Der Autokonzern Stellantis wird künftig einige Modelle mit dem Cloud-Assistenzsystem des israelischen Unternehmens Mobileye ausstatten. Die ersten dieser Fahrzeuge sollen im kommenden Jahr auf den Markt kommen.
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21.07.2026 19:01 Uhr |

Der Autokonzern Stellantis wird künftig einige Modelle mit dem Cloud-Assistenzsystem des israelischen Unternehmens Mobileye ausstatten. Die ersten dieser Fahrzeuge sollen im kommenden Jahr auf den Markt kommen.
Cloud-Enhanced Adas nennt Mobileye das System, wobei Adas für Advanced Driver Assistance System (fortgeschrittenes Fahrerassistenzsystem) steht. Es nutzt das Schwarmintelligenzsystem Road Experience Management (REM), um das assistierte Fahren zu verbessern, wie Mobileye mitteilte.
REM erfasst Straßenmerkmale wie Schilder, Ampeln, Fahrspuren, Geschwindigkeitsbegrenzungen, Fußgängerüberwege oder Fahrspuren. Dazu greift das System auf die Frontkameras von Fahrzeugen zu, die mit dem EyeQ System-on-Chip (SoC) von Mobileye ausgestattet sind. Diese Daten werden anschließen anonymisiert auf einen Cloudserver übertragen und dort verarbeitet. So entsteht laut Mobileye eine Datenbank mit Straßeninformationen, die dann wieder an Fahrzeuge ausgeliefert werden.
Über acht Millionen Fahrzeuge sind mit dem System ausgestattet und sammeln Daten. Im vergangenen Jahr seien rund 54 Millionen Kilometer erfasst worden. Über 95 Prozent der öffentlichen Straßen in den USA und Europa seien abgedeckt – von Autobahnen bis zu Straßen in dicht bebauten Innenstädten.
2027 sollen die ersten Stellantis-Modelle mit dem Cloud-Enhanced Adas verfügbar sein. Welche Modelle das sein werden, wurde nicht genannt. Unter dem Dach des Stellantis-Konzerns werden verschiedene internationale Marken gefertigt, unter anderem Opel, Chrysler, Citroën, Peugeot und Fiat.
(wpl)