FAZ 05.08.2026
07:09 Uhr

Rhein-Main-Liveblog: Hitze geht in Hessen nur etwas zurück


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Rhein-Main-Liveblog: Hitze geht in Hessen nur etwas zurück

Halber Hektar Wald in Hanau in BrandHanau. Etwa 4.800 Quadratmeter Wald haben in der Nacht bei Hanau gebrannt. Die Feuerwehr bekämpfte die Flammen fast zwei Stunden lang, bis der Brand gelöscht war, wie ein Polizeisprecher sagte. Am frühen Morgen waren die Einsatzkräfte demnach noch für die Brandwache vor Ort. Was das Feuer ausgelöst habe, sei noch unklar. Gebrannt habe es in der Nähe des Stadtteils Großauheim. (dpa) 

Hitze geht in Hessen etwas zurückOffenbach. Zur Wochenmitte wird es in Hessen noch einmal heiß, dann gehen die Temperaturen in den nächsten Tagen etwas zurück. Nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts (DWD) in Offenbach zeigt sich der Himmel heute meist heiter. Die Höchstwerte erreichen 30 bis 35 Grad, im höheren Bergland um 27 Grad. Am Nachmittag sind im Norden einzelne Gewitter möglich.Auch am Donnerstag ist es den Angaben zufolge meist heiter und niederschlagsfrei. Die Temperaturen erreichen zwischen 25 und 28 Grad in Nordhessen und 28 bis 30 Grad in der Südhälfte. In Hochlagen sind um die 23 Grad drin.Am Freitag ist es laut DWD heiter bis wolkig und es gibt nur eine geringe Niederschlagsneigung. Die Höchstwerte liegen zwischen 22 und 26 Grad im Norden und 27 bis 29 Grad im Süden. Dazu weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus Nordwest bis Nord. (dpa)

Gewitterböen werfen Bäume im Raum Gießen umGießen. Über Teile von Mittelhessen ist am Abend ein schweres Gewitter hinweggezogen. Im Lahn-Dill-Kreis und im nördlichen Landkreis Gießen seien mehrere Bäume umgestürzt, teilte die Polizei mit. Betroffen waren auch die Städte Gießen und Wetzlar.Nach ersten Erkenntnissen entstand dabei Schaden. Über Verletzte wurde zunächst nichts bekannt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für den Regierungsbezirk Gießen vor schweren Gewittern (Stufe 3 von 4) gewarnt. (dpa)

Stadt Frankfurt bietet Kühlbusse für ObdachloseUm obdachlosen Menschen an heißen Tagen etwas Abkühlung zu verschaffen, stellt die Stadt Frankfurt zwei sogenannte Kühlmobile bereit. Die klimatisierten Fahrzeuge, ausrangierte Busse, stehen bis Ende August am zentralen Willy-Brandt-Platz und bieten jeweils Platz für rund 40 Menschen, wie die Stadt mitteilte. Diese seien täglich von 13 bis 19 Uhr zugänglich.„Extreme Hitze in Innenstädten ist ein Gesundheitsrisiko – besonders für obdachlose Menschen. Denn sie können sich nicht einfach in einem klimatisierten Einkaufszentrum oder Restaurant abkühlen“, sagte die Gesundheits- und Sozialdezernatin Elke Voitl (Grüne). Mit dem Projekt werde schnell und pragmatisch auf den heißen Sommer reagiert, hieß es.In den Bussen werde kostenfrei Trinkwasser bereitgestellt, sagte Oliver Pitsch, Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe. Zudem gebe es Ansprechpersonen, die bei Bedarf weitere Hilfsangebote vermittelten. Und der Willy-Brandt-Platz zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt sei gut erreichbar. Mit den Kühlmobilen erweitere die Stadt Frankfurt ihre Maßnahmen zum Schutz besonders gefährdeter Menschen bei extremer Hitze, hieß es. So fahren an heißen Tagen bereits Teams mit Lastenrädern durch die Mainmetropole und verteilen Wasser, T-Shirts, Kappen, Schirme und Sonnencreme. Zudem gibt es als Pendant zum Kältebus, der im Winter unterwegs ist, auch seit dem Jahr 2022 einen Hitzebus, der in den Abendstunden und nachts unterwegs ist. (dpa)

Landkreis Gießen: Trinkwasser in Allendorf verunreinigtDas Trinkwasser in zwei Ortschaften in der Stadt Allendorf im Landkreis Gießen sollte derzeit vor der Benutzung abgekocht werden. Am Dienstagnachmittag wurde bei Tests eine mikrobiologische Verunreinigung festgestellt. Die Ursache dafür war zunächst unklar und sei schwer zu ermitteln, hieß es von der Stadtverwaltung sowie dem Gesundheitsamt des Landkreises. Betroffen sind die Ortschaften Winnen und Nordeck.Das Wasser werde nun mit Chlor gereinigt. Erst wenn das Trinkwasser wieder mikrobiologisch sauber und dies durch mehrere Tests bestätigt sei, gebe es Entwarnung, erklärte ein Sprecher der Stadtverwaltung. Das könne mehrere Tage dauern. \"Wie lange das dauert, ist schwer abzuschätzen.\"Auch für die Zubereitung von Speisen, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden sei ausschließlich abgekochtes Leitungswasser zu verwenden. (dpa)

Zoll in Frankfurt entdeckt gefälschte Energy-DrinksFrankfurt. Bei einer Kontrolle in Frankfurt wurden in einem Lastwagen Tausende mutmaßlich gefälschte Energy-Drinks entdeckt und aus dem Verkehr gezogen. Wie das Zollamt in Frankfurt mitteilte, stellten die Beamten rund 15.000 Liter mit einem Verkaufswert von schätzungsweise 100.000 Euro sicher. Die am 19. Juli gefundenen Dosen wurden nach Angaben des Zollamts erst vor kurzer Zeit vernichtet.Bei den 62.400 Dosen seien Farben, Logos sowie Gestaltung bekannter Marken imitiert worden, erklärte die Behörde. Die betroffenen Markeninhaber seien informiert worden. Sie hätten den Fälschungsverdacht bestätigt und die Vernichtung der Ware beantragt, hieß es. Die Ware sollte in Frankreich verkauft werden. (dpa)

Trickbetrüger erbeuten Bankkarte in DarmstadtDarmstadt. Trickbetrügern ist es in Darmstadt gelungen, eine alte Dame zur Herausgabe ihrer Bankkarte zu bewegen. Die Täter hatten die Frau am Montag zunächst angerufen und sich als Bankmitarbeiter ausgegeben, wie die Polizei am Dienstag berichtet hat. Am Mittag klingelte eine Komplizin bei der Wohnung des Opfers an der Liebfrauenstraße im Martinsviertel und ließ sich die Karte aushändigen. Die Abholerin war der Polizei zufolge etwa 20 Jahre alte und 1,60 Meter groß, ihre dunklen Haare hatte sie zu einem Pferdeschwanz gebunden. Die Polizei sucht Zeugen, die sich unter Telefon 016151 / 9690 melden können. 

Weiter heiße Tage in HessenOffenbach. Es wird noch mal heiß in Hessen: Am Dienstag und Mittwoch werden im Bundesland mehr als 30 Grad erwartet. Zunächst steigen die Temperaturen am Dienstag auf 32 bis 38 Grad. Ab dem Abend könne es örtlich Gewitter mit Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen geben, teilte der Deutsche Wetterdienst mit.Am Mittwoch liegen die Höchstwerte dann zwischen 30 und 35 Grad. Einzelne kurze Gewitter seien nicht ausgeschlossen, heißt es. Ansonsten bleibe es meist trocken. Am Donnerstag gibt es dann etwas Abkühlung: Die Temperaturen steigen laut Vorhersage auf 25 bis 28 Grad in Nordhessen und 28 bis 30 Grad in der Südhälfte. Es bleibe überwiegend trocken und wolkig. (dpa)

Bereits 100 Waldbrände in diesem Jahr in HessenWiesbaden. Nach Abgaben des hessischen Forstministeriums gab es seit Jahresbeginn etwa 100 Waldbrände in Hessen. Sie betrafen eine Fläche von rund 165.000 Quadratmetern - etwa 23 Fußballfelder. Und die Gefahr ist nicht gebannt: Nach aktuellen Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) besteht in weiten Teilen Hessens hohe Waldbrandgefahr. Ergiebige, landesweite Niederschläge sind nicht in Sicht. Die höchste Gefahrenstufe (5, sehr hohe Gefahr) sieht der DWD aktuell in Frankfurt, Offenbach sowie in und um Darmstadt. Am Montag rief das Ministerium die erste von zwei Alarmstufen (Alarmstufe A) für die Forstverwaltung in Hessen aus. „Insbesondere die Bodenvegetation, aber auch unverwertbares Kronenrestholz, Reisigmaterial und abgestorbene Bäume sind inzwischen stark ausgetrocknet und können somit leicht entzündbares Material darstellen“, hieß es zur Begründung. (dpa)

Sieben Verletzte bei Unfall mit Linienbus in Gießen Gießen. Bei einer Kollision eines Linienbusses mit einer Mauer sind in Gießen sechs Fahrgäste sowie der Busfahrer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei hatte ein Auto am Montagabend vor dem Bus auf einer Straße gewendet. Der 53 Jahre alte Busfahrer musste daraufhin mit seinem Fahrzeug ausweichen, kam von der Fahrbahn ab und prallte schließlich mit seinem Bus gegen eine Mauer.Die verletzten Fahrgäste sind zwischen zwölf und 28 Jahre alt. Sie erlitten unter anderem Platzwunden, Prellungen sowie Schnittverletzungen und wurden von Rettungskräften versorgt. (dpa)

Radler bei Unfall in Rodgau schwer verletztRodgau. Ein 81 Jahre alter Pedelec-Fahrer ist in Rodgau-Dudenhofen im Landkreis Offenbach bei einem Zusammenstoß mit einem Auto schwer verletzt worden. Nach der Schilderung eines Zeugen ist es dazu gekommen, als ein 41-Jähriger mit seinem Wagen aus einer Parklücke am rechten Fahrbahnrand auf die Straße einfahren wollte, wie die Polizei mitteilte.Der 81-Jährige erlitt demnach schwere Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt zum genauen Unfallhergang und bittet Zeuginnen und Zeugen, sich zu melden. (dpa)

Hohe Waldbrandgefahr in großen Teilen HessensDas hessische Forstministerium hat die erste von zwei Alarmstufen (Alarmstufe A) für die Forstverwaltung in Hessen ausgerufen. „Die Aussicht auf ein Anhalten der aktuellen Wetterlage macht diesen vorsorgenden Schritt erforderlich“, teilte das Ministerium am Montagabend mit. Das Ausrufen der zweithöchsten Alarmstufe hat diese Folgen: Besonders gefährdete Waldbereiche werden verstärkt überwacht. Die Forstverwaltung stellt die technische Einsatzbereitschaft sicher. In besonders gefährdeten Gebieten können Grillplätze geschlossen werden. Im Einzelfall können Waldwege und Waldflächen gesperrt werden.Das Forstministerium bittet Waldbesucher um erhöhte Vorsicht. Generell gilt:Nicht im Wald rauchen.Zigarettenkippen nicht aus dem Fahrzeugfenster werfen.Zufahrtswege in die Wälder nicht zuparken. Autos nur auf ausgewiesenen Parkplätzen abstellen.Feuer nur auf ausgewiesenen Grillstellen entfachen. Grillplätze beim Verlassen richtig löschen. (dpa)

Lauterbach: Kein Hinweis auf Brandstiftung in AltstadtNach dem Brand mehrerer Fachwerkhäuser in der Altstadt von Lauterbach haben Ermittler keine Anhaltspunkte für eine vorsätzliche Brandstiftung gefunden. Das Hessische Landeskriminalamt habe den Brandort zusammen mit Brandursachenermittlern der Regionalen Kriminalinspektion (RKI) Vogelsberg untersucht, wie die Polizei berichtet. Ob das Feuer in der Kreisstadt im Vogelsberg fahrlässig verursacht wurde oder auf einen technischen Defekt zurückzuführen ist, sei weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Aus ermittlungstaktischen Gründen könnten derzeit keine weiteren Angaben gemacht werden, berichtet das Polizeipräsidium Osthessen.Der Brand war am Mittwochnachmittag in einem Restaurant am Marktplatz ausgebrochen und hatte sich schnell ausgebreitet. Etwa 450 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz, um das Feuer zu löschen. Nach Schätzungen der Feuerwehr entstand ein Schaden von mindestens fünf Millionen Euro, die Polizei spricht von einer Schadenshöhe im „mittleren siebenstelligen Bereich“.Mehrere Häuser waren von dem Brand direkt betroffen, andere wurden laut Polizei infolge der Hitze und der Löscharbeiten so stark beschädigt, dass sie vorläufig als unbewohnbar eingeschätzt wurden. (dpa)

Feuer in Fuldatal: Kein Hinweis auf Brandstiftung Fuldatal. Nach dem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Kreis Kassel liegen ersten Ermittlungen zufolge keine Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung vor. Die 65-jährige Bewohnerin der Erdgeschosswohnung war bei dem Brand gestorben, wie die Polizei mitteilte.Am frühen Sonntagmorgen habe ein Bewohner des Hauses in Fuldatal die Flammen im Erdgeschoss entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Durch das Wecken der übrigen Hausbewohner konnten diese nach Angaben der Polizei das Gebäude unverletzt verlassen. Bei dem Brand seien zusätzlich zu der Wohnung im Erdgeschoss auch Wohnungen im ersten Stock und im Dachgeschoss sowie das Treppenhaus und die Fassade des Hauses beschädigt worden. Ersten Schätzungen zufolge belaufe sich die Höhe des Schadens auf rund 500.000 Euro. Derzeit sei das Haus unbewohnbar. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an, wie die Polizei mitteilte. (dpa)