinterlässt ein Erbe für die Ewigkeit. Ob und wie es für ihn als Trainer weitergeht, ist völlig unklar.

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Pep Guardiola blickte auf die Ehrentribüne des Stadions von Manchester City und sagte, er sehe dort „die größte Trophäe“, die er erlangen konnte. Es glänzte dort nichts silbern, sein Vater Valentí Guardiola, gerade 95 Jahre alt geworden, hatte sich erhoben, um dem Sohn zu applaudieren. Und die Trophäe, von der Guardiola sprach, sie blinkte nicht, sie war imaginärer Natur: Die Nordtribüne im Etihad Stadium heißt fortan „Pep Guardiola Stand“, was bedeutet, dass der Familienname seines Vaters alles überdauern wird. Sogar ihn selbst, der nun im Alter von 55 mindestens seine Karriere als Trainer von City beendet hat, vielleicht nie mehr als Klub-Coach agieren und womöglich sogar nie mehr auf einer Bank sitzen wird.

Er macht Rauch auf dem Trainingsplatz, nutzt KI und hat eine gewiefte Strategie entworfen: Die erste Meisterschaft von Arsenal seit 22 Jahren ist auch das Werk von Trainer Mikel Arteta – und er will noch mehr.

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