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22.09.2026
07:38 Uhr
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Microsoft ist die verbreitetste Aktie, Allianz wird am höchsten gewichtet. Bemerkenswert ist die Rolle deutscher Standardwerte. Diese Aktien und ETF bevorzugen die Profis im ersten Halbjahr.

Vermögensverwalter sind so stark in Aktien investiert wie seit Ende 2021 nicht mehr. Zur Jahresmitte 2026 liegt der Aktienanteil bei knapp 60 Prozent. Passive Aktien-ETF sind darin eingerechnet. Das stärkere Aktienengagement finanzieren die Verwalter vor allem aus der Liquidität: Deren Anteil fiel seit Ende 2020 von zwölf Prozent auf knapp neun Prozent. Das zeigt der Trendmonitor Vermögensverwaltung des Instituts für Vermögensaufbau (IVA) und der Softwareplattform QPLIX hervor, für die mehr als 51.000 Depots von 190 unabhängigen Vermögensverwaltern ausgewertet wurden. Die Daten lieferte die Münchener V-Bank.
Im Kielwasser der Debatte über ein AfD-Parteiverbot ist eine Diskussion über das Staatsangehörigkeitsrecht entbrannt. Zu Wort gemeldet haben sich die Verfassungsrechtlerin Frauke Brosius-Gersdorf und der Politikwissenschaftler Christian Stecker. Ihre Thesen enthalten Vorstellungen, die der Korrektur bedürfen.
Die Entscheidung des Supreme Court zur Briefwahl zeigt: Auch Trumps Richter folgen seiner Politik nicht automatisch. Die US-Justiz bleibt eine wichtige Bastion des Rechtsstaats. Davon profitieren auch wir in Europa.
75 Jahre Bundesverfassungsgericht: Die Karlsruher Richter haben entscheidend zum Erfolg der Bundesrepublik beigetragen. Nun stehen wir vor einem Kulturwandel, vielleicht sogar vor einem Kulturbruch.
Redakteurin in der Wirtschaft.
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