FAZ 05.06.2026
15:50 Uhr

Rhein-Main-Liveblog: Autofahrer bei Kollision mit Zug in Fritzlar schwer verletzt


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Rhein-Main-Liveblog: Autofahrer bei Kollision mit Zug in Fritzlar schwer verletzt

Südhessen: Polizei beschlagnahmt Parfüm-Plagiate und Buntmetall Darmstadt. Zivilfahnder haben bei Kontrollen auf Autobahnen in Südhessen unter anderem 450 Kilogramm Buntmetall sowie Parfüm-Plagiate sichergestellt. Insgesamt seien bei der Aktion zur Bekämpfung von Einbrüchen und Diebstählen zwölf Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, teilte die Polizei mit. So stoppten die Beamten etwa auf der A67 bei Gernsheim drei Männer in einem Transporter mit britischem Kennzeichen. Das Fahrzeug sei nicht versichert gewesen, im Laderaum entdeckten die Polizisten rund 450 Kilogramm Buntmetall in Form von Kupfer, Messing und Stromkabeln. Die drei Männer wurden wegen des Verdachts der Hehlerei vorläufig festgenommen, weil sie nicht schlüssig erklären konnten, woher das Metall stammte.Auf der A5 zwischen Darmstadt und Frankfurt fiel den Fahndern ein Auto auf, in dem mehrere Männer saßen. Nachdem der Wagen im Bahnhofsviertel in Frankfurt geparkt worden sei, hätten die Männer versucht, Parfümflaschen an Passanten zu verkaufen. Dabei habe es sich um Plagiate hochwertiger Hersteller gehandelt. Insgesamt wurden 25 Flaschen beschlagnahmt. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Markengesetz wurde eingeleitet.Polizisten aus Hessen und als Unterstützung auch aus Rheinland-Pfalz kontrollierten am vergangenen Mittwoch insgesamt 48 Fahrzeuge und 69 Personen. Bei den eingeleiteten Ermittlungsverfahren gehe es unter anderem um Hehlerei, Betrug, Verstöße gegen das Markengesetz, Urkundenfälschung und unerlaubten Aufenthalt. (lhe) 

Bundesgericht betätigt Abrissgenehmigung für AKW Biblis Biblis. Die Abriss-Genehmigung des Landes Hessen für Block A des stillgelegten Kernkraftwerks Biblis ist rechtmäßig. Die Revision des BUND für Umwelt und Naturschutz Hessen wurde zurückgewiesen, entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Das vorinstanzliche Urteil des Verwaltungsgerichtshofs steht demnach mit Bundesrecht in Einklang.Nach Ansicht des BUND war die Umweltverträglichkeitsprüfung nicht ausreichend. Die Organisation befürchtete, dass beim Abbau radioaktiv belastetes Material in die Umwelt freigesetzt werden könnte. Dabei geht es vor allem um schwach belasteten Schutt, der auf eine Deponie kommen soll. Bei der Genehmigung zur Stilllegung und zum Abbau gehe es aber nicht um die Freigabe abgebauter Materialien und deren Verbleib, begründeten die Leipziger Richter ihre Entscheidung. Dies sei einem eigenständigen, strahlenschutzrechtlichen Verfahren vorbehalten.Hochradioaktives Material lagert in Castorbehältern in einem Zwischenlager auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerks, bis eine Lösung dafür gefunden ist. Die Verantwortlichen rechnen beim Abriss mit rund einer Million Tonnen Schutt und Schrott.Block A des einzigen hessischen Atomkraftwerks in Biblis war 2011 nach der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima heruntergefahren worden. Die damalige Betreiberin, die RWE Power AG, stellte einen Antrag auf Stilllegung und Abbau der betroffenen Anlagenteile. Diese Genehmigung wurde 2017 vom hessischen Umweltministerium erteilt. Die beiden Druckwasserreaktoren in Block A und Block B waren 1974 beziehungsweise 1976 in Betrieb gegangen. Die vier Kühltürme des einstigen AKW sind inzwischen alle abgerissen. (dpa)

Schwerverletzter bei Unfall auf B45Rodgau. Auf nasser Fahrbahn hat sich ein Autofahrer in Südosthessen mit seinem Wagen überschlagen und schwer verletzt. Der 31 Jahre alte Mann hatte am Donnerstagabend auf der B45 bei Rodgau die Kontrolle über das Fahrzeug verloren, wie die Polizei mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge war das in Richtung Hanau fahrende Auto wohl wegen nicht auf die Straßenbedingungen angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern geraten. Der Wagen kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrfach und kam schließlich auf der Straße zum Stehen. Am Fahrzeug und den Leitplanken entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 60.000 Euro. (dap)

Prozessbeginn in Darmstadt: Heppenheimer soll Ehefrau erstochen habenHeppenheim. Weil er seine frühere Ehefrau erstochen haben soll, steht von Freitag an ein Mann aus Heppenheim vor dem Darmstädter Landgericht. Der Angeklagte und die Vierunddreißigjährige sollen laut Mitteilung des Gerichts bereits geschieden gewesen sein, aber noch in Heppenheim zusammengewohnt haben. Am 31. August 2025 soll der Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit die Frau mit einem Messer im Treppenhaus vor der Wohnung ermordet haben, weil er den Ermittlungen zufolge die Trennung nicht akzeptiert haben soll. Zeugen hielten den Mann nach der Tat fest, bis die Polizei eintraf. Für den Prozess sind vorerst sechs Verhandlungstage bis zum 7. Juli angesetzt. (dpa)

Weiter Gewitter und Regen über HessenOffenbach. Der Deutsche Wetterdienst sieht am Nachmittag teils kräftige Gewitter auf Hessen zukommen. Auch Sturmböen, schwere Sturmböen oder orkanartige Böen sind nicht ausgeschlossen, wie er mitteilte. Starkregen und Hagel seien möglich, aber nur gering wahrscheinlich. Die Höchsttemperaturen liegen demnach zwischen 17 und 21 Grad, im höheren Bergland um 15 Grad. In der Nacht zum Freitag gibt es noch örtlich Schauer und Gewitter, im Verlauf der ersten Nachthälfte klingen sie aber rasch ab. Es kühlt auf 12 bis 7 Grad ab, wie es weiter hieß. Am Freitag gibt es tagsüber weiter Schauer und vereinzelt auch kurze Gewitter, zum Abend beruhigt sich die Wetterlage. (dpa)

Frankfurt: Teenager ist nachts als Drogendealer unterwegsFrankfurt. Die Polizei hat in der Nacht zum Donnerstag einen Sechzehnjährigen mit einer erheblichen Menge Drogen erwischt. Die Beamten gehen davon aus, dass er sie zum Verkauf dabeihatte. Wie die Polizei berichtet, haben Beamte den Jugendlichen und einen gleichaltrigen Begleiter um 4 Uhr morgens im Stadtteil Bornheim kontrolliert. Dabei fanden sie bei einem der beiden gut 50 Gramm Haschisch, zum Teil verkaufsfertig verpackt, eine mittlere zweistellige Anzahl Ecstasy-Tabletten, eine Pfefferpistole und mehr als einhundert Euro Bargeld. Den Jugendlichen erwartet nun ein Verfahren wegen des Verdachts auf illegalen Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. 

Frankfurt: Notoperation nach Angriff mit Pfefferspray Frankfurt. Zwei Unbekannte haben in Frankfurt einem Mann mit einer Pfefferpistole ins Gesicht geschossen. Der Fünfzigjährige hat dabei so schwere Verletzungen am Auge erlitten, dass er notoperiert werden musste. Dem Bericht der Polizei zufolge fuhr der Geschädigte am Mittwochabend gegen 18.30 Uhr auf einem Motorroller durch das Frankfurter Westend, als zwei jüngere Männer auf einem auffällig pinkfarbenen E-Scooter neben ihm hielten. Die Männer sollen in einen Streit geraten sein, dann habe einer der Scooterfahrer die Pfefferpistole gezogen und dem Fünfzigjährigen aus kürzester Distanz ins Gesicht geschossen. Anschließend seien die beiden davongefahren, so die Polizei. 

Frankfurt: Toter nach Feuer im Ostend entdeckt Frankfurt. Noch sehr vage sind die Angaben der Polizei zu einem Leichenfund im Frankfurter Ostend. In einem Bericht vom Donnerstag teilt sie mit, dass es am späten Mittwochabend gegen 22 Uhr im Industriegebiet im Ostend gebrannt habe. Bei den anschließenden Löscharbeiten sei eine tote männliche Person entdeckt worden.Ob der Tote und das Feuer in einem Zusammenhang stehen, müsse erst ermittelt werden. Die Polizei hofft auf die Hilfe von Zeugen. 

Garbenteich: Mädchen schießt mit Softair-Pistole auf Elfjährigen Garbenteich. Zwei Teenager haben an einer Bushaltestelle im Örtchen Garbenteich im Landkreis Gießen mit einer Softair-Waffe gespielt, dabei hat eine Fünfzehnjährige auf einen elf Jahre alten Jungen geschossen und ihn an den Beinen getroffen. Wie die Polizei berichtet, hat sich der Vorfall bereits am Montag ereignet. Die Waffe habe einem Dreizehnjährigen gehört, der sie beim Warten auf den Bus dem älteren Mädchen gezeigt habe. Dieses habe daraufhin auf das Kind geschossen, der Junge habe Hämatome an den Beinen erlitten, heißt es weiter.  Die Schilderung des Vorfalls verbindet die Polizei mit einer Klarstellung: Softair-Waffen dürften in der Öffentlichkeit weder gezeigt noch abgefeuert werden. Derartige „Anscheinswaffen“, die echten Waffen oft sehr ähnlich sehen, dürften ausschließlich auf privatem Gelände genutzt werden, sie mit auf die Straße zu nehmen oder vorzuzeigen, gelte als Verstoß gegen das Waffengesetz. 

Bensheim. In der Nacht zum Donnerstag hat es an der Bensheimer Auffahrt von der Bundesstraße B 47 auf die Autobahn A 5 einen schweren Unfall gegeben. Dabei sind gegen 1 Uhr ein Motorrad und ein Auto auf einer Kreuzung kollidiert, der 20 Jahre alte Motorradfahrer wurde durch den Zusammenstoß verletzt.