Liebe Leser,
|
25.09.2026 11:27 Uhr |

Liebe Leser,
schon seit mehreren Monaten ist mir bewusst: Ich brauche bald mal einen neuen Arbeitsplatz-PC. Als langjähriger Windows-Nutzer machte ich meine ersten PC-Schritte Mitte der 90er mit Windows 95 (in Kombi mit MS-DOS) und kenne so quasi jeden Winkel der Microsoft-OS auswendig. Das schafft eine gewisse Sicherheit: Ich weiß, wo ich hinklicken muss, wie ich auch komplizierte Einstellungen vornehme und kenne die wichtigsten Fallstricke – etwa bei den Grafiktreibern.
Da ich ursprünglich aus der Hardware komme, kann ich mich der Faszination für die kompakten Mini-Macs allerdings nicht entziehen. Die Dinger sehen schick aus, sind kompakt und haben sogar ordentlich Power. Für den Privatgebrauch für mich zwar keine echte Option, weil nicht ausreichend spielefähig, aber für die Arbeit durchaus. Dazu kommt: Kaum Kabel und quasi lautlos beim Arbeiten. Und nun stehe ich vor der Frage: Sollte ich im Office den Schritt hin zu macOS wagen?
Ein Großteil meines Arbeitstages läuft in Browser-Fenstern ab – etwa das CMS, die Mail und diverse weitere Web-Dienste; dazu kommt noch Microsoft Teams. Das klingt also erstmal harmlos, denn für macOS gibt es alle gängigen Browser. Und die Umgewöhnung werde ich schon auch irgendwie hinbekommen. Dazu locken auch noch Experimente, denn der Mac mini eignet sich auch ganz gut zum Ausprobieren von lokalen KI-Modellen – zumindest die Variante mit M5 Pro.
Falls Sie auch mit derartigen Gedanken spielen: Unsere Mac-Kollegen haben die neuesten Mac-mini-Modelle getestet – und zwar sowohl das Modell mit starkem M5 Pro als auch das günstigere mit M6. Zudem haben sie auch die Profi-Workstation Mac Studio M5 Ultra getestet – diese kostet wesentlich mehr, ist aber gerade bei lokaler KI ein echtes Kraftpaket. Benchmark-Ergebnisse mit lokalen Modellen und unsere Praxiserfahrungen können Sie in einem separaten Artikel nachlesen.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.
Herzliche Grüße
Martin Fischer
(mfi)