FAZ 27.09.2026
11:47 Uhr

Rhein-Main-Liveblog: Imker ernten trotz Hitze reichlich Honig


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Rhein-Main-Liveblog: Imker ernten trotz Hitze reichlich Honig

Jugendlicher Radfahrer bei Unfall schwer verletztFulda. Bei einem Zusammenstoß mit einem Auto ist ein E-Bike-Fahrer in Rasdorf (Kreis Fulda) schwer verletzt worden. Der 14-Jährige übersah laut Polizei das Auto einer 27-Jährigen, die Vorfahrt hatte. Er prallte gegen das Auto, erlitt Verletzungen in Gesicht und einen Bruch im Bereich der Schulter und wurde in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

Ministerpräsident Rhein trifft Königinnen und Märchenfiguren Wiesbaden. Ehrenamtlicher Adel aus ganz Hessen hat sich in Wiesbaden ein Stelldichein gegeben: Zum Empfang der hessischen Hoheiten im Schloss Biebrich bedankten sich Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) und seine Ehefrau Tanja Raab-Rhein bei den Majestäten für ihr Engagement. Insgesamt rund 140 Gäste waren der Staatskanzlei zufolge zum Empfang gekommen, unter ihnen Weinmajestäten, Märchenfiguren und Blütenköniginnen.„Unsere Hoheiten stehen für gelebte Heimat und gelebtes Ehrenamt“, erklärte Rhein. „Als Botschafterinnen und Botschafter ihrer Regionen, Städte und Gemeinden zeigen die Hoheiten die Vielfalt unseres Landes und tragen mit großem persönlichem Einsatz zur Pflege von Brauchtum und Kultur bei.“Die Majestäten ständen für das, „was unser Land ausmacht: Verbundenheit, Gemeinschaft und Tradition“, ergänzte Rhein. Der Empfang der Hoheiten beim Ministerpräsidenten findet seit 2003 jedes Jahr statt. (dpa)

Darmstadt: Demonstranten stellen sich Reichsbürgern in den WegDarmstadt. Bei einem Treffen von sogenannten Reichsbürgern in Darmstadt haben Gegendemonstranten versucht, einen Umzug durch die Stadt zu hindern. Nachdem die Blockierer trotz der Aufforderung durch die Polizei den Weg nicht freigaben, wählten die Veranstalter eine kürzere Wegstrecke. 

Uber-Fahrer in Liederbach angegriffenLiederbach. Vier Fahrgäste hat ein Uber-Fahrer in der Nacht zum Samstag nach Liederbach bei Frankfurt chauffiert, als er von zwei von ihnen angegangen wird. Wie die Polizei berichtet, habe der Mann am Ziel der Fahrt aus dem Auto steigen wollen, als die zwei jungen Männer, die eben noch in seinem Auto saßen, die Autotür gegen das Bein drückten und das Handy aus der Hand schlugen. Bevor sie wegrannten, hätten sie auch noch gegen das Auto getreten, heißt es weiter.Warum die Männer so aggressiv wurden, beantwortet die Polizei bislang nicht. Auch in welchem Verhältnis sie zu den anderen beiden Fahrgästen stehen, die unbeteiligt im Auto saßen, bleibt unklar. 

Bis zu 30.000 Menschen bei DGB-Demonstration in FrankfurtFrankfurt. Mehrere Tausend Menschen sind in Frankfurt gegen Sozialkürzungen auf die Straße gegangen. Die Polizei sprach von etwa 15.000 Demonstrierenden, die heute unter dem Motto „Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente“ zusammenkamen. Die Veranstalter selbst nannten dagegen eine Teilnehmerzahl von über 30.000 Menschen. Nach aktuellem Kenntnisstand der Polizei blieb die Veranstaltung ohne Zwischenfälle.Die Gewerkschaften wandten sich gegen die Reformpläne der Bundesregierung, die zulasten von Arbeitnehmerinnen gingen, hieß es vom DGB. „Wer jeden Morgen aufsteht, dieses Land am Laufen hält und Steuern zahlt, darf am Ende nicht die Zeche zahlen“, sagte DGB-Bezirksvorsitzender Michael Rudolph laut einer Mitteilung. „Wer an den Acht-Stunden-Tag oder an unsere Rente nach 45 Beitragsjahren ran will, kriegt unseren entschlossenen Widerstand zu spüren!“Man wolle „echte Reformen statt stupider Spargesetze“, sagte auch Verdi-Vorsitzender Frank Werneke. „Gute Arbeit, ein starker Sozialstaat und eine verlässliche Rente sind keine Belastung, sondern das Fundament für eine gerechte Gesellschaft und eine starke Wirtschaft.\"Reformen und Investitionen seien notwendig, „aber nicht auf dem Rücken der Beschäftigten“, hieß es in der DGB-Mitteilung. Statt der aktuellen Reformpläne forderten die Gewerkschaften mehr Investitionen in die Infrastruktur, ein gesetzliches Rentenniveau von mindestens 50 Prozent und eine effizientere Mittelverwendung im Gesundheitssystem.Die Teilnehmer in Frankfurt kamen erst zu einer Kundgebung zusammen und zogen anschließend mit Flaggen, Bannern und Plakaten durch die Innenstadt. Darauf standen Sprüche wie „Armut kann man nicht wegsparen!“ oder „#nichtamMenschensparen“. Bundesweit waren heute Proteste in 15 Großstädten geplant. (dpa)

Wiesbaden: Bruthilfen für Falken sorgen für Polizeieinsatz Wiesbaden. Nach den jüngsten Anschlägen auf Stromtrassen in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen schaut die Polizei genauer hin – und so haben Beamte in Wiesbaden erstmals bemerkt, dass an Strommasten bei Delkenheim ihnen unbekannte Metallkonstruktionen installiert sind. Sie alarmierten Kollegen, mehrere Stunden überprüften Beamte den Ort, dann kam die Auflösung. „Bei den verdächtig wirkenden Gegenständen handelte es sich um Brutkästen für Wanderfalken“, heißt es am Samstagmorgen im Polizeibericht.

Sieben Menschen bei Unfall in Weiterstadt verletztWeiterstadt. Sieben Menschen, darunter zwei Kinder, sind am Freitagabend bei einem Unfall auf der Bundesstraße B42 bei Weiterstadt verletzt worden. Auslöser des Unglücks war nach Angaben der Polizei vermutlich das Wendemanöver eines mit fünf Personen besetzten Pkw, der von einer 43 Jahre alten Frau gesteuert wurde. Sie soll demnach in Richtung Groß-Gerau gefahren sein, habe dann aber an einer Kreuzung ihre Fahrtrichtung ändern wollen. Dabei sei es zur Kollision mit einem anderen Auto gekommen. Das geschah mit so viel Kraft, dass sich der Wagen der 43-Jährigen überschlug und auf dem Dach liegenblieb, wie die Polizei berichtet. Mit ihr im Auto saßen die beiden Kinder, 5 und 8 Jahre alt, sowie zwei weitere Erwachsene (60 und 36 Jahre alt). Alle fünf und die zwei Männer aus dem zweiten Wagen wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Die Autos hätten wirtschaftlichen Totalschaden erlitten, heißt es von der Polizei. 

Wiesbaden: Motorradfahrer kollidiert auf B54 mit KleinbusWiesbaden. In einer Kurve hat ein Motorradfahrer am Freitagabend auf der B54 die Kontrolle verloren, ist auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal mit einem Kleinbus zusammengeprallt. Der 26 Jahre alte Fahrer, der aus Wiesbaden in Richtung Taunusstein fuhr, wurde dabei schwer verletzt. Der Fahrer des Transporters erlitt einen Schock. Der Unfall ereignete sich gegen 20.30 Uhr unweit der Eisernen Hand. Um den Unfallhergang nachvollziehen zu können, hat die Polizei nach den Rettungsarbeiten einen Gutachter hinzugezogen. Die Straße war deshalb mehrere Stunden gesperrt.  

Mehrere Drogenhändler im Frankfurter Bahnhofsviertel verhaftetFrankfurt. Die Frankfurter Polizei konnte am Freitagabend drei mutmaßliche Drogendealer im Bahnhofsviertel festnehmen. In allen drei Fällen wurden Beamte Zeugen, wie die Männer illegal Rauschgift verkauft haben. Bei der Festnahme von zwei Männern entdeckten sie weitere Drogen und Bargeld. Auch der Mann, der einige Zeit später beim Dealen erwischt wurde, hatte beides bei sich. Zudem stellten die Beamten fest, dass gegen ihn ein offener Haftbefehl vorliegt. 

Landtag in Wiesbaden veranstaltet „Tage der offenen Tür“ Wiesbaden. Der hessische Landtag lädt an diesem Wochenende zu „Tagen der offenen Tür“ ein. Landtagspräsidentin Astrid Wallmann (CDU) kündigte ein großes Bürgerfest an, das im Zeichen des 80. Landesjubiläums in diesem Jahr steht. Der Eintritt zu den Tagen der offenen Tür ist frei. Unter anderem kann die „Herzkammer der Demokratie“, der Plenarsaal, besucht werden. An den Infoständen der fünf Landtagsfraktionen stehen die Abgeordneten für Bürgergespräche bereit. Einen seltenen Einblick gibt es in die Baustelle des Stadtschlosses, das Teil des Parlamentssitzes ist. Sonst sind die historischen Räumlichkeiten während der Sanierungsarbeiten verschlossen. Zu den Tagen der offenen Tür können sich die Besucher durch die sonst nicht zugänglichen Zimmer aus der Zeit der Nassauer Herzöge führen lassen. (dpa)

„Reichsbürger“-Treffen und Gegendemonstration in Darmstadt Darmstadt. Die bundesweite Szene der sogenannten Reichsbürger will sich an diesem Samstag in Darmstadt treffen. Hunderte Menschen werden in der Innenstadt gleichzeitig zu einer Gegendemonstration erwartet. Nach Angaben des hessischen Landesamtes für Verfassungsschutz handelt es sich bei der „Reichsbürger“-Veranstaltung um ein „Großes Treffen der 25 + 1 Bundesstaaten“. Diese Versammlungen werden nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden seit August 2023 in unregelmäßigen Abständen von „Reichsbürgern“ und sogenannten Selbstverwaltern veranstaltet. Das Treffen ziehe Anhänger der „1871er-Bewegung“ an, die den Fortbestand des Deutschen Kaiserreiches von 1871 propagierten, heißt es vom Verfassungsschutz. Bei „Bundesstaatentreffen“ gebe es einen Fahnenmarsch, wobei jeder Bundesstaat des historischen Deutschen Reichs von „Fahnenträgern“ repräsentiert werde.Nach Angaben der Stadt Darmstadt haben die Veranstalter in der Innenstadt 1.500 Teilnehmer angemeldet. Das Treffen soll von 12 bis 18 Uhr dauern. Bei ähnlichen Veranstaltungen in anderen Städten wurden Flaggen in den Farben des Kaiserreiches geschwenkt. In unmittelbarer Nähe will das \"Bündnis gegen rechts\" von 11 bis 21 Uhr protestieren.Nach einer Definition des Landesamtes für Verfassungsschutz sind „Reichsbürger“ Gruppierungen und Personen, die die Bundesrepublik als Staat sowie deren Rechtssystem und Staatsorgane nicht anerkennen. „Dem Grundgesetz und dem freiheitlichen Rechtsstaat der Bundesrepublik Deutschland sowie ihren demokratisch gewählten Repräsentanten wird von Reichsbürgern die Legitimation abgesprochen“, heißt es. (dpa)

Zwei Verletzte nach Motorradunfall auf A5 Gemünden. Wegen eines Auffahrunfalls mit zwei Motorrädern ist die Autobahn A5 und die Bundesstraße B49 auf Höhe des Ohmtaldreieicks am Freitagnachmittag vorübergehend gesperrt worden. Die Fahrer waren hintereinander unterwegs, bei einem Bremsmanöver kam es zur Kollision, beide stürzten und wurden verletzt. Während der Rettungsarbeiten kam es in Richtung Süden zu Staus. 

Bundesweiter Aktionstag gegen Sozialabbau Frankfurt. Zu einer Demonstration gegen Sozialabbau erwartet der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) an diesem Samstag in Frankfurt mehrere tausend Teilnehmer. Unter dem Motto „Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente“ ist zunächst eine Kundgebung auf dem Willy-Brandt-Platz geplant (11 Uhr). Anschließend soll ein Demonstrationszug durch die Innenstadt starten. Der DGB Hessen-Thüringen rechnet mit bis zu 10.000 Menschen.„Der Sozialstaat ist keine freiwillige Leistung, sondern das Ergebnis der harten Arbeit von Millionen Beschäftigten“, sagt der DGB-Bezirksvorsitzende Michael Rudolph. „Wer Monat für Monat Beiträge zahlt, hat Anspruch auf gute Gesundheitsversorgung, soziale Sicherheit und eine verlässliche Rente.“ Die Gewerkschaften wendeten sich gegen die Reformpläne der Bundesregierung, weil sie zulasten von Arbeitnehmern gingen. Der DGB fordert stattdessen mehr Investitionen in die Infrastruktur, ein gesetzliches Rentenniveau von mindestens 50 Prozent und eine effizientere Mittelverwendung im Gesundheitssystem. Proteste sind in insgesamt 15 Großstädten bundesweit geplant. (dpa)

Frankfurt: Autofahrer fangen nach Unfall Prügelei an Frankfurt. Zwei Autofahrer sollen sich am Donnerstagmorgen eine kilometerlange Verfolgungsjagd von Neu-Isenburg und Frankfurt geliefert haben, bis es im Stadtteil Westend zu einem Unfall zwischen den beiden kam. Daraufhin stiegen beide Männer aus ihren Autos und begannen eine Schlägerei. Da war es nach Angaben der Polizei 4 Uhr morgens.Die Polizei sucht nun Zeugen, die das Geschehen bestätigen können. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Raser von anderen Verkehrsteilnehmern bemerkt worden sind.