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20.04.2026
13:00 Uhr
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Die elektrische Mercedes C-Klasse kann bis zu 762 km am Stück fahren und sehr flink nachladen. Die Chancen auf einen Erfolg dürften groß sein.

Nie war er unwichtiger als in einem Elektroauto, und dennoch holt Mercedes ausgerechnet einen riesigen Kühlergrill aus der Kiste, um die neue Generation von Elektroautos in ein für die Marke typisches Bild zu setzen. Wie das global von der jeweiligen Zielgruppe aufgenommen wird, muss sich zeigen. Technisch aber hat Mercedes keinen Stein auf dem anderen gelassen. Die elektrische C-Klasse verspricht ein hervorragendes Elektroauto zu werden.
Mercedes
Die technischen Eckdaten sind aus dem GLC EQ schon bekannt. Zum Start gibt es zunächst nur ein Allradmodell mit 360 kW und 800 Nm. 4,1 Sekunden sollen genügen, um aus dem Stand 100 km/h zu erreichen. An der Hinterachse verbaut Mercedes ein Zweigang-Getriebe. Das soll einerseits die extreme Beschleunigung im unteren Geschwindigkeitsbereich sicherstellen, andererseits die Effizienz auf der Autobahn verbessern helfen. Im kleineren CLA EQ geht die Marke den gleichen Weg, konnte meinen Kollegen Clemens im Test allerdings nicht vollständig überzeugen.
Im WLTP gibt Mercedes eine Reichweite von 760 km an. Mehr als 800 km sollen es mit einer C-Klasse sein, die nur hinten einen Motor hat und im kommenden Jahr das Angebot ergänzen wird. Ohnehin ist davon auszugehen, dass Mercedes sowohl bei den Antrieben als auch bei den Batterien nachlegen wird. Vorstellbar ist, dass es ein Basismodell mit rund 70-kWh-Batterie und ein Topmodell mit deutlich mehr als 400 kW Leistung geben könnte. Beides kommentieren die Verantwortlichen nicht.