Bei Straßenbauarbeiten nahe der Zufahrt von der B455 zur Lucius D. Clay Kaserne in Wiesbaden Erbenheim ist eine 500-Kilo-Weltkriegsbombe gefunden worden, die heute um 11 Uhr entschärft oder kontrolliert gesprengt werden sollte. Hierzu ist eine Evakuierung im Umkreis von rund 700 Metern um die Bombe notwendig geworden. Da es sich nicht um ein dicht besiedeltes Gebiet handelt, waren davon lediglich rund 50 Einwohner betroffen. Von den notwendigen Straßensperrungen ist unter anderem die A66 zwischen Wiesbaden-Erbenheim und Wiesbaden-Nordenstadt tangiert. Die Autobahn sollte von 10.30 Uhr gesperrt werden. Auch die Bundesstraße 455 und die Bahntrasse Wiesbaden-Köln mussten vorsorglich geschlossen werden. Bei Fragen zur Evakuierung sollen Bürger nicht die Notrufnummern 112 oder 110 wählen, sondern das Bürgertelefon unter 0611/318080. Einwohner müssen den Gefahrenbereich selbständig verlassen, zum Beispiel zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto. Für Menschen, die nicht bei Familie, Freunden oder Bekannten außerhalb der Sperrzone unterkommen, gibt es eine Betreuungsstelle in der Johanniter Rettungswache, Wiesbadener Landstraße 80–82, in Amöneburg.Die 500 Kilogramm schwere US-Fliegerbombe wurde bei Sondierungen für Straßenbauarbeiten entdeckt. Sie ist gesichert und bewacht. Weitere Informationen und Antworten auf häufige Fragen sind im Internet unter wiesbaden.de/krisenfall zu finden.
