Heise 26.05.2026
20:00 Uhr

Top 10: Die beste NVMe-SSD im Test


Kompakt, schnell und sparsam: NVMe-SSDs liefern bis zu 14.000 MB/s, lange Lebensdauer und passen in PC, Laptop und PS5.

Top 10: Die beste NVMe-SSD im Test

Bereits im zarten Alter von fünf Jahren hatte Jonas seinen ersten PC und hat glücklicherweise noch die Zeit von Kassetten, CDs und Disketten miterlebt. Seitdem hat ihn Technik und der Spaß an Gadgets nicht mehr losgelassen. Angefangen hat er 2023 als Volontär bei TechStage, das 2024 in heise bestenlisten übergegangen ist. Seit 2025 ist er dort nun fest als Redakteur im Team tätig und allen voran Experte für Mini-PCs. Weiterhin testet er für allerlei PC-Zubehör, Saugroboter, Ladegeräte und Powerbanks. Privat ist er Vielleser, Bahn-Nerd und Musikliebhaber, wobei sein Musikgeschmack so vielfältig ist wie er selbst.

Kompakt, schnell und sparsam: NVMe-SSDs liefern bis zu 14.000 MB/s, lange Lebensdauer und passen in PC, Laptop und PS5.

Eine NVMe-SSD ist 2026 der Standard für jeden modernen Computer – schneller als jede Festplatte, deutlich flotter als eine SATA-SSD und in Sekundenschnelle eingebaut. Doch der Markt ist durch den KI-Boom und die enorme Nachfrage nach NAND-Speicher in Bewegung: Die Preise sind zuletzt spürbar gestiegen, die Auswahl reicht vom Einsteigermodell für 60 Euro bis zur PCIe-5.0-Spitzen-SSD für 900 Euro. Wir zeigen, welche NVMe-SSD sich für welchen Einsatz lohnt, worauf beim Kauf zu achten ist und wo die Unterschiede zwischen den vielen Solid-State-Drives liegen.

Im Ratgeber klären wir die wichtigsten Fragen: Was bedeutet NVMe überhaupt, warum gibt es M.2-SSDs mit PCIe und mit SATA, welche Kapazität passt zu welchem Einsatz und wie lange hält eine solche SSD eigentlich? Grundlage aller Empfehlungen sind die Messungen der c't-Redaktion, die wir hier zusammenfassen und einordnen.

Unser Testsieger ist die Kingston Fury Renegade G5: Sie liefert Spitzentempo auf PCIe-5.0-Niveau, bleibt unter 7 Watt Leistungsaufnahme und kostet in der 2-TB-Version rund 280 Euro, mit 1 TB 199 Euro – deutlich weniger als die direkte Konkurrenz.

Als Technologiesieger empfehlen wir die Corsair MP700 Pro XT mit Phisons neuem E28-Controller und sequenziellen Raten bis 14,8 GB/s, die jedoch mit 1 TB 230 Euro und mit 2 TB rund 470 Euro kostet.

Preis-Leistungs-Sieger ist die Lexar NM790 ab 114 Euro mit 512 GB oder 155 Euro mit 1 TB – eine schnelle PCIe-4.0-SSD für Gamer und Alltagsnutzer zu einem fairen Preis pro Terabyte.

Die Kingston Fury Renegade G5 liefert Spitzentempo bei deutlich niedrigerem Stromverbrauch als viele Konkurrenten – und das zu einem fairen Preis: Bereits ab rund 199 Euro für 1 TB ist sie zu haben, die 2-TB-Variante kostet rund 280 Euro. Damit ist sie unser Testsieger in der PCIe-5.0-Spitzenklasse: Die rein technisch leicht überlegene Corsair MP700 Pro XT kostet bei 2 TB fast das Doppelte – ein Aufpreis, den die Renegade G5 für die meisten Käufer überflüssig macht.

Wer eine schnelle PCIe-5.0-SSD für aktuelle Spiele-, Workstation- oder Content-Creation-Systeme sucht, bekommt mit der MP700 Pro XT ab rund 230 Euro (1 TB) eines der derzeit besten Pakete am Markt. Sie kombiniert Spitzentempo mit überraschend genügsamer Leistungsaufnahme – damit ist sie auch für Mainboards ohne dicken M.2-Kühler interessant.