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11.08.2026
11:30 Uhr
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Das hessische Wirtschafts- und Verkehrsministerium hat nach eigenen Angaben am Dienstagvormittag eine „Lockerung“ des LKW-Fahrverbots an Sonn- und Feiertagen verfügt. Damit folgt es den anderen Bundesländern, die sich nach der Initiative des Bundesverkehrsministers Steffen Bilger (CDU) zu diesem Schritt entschlossen haben. Er soll dazu dienen, die absehbaren Ausfälle der Schifffahrt wenigstens zu einem Teil durch den Transport auf der Straße auszugleichen. Dass in Wiesbaden von einer „Lockerung des Fahrverbots“ die Rede ist, deutet darauf hin, dass es keine generelle Aufhebung geben wird. Die Einzelheiten der Verfügung will Wirtschafts- und Verkehrsminister Kaweh Mansoori am Nachmittag im Landtag verkünden.
Vogelsbergkreis: Mann stirbt nach Traktor-Unglück Bei einem Unfall mit einem Traktor ist ein 53 Jahre alter Mann im Vogelsbergkreis gestorben. Aus bislang ungeklärter Ursache sei das Fahrzeug auf die Seite gekippt, teilte die Polizei mit. Dabei sei der Mann unter den Traktor geraten und tödlich verletzt worden. Gefunden worden sei der Dreiundfünfzigjährige am Dienstagmorgen – der Unfall sei mutmaßlich zwischen Montagabend und Dienstagmorgen passiert. Eine Polizeisprecherin konnte zunächst nicht bestätigen, ob es sich bei dem Mann um den Fahrer des Traktors gehandelt hatte. Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Unfalls laufen. (dpa)
Skelettfund in der Kinzig sorgt für AufregungSteinau. Vermutlich durch das Niedrigwasser nach wochenlanger Trockenheit ist in Steinau an der Straße ein unheimlicher Fund aus dem Fluss Kinzig aufgetaucht, der vorübergehend für Aufregung sorgte. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Spaziergänger am Montagabend an dem Fluss in der Kleinstadt im Main-Kinzig-Kreis ein Gebilde entdeckt, das auf den ersten Blick wie ein echtes menschliches Skelett wirkte, und den Notruf gewählt. Später stellte sich heraus, dass es sich um eine Plastik-Attrappe handelte. Den Angaben zufolge lag das Gebilde an einer schwer zugänglichen Stelle mit dichter Bepflanzung halb im Wasser und halb am Ufer. Daher habe zunächst nicht ausgeschlossen werden können, dass es sich tatsächlich um menschliche Überreste handeln könnte. Polizeibeamte rückten daraufhin aus, sie wurden von Feuerwehrleuten unterstützt, die für die Bergung und Ausleuchtung der Fundstelle sorgten. Auch der Kriminaldauerdienst wurde hinzugerufen, um sich der ungewöhnlichen Entdeckung anzunehmen.Nach rund eineinhalb Stunden sei dann die „Spurensicherung“ beendet gewesen - „und die Aufregung wich der Erleichterung“, so die Polizei. Bei dem unheimlichen Fund habe es sich nicht um ein menschliches Skelett, sondern lediglich um eine täuschend echt wirkende Plastiknachbildung gehandelt, die auch bereits nicht mehr vollständig gewesen sei. Vermutlich habe das künstliche Gerippe, das im Original etwa 80 Zentimeter groß gewesen sein dürfte, schon längere Zeit im Wasser gelegen und sei möglicherweise erst durch das derzeitige Niedrigwasser zum Vorschein gekommen. Woher das künstliche Gerippe stammt und wie es an den Fundort gelangte, sei noch unklar. Man schließe nicht aus, dass es sich um ein entsorgtes Überbleibsel von Halloween handelt, erklärte die Polizei. (dpa)
Mann nach Brand in Darmstadt festgenommenDarmstadt. Bei einem Feuer in einem Einfamilienhaus in Darmstadt ist am Dienstag ein Schaden von voraussichtlich mehreren zehntausend Euro entstanden. Ein 32-Jähriger sei vorläufig festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Ob er tatsächlich für die Entwicklung des Brandes verantwortlich ist, müsse nun ermittelt werden. Ein Zeuge habe gegen 6.00 Uhr den Brand gemeldet. Einsatzkräfte hätten die Flammen schnell unter Kontrolle bringen können. Die Ermittlungen, insbesondere zu den Umständen und der möglichen Brandursache, dauern an. (dpa)
Zwei Jungwölfe dürfen geschossen werdenKassel. Der vorläufig gestoppte Abschuss von zwei jungen Wölfen im Lahn-Dill-Kreis ist nach Gerichtsentscheidungen wieder möglich. Das Verwaltungsgericht Kassel lehnte nach Angaben des Regierungspräsidiums (RP) Kassel zwei Eilanträge mehrerer Naturschutzverbände ab.Damit trete die Allgemeinverfügung zum „Revierübergreifenden Managementplan für das Land Hessen im Jagdjahr 2026/2027“ wieder in Kraft, hieß es. Ein Hängebeschluss des Gerichts vom 3. Juli, mit dem die Entnahme zunächst gestoppt worden war, ist nach Angaben der Behörde gegenstandslos.Die Verfügung erlaubt für die Jagdzeit vom 1. Juli bis 31. Oktober im Lahn-Dill-Kreis den Abschuss von insgesamt vier juvenilen Wölfen. Weil auf diese Zahl nach Angaben des RP weiterhin zwei tot aufgefundene Wölfe angerechnet werden, bleibt es faktisch bei der Möglichkeit, noch zwei Jungwölfe zu erlegen. Die Freigabe ist auf den Lahn-Dill-Kreis begrenzt, wo es bei Greifenstein eines von insgesamt drei in Hessen etablierten Wolfsrudeln gibt. Der hessische Wolfsmanagementplan ist politisch und juristisch umstritten. Demnach dürfen bis zu 40 Prozent der Jungtiere im Land in einer Jagdzeit zum Abschuss freigegeben werden. Umweltschützer hatten empört reagiert. Das Land verweist dagegen auf den Schutz von Weidetierhaltern und auf ein aus seiner Sicht rechtmäßiges Bestandsmanagement.Der Wolf war im März dieses Jahres in das Bundesjagdgesetz aufgenommen worden. Seither können Länder die Jagd in Regionen erlauben, in denen sich der Wolf in einem günstigen „Erhaltungszustand“ befindet - wo er also gute Chancen auf einen langfristigen Fortbestand hat. Hessen hatte bereits im Herbst 2024 sein Jagdgesetz geändert und den Wolf ins Jagdrecht aufgenommen. (dpa)
Toter an See in Biebesheim gefundenBiebesheim. Im Uferbereich eines Sees nahe Biebesheim im Landkreis Groß-Gerau ist ein Toter gefunden worden. Nach ersten Erkenntnissen handele es sich um den seit Samstag vermissten 34 Jahre alten Badegast, teilte die Polizei mit. Der Mann war am frühen Abend zuletzt an dem See gesehen worden. Die Ermittlungen zur genauen Todesursache dauerten an, mögliche Zeugen würden weiterhin gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Groß-Gerau zu melden. Freunde des Mannes hatten den 34-Jährigen nach einem mutmaßlichen Badegang am späten Samstagnachmittag als vermisst gemeldet. Nach Polizeiangaben waren seine Kleidung und sein Handy am Ufer zurückgeblieben, sodass seine Freunde davon ausgegangen seien, dass der Mann zum Baden in den See gegangen war.Als er nicht zurückkehrte, hatten sie die Rettungskräfte alarmiert. Polizei, Feuerwehr und DLRG hatten mit Tauchern und Booten zu Wasser und an Land nach dem 34-Jährigen gesucht. Weil die Suche zunächst erfolglos geblieben war, wurde sie am Abend eingestellt. (dpa)
Polizei warnt vor gefälschten BankanschreibenOffenbach. Die Polizei warnt vor Betrugsversuchen mit gefälschten Bankanschreiben einer Bank im Landkreis Offenbach. „In den Schriftstücken werden die Empfänger aufgefordert, einen hierin aufgedruckten QR-Code zu scannen, um angeblich eine Verifizierung für das Online-Banking vorzunehmen“, teilte die Polizei mit. Nachdem der QR-Code gescannt wurde, seien die Betroffenen auf eine täuschend echt gestaltete Internetseite geleitet worden. Dort sei die täuschend echte Anmeldemaske für das Online-Banking zu sehen gewesen. Dabei sei auch das Logo der Bank verwendet worden, um den Eindruck einer offiziellen Internetseite zu erwecken. In einigen Fällen hätten die Betroffenen anschließend Anrufe von angeblichen Sicherheitsmitarbeitern der Bank erhalten. „Unter dem Vorwand einer Sicherheitsüberprüfung versuchten die Täter, weitere Daten zu erlangen oder die Freigabe von Transaktionen zu erreichen“, hieß es. In Einzelfällen seien dadurch Zahlungen autorisiert worden.Die Polizei rät, QR-Codes nur zu scannen, wenn deren Herkunft zweifelsfrei nachvollziehbar sei. Zudem solle im Zweifelsfall über bekannte Kontaktwege bei der Bank nachgefragt werden. „Wer bereits Zugangsdaten eingegeben oder Transaktionen freigegeben hat, sollte umgehend seine Bank informieren und Anzeige bei der Polizei erstatten.“ (dpa)
Gudensberg: Hakenkreuz in Asphalt gebranntKassel. An einer Sportanlage im nordhessischen Gudensberg haben Unbekannte ein großflächiges Hakenkreuz auf einer Asphaltfläche eingebrannt. Deshalb ermittelt nun der Staatsschutz, wie die Polizei mitteilte. Das Hakenkreuz habe eine Größe von etwa vier mal vier Metern. Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte die Tat im Zeitraum zwischen Sonntagabend und Montagmittag verübt worden sein. Vermutlich hätten die Täter ein Feuer in der entsprechenden Form entzündet, sodass die schwarze Abbildung auf dem Asphalt entstanden sei. Der Schaden wird auf rund 5000 Euro geschätzt.Das für Staatsschutzdelikte zuständige Fachkommissariat in Kassel ermittelt unter anderem wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen. Die Ermittler bitten um Hinweise. Zeugen, die in dem Zeitraum im Bereich der Sportanlage in der Fritzlarer Straße verdächtige Personen bemerkt oder andere auffällige Beobachtungen gemacht haben, sollen sich bei der Polizei in Kassel melden. (dpa)
Trinkwassernotstand in Weilrod Weilrod. Nach der Gemeinde Schmitten hat auch die Gemeinde Weilrod im Hochtaunuskreis den Trinkwassernotstand ausgerufen. Die Gefahrenabwehrverordnung ist laut einer Mitteilung von Bürgermeister Götz Esser (FWG Weilrod) am Montag in Kraft getreten. Somit ist es verboten, Wasser zu verschwenden und zu speichern. Insbesondere dürfen Gärten und andere Flächen nicht gewässert werden. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 5000 Euro rechnen. Die Gemeinde reagiere damit auf den stark gestiegenen Wasserverbrauch. „Nachdem Appelle und freiwillige Einschränkungen über längere Zeit funktioniert hatten, zeigt insbesondere der Verbrauch des vergangenen Wochenendes, dass freiwillige Maßnahmen derzeit nicht mehr ausreichen\", heißt es in der Mitteilung. Bis zum Wochenende habe die Weilroder Wasserampel noch auf Gelb gestanden. „Über einen längeren Zeitraum hatte es den Anschein, dass die wiederholten Appelle der Gemeindeverwaltung zum sparsamen und verantwortungsvollen Umgang mit unserem Trinkwasser Wirkung zeigen“, so der Bürgermeister. Dann aber sei der Verbrauch wieder deutlich gestiegen. Am vergangenen Wochenende sei ein Mehrverbrauch von rund 500 Kubikmetern verzeichnet worden. Das sei angesichts der Trockenheit und der Waldbrandgefahr in Hessen nicht hinnehmbar. In Schmitten im Taunus gilt der Trinkwassernotstand seit vergangenem Mittwoch. Die Städte Kronberg, Oberursel und Steinbach haben die Wasserampeln auf Rot geschaltet. Dort wird also derzeit auf Appelle gesetzt, um den Notstand nach der Gefahrenabwehrordnung noch zu vermeiden. In der Kreisstadt Bad Homburg steht die Ampel auf Gelb.
Behinderungen auf A45 nach Lkw-BrandAßlar. Nach einem Lkw-Brand auf der Autobahn 45 im Lahn-Dill-Kreis ist weiterhin nur ein Fahrstreifen je Fahrtrichtung freigegeben. Auf der Strecke müssten Fahrbahnschäden beseitigt werden, teilte die Autobahn GmbH des Bundes mit. Im Laufe des Tages sollen weitere Informationen folgen. Der brennende Lastwagen hatte am Montag zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der A45 in der Nähe von Aßlar geführt. Wie die Polizei Mittelhessen mitteilte, musste die Autobahn zwischen dem Kreuz Wetzlar und der Abfahrt Ehringshausen zwischenzeitlich in beide Richtungen komplett gesperrt werden. Der Verkehr staute sich auf mehrere Kilometer. Der Lastwagen, der in Fahrtrichtung Dortmund unterwegs gewesen sei, habe zunächst einen Reifenschaden gehabt. Dann habe es gebrannt und das Feuer sei auf das Fahrzeug übergetreten, sagte ein Sprecher. (dpa)
In Hessen bleibt es weiterhin heißOffenbach. Hitze, Sonne und weiterhin kein Regen in Sicht: Das Wetter in Hessen wird von hohen Temperaturen bestimmt. Die Höchstwerte liegen am Dienstag mit 24 bis 28 Grad zunächst etwas niedriger, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilt. Im Süden werden bis zu 31 Grad erreicht. Dabei bleibt es weiterhin sonnig und trocken. Am Mittwoch steigt das Thermometer teilweise wieder weit über 30 Grad. Den Meteorologen zufolge werden Höchsttemperaturen zwischen 27 Grad in Nordhessen und 33 Grad an Rhein und Main erwartet.Am Donnerstag und am Freitag soll es dann noch heißer werden. Maximal 30 bis 34 Grad werden am Donnerstag erwartet, im Südwesten sind bis zu 37 Grad möglich. Am Freitag könnte die Temperatur auf bis zu 34 bis 38 Grad steigen. (dpa)
Jugendliche bei Neu-Isenburg angefahren und schwer verletztNeu-Isenburg. Eine Jugendliche ist auf einer Landstraße im Kreis Offenbach von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Die 14-Jährige sei am späten Montagabend aus einem Bus bei Neu-Isenburg ausgestiegen und über eine rote Ampel gelaufen, teilte die Polizei mit. Dann kam es zum Unfall. Sanitäter versorgten das Mädchen und brachten es ins Krankenhaus. Der Autofahrer erlitt einen Schock. (dpa)
Einschulung für 58.400 GrundschülerWiesbaden. Großer Tag für die Kleinen: Am Dienstag beginnt für viele Erstklässler in Hessen die Schule. Nach Angaben des Kultusministeriums in Wiesbaden werden dieses Jahr rund 58.400 Jungen und Mädchen im Land eingeschult - an vielen Schulen findet das traditionell am Dienstag statt. Für diese Kinder gilt seit dem 1. August bundesweit ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung, den die Kommunen gewährleisten müssen.Bis 2029 soll dieser Anspruch schrittweise auf alle Grundschuljahrgänge ausgeweitet werden. Nach Einschätzung von Kultusminister Armin Schwarz (CDU) sind die Schulen gut vorbereitet. Er gehe davon aus, dass jedem Kind in der ersten Klasse bei Bedarf ein Ganztagsplatz zur Verfügung gestellt werden könne, sagt Schwarz kürzlich.Bereits am Montag endeten für die älteren Schülerinnen und Schüler in Hessen die Sommerferien. Insgesamt sitzen rund 809.000 Schülerinnen und Schüler in den Klassenzimmern - rund 6000 mehr als noch 2025, wie das Ministerium mitteilte. Und auch für 67.000 Lehrkräfte ging es zurück an die Schulen. (dpa)
Darmstadt: Mordprozess nach Pkw-Kollision mit drei Toten beginntNach einer Pkw-Kollision mit drei Toten steht ab Dienstag (14.00 Uhr) ein Autofahrer aus Offenbach wegen einer Mordanklage vor dem Darmstädter Landgericht. Der 32 Jahre alte Serbe soll am 30. November 2025 innerorts in Offenbach seinen Wagen erheblich beschleunigt haben und auf die Gegenfahrbahn ausgewichen sein. Bei einer Kollision mit einem anderen Auto wurden die drei weiblichen Insassen des zweiten Wagens im Alter von 88, 66 und 9 Jahre tödlich verletzt. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft besteht der Verdacht des Mordes. (dpa)