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06.05.2026
14:18 Uhr
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Was ist los in Frankfurt & Hessen? Lesen Sie aktuelle News & Nachrichten im News-Ticker von heute ► Was heute wichtig ist, erfahren Sie bei der F.A.Z.

Erdbeersaison offiziell eröffnet Bischofsheim. Mit der Krönung der Erdbeerkönigin ist die Erdbeersaison in Hessen eröffnet worden. Der Saisonauftakt habe in diesem Jahr in Bischofsheim stattgefunden, teilte die Marketinggesellschaft Gutes aus Hessen mit. Dort habe Landwirtschaftsminister Ingmar Jung (CDU) die hessische Erdbeerkönigin Marleen I. gekrönt. „Unsere hessischen Erdbeeren sind echte Frühlingsboten und stehen für die hohe Qualität unserer regional erzeugten Produkte“, sagte Jung der Mitteilung zufolge. Der kalte Winter habe den Erdbeerpflanzen die nötige Ruhe gegeben, sagte Andreas Klein vom Hessischen Landesverband für Erwerbsobstbau. „Als es Anfang März wärmer wurde, sind sie schnell gewachsen.“ Wegen der auftretenden Fröste hätten die Felder nachts mit Vlies geschützt und tagsüber gelüftet werden müssen.Im vergangenen Jahr hätten die rund 140 Betriebe in Hessen knapp 7.770 Tonnen Erdbeeren geerntet. Mit einem Anteil von 3.082 Tonnen reifte etwas weniger als die Hälfte der gesamten Erntemenge in Gewächshäusern oder unter anderen Abdeckungen heran. 4.686 Tonnen wurden im Freiland geerntet.
Gericht: Bad Nauheim muss für Ruhe um Kneipe sorgenGießen/Bad Nauheim. Die Stadt Bad Nauheim muss gegen den von einer Kneipe in der Innenstadt ausgehenden Lärm einschreiten. Das hat das Verwaltungsgericht Gießen in einem Eilbeschluss entschieden und einer Anwohnerin Recht gegeben. Die Anwohnerin hat sich an das Gericht mit der Klage gewandt, weil die nur etwa fünf Meter von ihrer Wohnung entfernt liegende Gaststätte in der warmen Jahreszeit auch nach 22 Uhr draußen Gäste bediene und zudem Musik abspiele. Obwohl sie sich wie andere Anlieger bei der Stadt beschwert habe, bessere sich die Situation nicht. Die Stadt habe den Angaben der Klägerin im Eilverfahren nicht widersprochen. Nach Angaben einer Sprecherin habe sie aber zuvor schon mehrere Auflagen erteilt. Zudem hätten Mitarbeiter kontrolliert, ob sich die Gaststättenbetreiber daran hielten. Aus Sicht des Gerichts liegt die Wohnung der Frau ebenso wie die Kneipe in einem allgemeinen Wohngebiet. Unter anderem Schankbetriebe sind in solchen Gebieten laut Baunutzungsverordnung zulässig. Dort sei Lärm von mehr als 55 dB(A) am Tag und 40 dB(A) nachts unzulässig, heißt es im Eilbeschluss. Die Stadt müsse für die Einhaltung dieser Grenzwerte fortan Rechnung tragen, meint das Gericht. Der Eilbeschluss ist noch nicht rechtskräftig. Beide Streitparteien können innerhalb von 14 Tagen Beschwerde beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof einlegen.
Frankfurt: Fahrraddemo gegen Ausbau der A5 geplant Frankfurt. Das Bündnis „Stopp-A5-Ausbau“ demonstriert am Sonntag, 10. Mai, gegen den zehnspurigen Ausbau der Autobahn 5. Anlass sind die Verhandlungen über eine neue Koalition im Frankfurter Römer. Das Bündnis fordert von einer künftigen Stadtregierung, sich klar gegen das Vorhaben auszusprechen. Mehr Fahrstreifen lösten keine Verkehrsprobleme, heißt es in dem Aufruf, weil durch ein verbessertes Angebot mehr Menschen auf das Auto umstiegen. Das führe nach kurzer Zeit wieder zu Staus.Die Fahrraddemonstration beginnt um 14 Uhr vor der Alten Oper. Inzwischen haben sich etliche Gruppen organisiert, die mit dem Rad auch aus größerer Entfernung nach Frankfurt anreisen und dabei eskortiert werden. Die erste Gruppe startet um kurz vor 8 Uhr in Bensheim, auch aus Darmstadt, Bad Vilbel, Kronberg und Friedrichsdorf wollen Teilnehmer nach Frankfurt fahren.Dort führt die Route von der Alten Oper über den Messekreisel zur A 648, weiter durch Rödelheim zur Ludwig-Landmann-Straße und von dort auf die A 66 zur Miquelallee. Gegen 16 Uhr werden die Radfahrer vor der Alten Oper zur Abschlusskundgebung zurückerwartet. Dort sprechen unter anderem die Autorin Katja Diehl und der Mobilitätsforscher Martin Lanzendorf von der Frankfurter Goethe-Universität. VCD und ADFC unterstützen die Fahrraddemonstration ebenso wie Grüne, SPD, Linke und Volt.
Durchsuchungsaktion gegen Neonazis in FrankfurtFrankfurt. Bei einer bundesweiten Durchsuchungsaktion gegen mutmaßliche Rechtsextremisten sind die Ermittler in Frankfurt gegen einen oder mehrere Beschuldigte vorgegangen. Insgesamt durchsuchten rund 600 Beamte 50 Wohnungen oder andere Gebäude in 12 Bundesländern. 36 Verdächtigen wird die Bildung oder Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung in den rechtsextremistischen Gruppierungen „Jung und Stark“ sowie „Deutsche Jugend voran“ vorgeworfen, wie die Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte. Es habe keine Festnahmen gegeben. Die beiden Gruppierungen bestünden seit Mitte 2024. (dpa)
Vier Haftbefehle nach Schüssen von GießenGießen. Nach den Schüssen vom späten Sonntagabend auf zwei Männer in der Innenstadt von Gießen hat ein Richter vier Männer im Alter von 21 bis 26 Jahren in Untersuchungshaft geschickt. Ein fünfter mutmaßlicher Komplize wurde auf freien Fuß entlassen. In seinem Fall fehlt ein dringender Tatverdacht. Die Haftbefehle ergingen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung, zudem wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und das Konsumcannabisgesetz, wie die Staatsanwaltschaft Gießen und die Polizei berichten.Am Sonntagabend waren nach Angaben der Ermittler fünf Menschen vor einem Kiosk auf dem Lindenplatz unweit des zentralen Busbahnhofs in Streit geraten. Gegen 23.45 Uhr fielen demnach die Schüsse. Einer der beiden 20 und 24 Jahre alten Männer wurde am Kopf verletzt, der andere an einem Bein. Beide werden in Krankenhäusern behandelt. Die fünf Tatverdächtigen konnte eine Spezialeinheit der Polizei im nordhessischen Bad Wildungen schon am Montag festnehmen. Zu den Hintergründen der Tat ist noch nichts Genaues bekannt. Die vier türkischstämmigen Inhaftierten haben sich laut Staatsanwaltschaft noch nicht dazu geäußert. Wie die bisherigen Ermittlungen ergeben haben, sollen die Beschuldigten am Sonntag nach Gießen gefahren sein, um den 24 Jahre alten und ebenfalls türkischstämmigen Mann wegen eines Streits um Schulden zur Rede zu stellen. Der Streit sei in eine Schlägerei gemündet. Ein 20 Jahre alter unbeteiligter Algerier habe mit Pfefferspray eingegriffen, um dem 24 Jahre alten Mann zu helfen. In der Folge gaben zwei Beschuldigte drei Schüsse ab, wie es weiter heißt.In der Folge fahndeten laut Staatsanwaltschaft mehr als 170 Polizisten mehrerer Präsidien nach den Tatverdächtigen, darunter Spezialeinheiten, drei Staatsanwälte waren ebenfalls eingebunden. Sämtliche Beschuldigte seien schon wegen verschiedener Straftaten bekannt.
Viel Regen in Hessen erwartet Offenbach. Wer in den kommenden Tagen in Hessen unterwegs ist, ist wohl mit Regenschirm und Regenjacke gut beraten. Im Tagesverlauf ist es stark bewölkt und es regnet gebietsweise, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Örtlich sind Gewitter möglich und es weht ein mäßiger Wind. Die Höchsttemperaturen liegen bei 14 bis 16 Grad in der Nordhälfte, im Südwesten bei 17 bis 20 Grad. In der Nacht zum Donnerstag bleibt es regnerisch. Die Temperaturen fallen auf 6 bis 10 Grad. Der Donnerstag zeigt sich wolkig mit örtlichen Schauern, auch Gewitter sind möglich. Die Temperaturen liegen nach Angaben des DWD zwischen 13 und 17 Grad, in den Hochlagen bei 10 Grad. Es weht ein schwacher Wind aus Nord bis Nordost. In der Nacht zum Freitag lockert es teils auf, gebietsweise zieht jedoch Nebel auf. Die Tiefstwerte liegen zwischen 5 und 8 Grad. Am Freitag löst sich der Nebel wieder auf, es bleibt aber überwiegend bewölkt. Nachmittags sind einzelne Schauer möglich, wie der DWD mitteilte. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 17 und 22 Grad, in den Hochlagen bei 15 Grad. Es weht ein schwacher bis mäßiger Wind. (dpa)
Polizeibeamtin bei Unfallaufnahme auf Autobahn angefahrenFulda. Eine Polizeibeamtin ist bei einer Unfallaufnahme auf der A7 von einem Auto angefahren worden. Die 31 Jahre alte Frau wurde leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Demnach war ein 53 Jahre alter Mann am Dienstagabend in Richtung Fulda unterwegs, als ein Polizeiwagen aufgrund einer anderen Unfallaufnahme auf dem dortigen Standstreifen stand. Blaulicht und Warnblinker des Streifenwagens seien eingeschaltet gewesen. Nach Angaben der Polizei verlor der 53 Jahre alte Mann beim Abbremsen seines Pkw die Kontrolle über das Fahrzeug und wurde nach rechts in Richtung Schutzplanke geschleudert. Dabei sei die Polizistin, die neben dem Polizeiwagen gestanden habe, erfasst und in Richtung Böschung geschleudert worden. Sie sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Der 53 Jahre alte Autofahrer wurde nicht verletzt, wie es hieß. Die Südfahrbahn der A7 in Richtung Fulda/Hünfeld sei zwischenzeitlich voll gesperrt worden. Der Schaden wurde auf rund 60.000 Euro geschätzt. (dpa)
Darmstadt: Technischer Defekt Ursache für Brand in ForschungszentrumDarmstadt. Nach dem Brand auf dem Gelände des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung in Darmstadt haben die Ermittlungen einen wahrscheinlichen technischen Defekt als Ursache bestätigt. Zu diesem sei es in einem Schaltschrank gekommen, teilte das Helmholtzzentrum mit.„Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen können nun die weiteren Aufräum- sowie Instandsetzungsarbeiten am Brandort und an den dortigen technischen Anlagen aufgenommen werden“, heißt es in einer Mitteilung. In den angrenzenden, ebenfalls vom Brand betroffenen Bereichen habe es bereits kurz nach dem Ereignis Reinigungs- und Wiederherstellungsarbeiten gegeben. Die Herstellung der Infrastruktur habe höchste Priorität. Das Feuer auf dem Gelände des GSI war am Morgen des 5. Februar ausgebrochen.Die Forscherinnen und Forscher im GSI beschäftigen sich mit der Entwicklung des Universums und dem Aufbau der Materie. Das Forschungszentrum ist für seine Beschleunigeranlage für Ionen bekannt. Auf dem Gelände entsteht seit einigen Jahren eine Anlage mit Teilchenbeschleunigern für ein internationales Forschungsprojekt, das mehrere Milliarden Euro Investitionen beinhaltet. Die neue Anlage war nicht direkt betroffen. (dpa)
Sportwagen nach Unfall im Feld abgestellt: Polizei Hanau hat Spur Hanau. Die Polizei hat nach eigenen Angaben eine vielversprechende Spur zu dem Autofahrer, der einen völlig demolierten Sportwagen auf einem Feld bei Hanau abgestellt hat. Eine Zeugenaussage habe die Identifizierung deutlich vorangebracht, erklärte die Polizei auf Anfrage. Sie rechnet mit einem baldigen Ermittlungserfolg.Bislang war demnach eine Identifizierung der Person nicht möglich. Es könne nicht zwingend davon ausgegangen werden, dass Halter und Fahrer dieselben Personen seien, sagte ein Sprecher. Am Donnerstagabend soll der Sportwagen auf der A66 ins Schleudern geraten und zweimal gegen eine Leitplanke gestoßen sein. Der Fahrer habe das Auto dann auf einem Feld in der Nähe der B45 abgestellt. Dabei habe er ausgelaufene Betriebsmittel und Trümmerteile hinterlassen, so die Polizei. Die Beamten schätzen den Gesamtschaden an Auto und Leitplanke auf über 120.000 Euro. (dpa)
Diebe stehlen 370 Meter Kabel von BaustelleNiestetal. Unbekannte haben am ersten Maiwochenende auf einer Baustelle im nordhessischen Niestetal ein 370 Meter langes Starkstromkabel entwendet. Dazu haben die Täter laut Polizei auf einem umzäunten Baustellengelände einen Stromverteilerkasten aufgebrochen, den Strom abgestellt und das Baustromkabel abgeschnitten. Es sei davon auszugehen, dass die Täter das schwere Kabel, das mehrere tausend Euro wert ist, in einem größeren Fahrzeug abtransportiert haben, schreibt die Polizei.
Zwei Verletzte nach Unfall mit Schulbus bei KirchheimKirchheim. Glimpflich ist am frühen Dienstagmorgen ein Unfall mit einem Schulbus auf der Autobahn A7 an der Anschlussstelle Kirchheim ausgegangen. Der Fahrer des Busses und ein 13 Jahre altes Mädchen wurden dabei der bisherigen Einschätzung nach leicht verletzt, wie die Polizei am späten Vormittag berichtet.Ihren Ausführungen zufolge ist der Bus beim Auffahren auf die A7 mit einem Sattelzug eines 52 Jahre alten Fahrers aus der Ukraine zusammengestoßen. Beide Fahrzeuge waren in nördlicher Richtung unterwegs. Nach der Kollision sei der Bus, in dem Passagiere, fast alle Schüler, saßen, rechts auf einen Parkplatz gerollt. Dort ist er auch noch gegen den Auflieger eines geparkten Sattelzuges und ein weiteres Fahrzeuggespann geprallt. Erst auf dem Grünstreifen stoppte das Fahrzeug. Die Kinder aus dem Bus, bei dem zumindest Scheiben zu Bruch gegangen sind, wurden in ein Betreuungszentrum in Kirchheim gebracht und dort versorgt, der 37 Jahre alte Fahrer und die Dreizehnjährige kamen ins Krankenhaus. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf 150.000 Euro. Die Anschlussstelle Kirchheim war für mehrere Stunden gesperrt.
Unfall auf der A7 bei Kirchheim: Schulbus fährt auf Lkw aufKirchheim. Mindestens eine Person wurde am Dienstagmorgen bei einem Zusammenstoß zwischen einem Schulbus und eine Lkw verletzt. Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei gegen 7 Uhr auf der Autobahn A7 auf Höhe der Anschlussstelle Kirchheim. Der Schulbusfahrer sei auf den Lkw aufgefahren. Die Rettungskräfte sind noch im Einsatz, die Auffahrt Kirchheim in nördlicher Fahrtrichtung ist gesperrt.
Wiesbaden: Acht Mülltonnen-Brände in einer Nacht Wiesbaden. Die Polizei in Wiesbaden berichtet von einer Brandserie in der Nacht zum Dienstag. An insgesamt acht Orten in der Innenstadt, in Biebrich sowie am Gräselberg brannten Mülltonnen. In einem Fall habe das Feuer auf die Fassade eines Wohngebäudes übergegriffen und höheren Schaden angerichtet. Verletzt wurde bei den Bränden niemand, wie die Polizei anfügt. Ihre Beamten hätten auf der Suche nach den Brandstiftern mehrere Personen kontrolliert, bei keiner habe sich ein Tatverdacht ergeben. Die Wiesbadener Kriminalpolizei bittet Zeugen, sich zu melden.
Freund der Ex-Partnerin erstochen: Mordprozess in Frankfurt Frankfurt. Ein Mann soll den neuen Freund seiner Ehefrau mit 77 Messerstichen getötet haben. Heute beginnt im Frankfurter Landgericht der Prozess gegen den 37-Jährigen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm heimtückischen Mord vor. Im Juli 2025 soll der Bulgare zunächst in das Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Bonames eingedrungen sein. Als seine dort von ihm getrennt lebende Ehefrau die Tür ihrer Wohnung öffnete, soll er zunächst die 31-Jährige mit einem mitgebrachten Küchenmesser angegriffen und am Arm verletzt haben. Dann soll er in die Wohnung eingedrungen und dort den Freund der Frau mit dem Messer umgebracht haben. Der 46-Jährige starb noch am Tatort. Nur wenige Tage zuvor war dem Mann die elektronische Fußfessel abgenommen worden, mit der sein Aufenthaltsort überwacht worden war. Er hatte sie getragen, nachdem wegen häuslicher Gewalt ein Annäherungsverbot erlassen wurde.