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11.05.2026
17:56 Uhr
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Landesspiele der Special Olympics 2029 in WiesbadenDie Landesspiele der Special Olympics 2029 werden in Wiesbaden ausgetragen. Das teilte die Stadtverwaltung der hessischen Landeshauptstadt mit. Die inklusiven Landes-Sommerspiele gibt es seit 2006, sie finden alle vier Jahre statt. „Das Thema Inklusion liegt mir sehr am Herzen“, erklärte Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD). „Die Landesspiele 2029 werden dafür sorgen, das Thema weiter in die Stadtgesellschaft zu tragen.“Die Special Olympics stehen für sportliche Begegnung, Teilhabe, Sichtbarkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt, wie es in der Mitteilung heißt. Athleten mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung treten in zahlreichen Sportarten an. Ausrichter der hessischen Landesspiele der Special Olympics 2025 war Hanau. Für das Jahr 2029 hatte es zwei weitere Bewerbungen gegeben: Auch Kassel/Baunatal sowie Marburg hatten ihren Hut in den Ring geworfen.Vom 15. bis 20. Juni 2026 finden die nächsten Nationalen Spiele der Special Olympics im Saarland statt. (dpa)
Ermittlungen wegen Gewalt und Rassismus bei Fußballspiel Schlüchtern. Die Polizei ermittelt gegen einen 34 Jahre alten Mann, der sich bei einem Fußballspiel in Schlüchtern rassistisch geäußert und einen 19 Jahre alten Spieler der gegnerischen Mannschaft verletzt haben soll. Er soll dem Neunzehnjährigen gegen den Kopf geschlagen und ihn zu Boden geschubst haben, teilte die Polizei mit. Bei der Auseinandersetzung am Freitagabend habe der junge Mann eine Gehirnerschütterung und eine Fraktur der Hand erlitten. Die Polizei sucht Zeugen. (dpa)
Mehr Unfälle in dichterem Verkehr in Hessen Ein dichterer und vielfältigerer Verkehr führt auf Hessens Straßen zu mehr Unfällen. Besondere Sorge bereiten Innenminister Roman Poseck (CDU) E-Scooter und steigende Unfallzahlen bei jungen Erwachsenen. „Mehr zugelassene Fahrzeuge, eine wachsende Vielfalt an Verkehrsmitteln – von E-Scootern über Pedelecs bis hin zu Lastenrädern – und eine Infrastruktur, die mit dieser Entwicklung oft nicht Schritt halten kann, erhöhen das Unfallrisiko auf unseren Straßen erheblich“, sagte Poseck bei der Vorstellung der Verkehrsunfallbilanz im Frankfurter Polizeipräsidium. Die hessische Polizei registrierte im vergangenen Jahr 150.286 Verkehrsunfälle. Dabei kamen 199 Menschen ums Leben, 3.230 wurden schwer und 22.567 leicht verletzt. Im Vergleich zu 2024 stieg die Zahl der Unfälle um 2,3 Prozent, die Zahl der Todesopfer blieb nahezu unverändert. Vor allem sind es sehr viel weniger Todesfälle als vor zehn Jahren, wie der Innenminister berichtet. Einen „besorgniserregenden Anstieg“ gebe es jedoch bei der Zahl der Unfälle mit E-Scootern. Die hessische Polizei zählte im vergangenen Jahr 1.505 Unfälle mit diesen Fahrzeugen – fast 40 Prozent mehr als 2024. Fünf Menschen starben bei Scooter-Unfällen, vier von ihnen waren jünger als 25 Jahre. Auch sonst sind junge Menschen besonders häufig in Unfälle verwickelt. (dpa)
Mordanklage nach Schüssen in Gießener WettbüroGießen. Sieben Monate nach Schüssen in einem Wettbüro in der Innenstadt von Gießen klagt die Staatsanwaltschaft einen 34 Jahre alten Mann an. Sie wirft ihm versuchten heimtückischen Mord, gefährliche Körperverletzung sowie einen Verstoß gegen das Waffengesetz vor. Das zuständige Schwurgericht in Gießen hat mittlerweile die Anklage zugelassen und das Hauptverfahren eröffnet. Der erste Hauptverhandlungstermin soll am 3. Juni dieses Jahres stattfinden. Der türkische Staatsbürger soll am Nachmittag des 11. Oktober vergangenen Jahres das nahe des Marktplatzes gelegene Wettbüro betreten und vier Schüsse abgegeben haben. Drei männliche Gäste im Alter von 16, 27 und 40 Jahren wurden dabei an den Beinen und am Oberkörper verletzt. Während seiner Flucht soll der Mann einen weiteren Schuss gen Eingang abgegeben haben, ohne aber jemanden verletzt zu haben.Der Schussabgabe soll ein Streit zwischen dem Angeklagten und einem der Geschädigten vorausgegangen sein. Dies haben Polizei und Staatsanwaltschaft im Verlauf der Befragung einer Vielzahl von Zeugen und anhand von Datenträgern wie Mobiltelefonen und Videoaufnahmen herausgefunden, wie es weiter heißt.Der Polizei und Justiz schon wegen Fällen von Körperverletzung und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz bekannte Angeklagte war noch am Tatabend in seiner Wohnung in einer Kleinstadt nahe Gießen festgenommen worden. Auch stellten Polizisten die mutmaßliche Tatwaffe, eine Pistole, die der Angeklagte zuvor auf der Flucht weggeworfen hatte, bereits kurz nach der Tat sicher.
Erbach: Toter Mann in verrauchter Wohnung gefunden Erbach. Bei einem Feuerwehreinsatz in Erbach im Odenwaldkreis ist ein 64 Jahre alter Mann leblos in seiner Wohnung gefunden worden. Die Einsatzkräfte seien in der Nacht zu Montag wegen einer Rauchentwicklung in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Erbach alarmiert worden, teilte die Polizei mit. Demnach habe sich der Rauch aufgrund von angebranntem Essen entwickelt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gehe man davon aus, dass der 64 Jahre alte Mann während des Kochens an einer inneren medizinischen Ursache verstorben sei. Ein Fremdverschulden werde derzeit ausgeschlossen. Sachschaden sei nicht entstanden. Das Gebäude war nach dem Durchlüften weiter bewohnbar. (dpa)
Gute Noten für Badeseen in HessenWiesbaden. Zum Saisonstart bei Hessens Badeseen meldet die zuständige Behörde eine ausgezeichnete Wasserqualität in fast allen Fällen. „Von den 61 hessischen EU-Badegewässern wiesen 58 eine „ausgezeichnete“ hygienische Qualität auf, drei weitere wurden mit „gut“ bewertet“, teilte das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) in Wiesbaden mit Blick auf Wasseranalysen mit. „Kein einziger Badesee in Hessen wurde als „ausreichend“ oder „mangelhaft“ eingestuft“, hieß es weiter.Dennoch könne es beim Badespaß im Freien zu Einschränkungen kommen - etwa bei einem Massenvorkommen von Cyanobakterien (Blaualgen). „Solche Ereignisse wirken sich jedoch nicht auf die hygienische Einstufung aus“, erklärte das HLNUG. Blaualgen können Giftstoffe abgeben, die bei Mensch und Tier gesundheitliche Probleme verursachen können.Hinsichtlich Blaualgen kann nach Angaben des HLNUG folgende Faustregel befolgt werden: „Wenn man bis zu den Knien im Wasser steht und seine Füße nicht sehen kann, sollte man auf das Baden verzichten. Auch grünlich-blaue Schlieren auf dem Wasser oder ein unangenehmer Geruch können Warnzeichen sein, die es zu beachten gilt.“Hessens Badeseen würden aber auch von den Gesundheitsämtern beobachtet, hieß es. Zahlreiche Informationen zu den einzelnen Gewässern könnten Badefreunde zudem auf der Internetseite badeseen.hlnug.de finden.
Wetteraukreis: Illegale Prostitution in MassagesalonGießen. Bei der Kontrolle eines Massagesalons im Wetteraukreis sind zwei Frauen im Alter von 54 und 39 Jahren festgenommen worden. Gegen sie laufe nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts und des Arbeitens ohne Arbeitsgenehmigung, teilte das Hauptzollamt Gießen mit. Demnach habe der Zoll vergangene Woche aufgrund eines eingegangenen Hinweises einen Lockvogel in den Salon geschickt. Diesem seien von einer der Frauen neben Massagedienstleistungen auch sexuelle Handlungen angeboten worden. Bei der anschließenden Kontrolle wurde nach Angaben des Zollamts festgestellt, dass die aus China stammende 39-jährige Frau keine Ausweisdokumente bei sich hatte. Im Nachbarraum sei die 54-jährige, ebenfalls aus China stammende Frau gerade dabei gewesen, Spuren sexueller Handlungen zu beseitigen. Auch sie habe keine Aufenthalts- und Arbeitspapiere vorweisen können. Die zuständige Ausländerbehörde sei eingeschaltet worden. (dpa)
Brachttal: Motorradfahrer bei Kollision mit Auto verletztBrachttal. Ein missglücktes mutmaßliches Überholmanöver hat in Brachttal (Main-Kinzig-Kreis) zu einem schweren Unfall geführt. Wie die Polizei mitteilte, hatte nach bisherigen Erkenntnissen ein 69 Jahre alter Autofahrer im Bereich einer Kurve mit seinem Wagen einen vorausfahrenden Fahrradfahrer überholen wollen. Dabei stieß das Auto den Angaben zufolge mit einem entgegenkommenden 50 Jahre alten Motorradfahrer zusammen. Ein weiterer Motorradfahrer versuchte laut Polizei mit seiner Maschine auszuweichen, kam dabei von der Fahrbahn ab und landete im Straßengraben. Der 37-Jährige erlitt demnach mehrere Schürfwunden. Der 50-Jährige zog sich schwere Verletzungen am Bein zu. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Polizei sucht Zeugen. (dpa)
Wechselhaftes Wetter in Hessen Offenbach. Das schöne Wetter kehrt Hessen den Rücken und die neue Woche startet ungemütlich. Heute bleibt es vielerorts stark bewölkt mit gebietsweise schauerartigem Regen, der im Tagesverlauf nachlässt, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt. Am Nachmittag und Abend ziehen von Nordwesten noch einzelne Schauer auf. Die Höchstwerte liegen zwischen 9 und 16 Grad.In der Nacht zum Dienstag ist es wechselnd bis stark bewölkt mit einzelnen Schauern. Im Bergland weht weiterhin ein stark böiger Wind.Am Dienstag setzt sich das wechselhafte Wetter fort. Es bleibt wechselnd bis stark bewölkt, tagsüber sind einzelne Schauer und kurze Gewitter möglich. In Hochlagen kann der Niederschlag anfangs teils mit Schnee vermischt sein. Die Temperaturen erreichen nur noch 10 bis 15 Grad.Auch am Mittwoch und am Feiertag bleibt das Wetter wechselhaft. (dpa)
Behinderungen im S-Bahn-Verkehr im Rhein-Main-GebietHofheim. Ein beschädigtes Stellwerk sorgt derzeit für Ausfälle, Verzögerungen und verkürzte Strecken im S-Bahn-Netz des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) noch zu Ausfällen und verkürzten Strecken.Die S-Bahnlinie 1 fährt den RMV-Angaben nach nur zwischen „Wiesbaden Hauptbahnhof“ und „Frankfurt Griesheim“, sowie zwischen „Rödermark Ober-Roden“ und „Frankfurt Hauptbahnhof“. Die Züge der Linie S2 verkehren zwischen „Offenbach Ost“ und „Dietzenbach Hauptbahnhof“. Die S8 ist den Angaben nach nur zwischen „Wiesbaden Hauptbahnhof“ und „Frankfurt Hauptbahnhof“ unterwegs. Die Züge der S9 fahren lediglich zwischen „Hanau Hauptbahnhof“ und „Frankfurt Hauptbahnhof“. (cfr.)
Brückenarbeiten bei Eschborn betreffen A66 und A648Eschborn. Ab Montag müssen sich Autofahrer beim Dreieck Eschborn auf Behinderungen einstellen. Ursache sind Brückenarbeiten. An der Stelle überquert die A648 die A66. Deswegen wird vom 11. Mai (5.00 Uhr) bis zum 22. Mai (21.00 Uhr) die Anschlussstelle Eschborn/Sossenheim der A66 in Fahrtrichtung Wiesbaden gesperrt, wie die Autobahn GmbH berichtete. Auch auf der A648 sei mit temporären Einschränkungen zu rechnen. Der Verkehr werde unter anderem über die A5 umgeleitet. (dpa)
Zwei Verletzte bei Feuer in Tunnel der A66Neuhof. Bei einem Feuer in einem Tunnel auf der Autobahn 66 bei Neuhof (Landkreis Fulda) sind zwei Menschen leicht verletzt worden. Aus bisher ungeklärter Ursache fing das Auto der beiden am Sonntagnachmittag Feuer, wie die Polizei mitteilte. Sie konnten das Auto demnach selbstständig verlassen.Beide Tunnelröhren wurden daraufhin gesperrt und die Menschen aus den Fahrzeugen, die sich in den beiden Röhren des Autobahntunnels befanden, wurden über die Notausgänge ins Freie geleitet und vorsorglich medizinisch untersucht. Insgesamt befanden sich zu dem Zeitpunkt etwa 30 Autos sowie ein Reisebus mit rund 30 Fahrgästen in dem Tunnel.Beide Tunnelröhren konnten am Abend wieder freigegeben werden, wie es hieß. Der entstandene Schaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt. (dpa)
Bad Orb: Ohne Helm gestürzt und schwer verletztBad Orb. Ein 43 Jahre alter Mann hat bei einem Verkehrsunfall in Bad Orb (Main-Kinzig-Kreis) schwere Kopfverletzungen erlitten. Wie die Polizei mitteilte, war er am Sonntagnachmittag mit seinem Kleinkraftrad aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, gestürzt und in einem Graben zum Liegen gekommen. Der Mann wurde demnach mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Nach Angaben der Polizei soll er ersten Erkenntnissen zufolge zum Unfallzeitpunkt keinen Helm getragen haben. Ein Gutachter soll nun den genauen Hergang klären. Die Polizei sucht Zeugen. (dpa)
Bad Camberg: Betrunkene Sportwagenfahrer sorgen für PolizeieinsatzBad Camberg. Zwei alkoholisierte Männer haben in Bad Camberg im Landkreis Limburg-Weilburg einen größeren Polizeieinsatz verursacht. Die 35 und 43 Jahre alten Insassen eines Sportwagens seien einer Zeugin am Samstagabend bereits alkoholisiert an einer Tankstelle aufgefallen, teilte die Polizei Limburg mit. Dort hätten die beiden große Mengen Alkohol gekauft. Eine alarmierte Polizeistrafe traf die Männer dann mitsamt dem Sportwagen auf dem Parkplatz eines nahegelegenen Supermarktes an, wo der 43-jährige Fahrer und der 35-jährige Beifahrer neben dem Auto getanzt haben sollen. Die Betrunkenen hätten sofort aggressiv auf die Beamten reagiert und sich deren Anweisungen widersetzt. Der 35-Jährige habe massiven Widerstand gegen seine Festnahme geleistet. Er habe die Einsatzkräfte mit dem Tod bedroht, sie fortwährend beleidigt und eine drohende Kampfhaltung eingenommen, hieß es. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung eingeleitet. Der 43-Jährige muss sich wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten. (dpa)