FAZ 26.07.2026
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Polizeilage bei CSD in Berlin: Fahrzeug fährt in Berliner Tiergarten – ein Toter, mehrere Verletzte


Polizei: Hintergründe noch unklar +++ Mindestens ein Toter, mehrere Verletzte +++ alle Entwicklungen im Liveblog

Polizeilage bei CSD in Berlin: Fahrzeug fährt in Berliner Tiergarten – ein Toter, mehrere Verletzte

Hintergründe bislang unklar Der Berliner Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler warnte vor Spekulationen über den Hintergrund. Danach gefragt, ob es irgendwelche Hinweise für einen politischen oder kriminellen Hintergrund gebe, sagte der SPD-Politiker, dazu könne man im Moment noch nichts zu sagen. Es sei auch besser, noch nicht zu spekulieren. „Es hat sich ja auch nicht in der Veranstaltung selber abgespielt, sondern tatsächlich im Tiergarten.“ Das mache die Sache nun auch unübersichtlich. Gaebler, der Innensenatorin Iris Spranger während ihres Urlaubs vertritt, zeigte sich bestürzt über den Vorfall. Auch die Polizei macht bislang keine Angaben zu den Hintergünden. „Wir wissen momentan noch nichts über irgendwelche Motivlagen, über die Person des Täters oder Ähnliches“, sagte ein Polizeisprecher. „Das ist alles noch nicht gesichert bekannt.\"

Wegner: Angriff auf unsere weltoffene GesellschaftBerlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) spricht nach dem Vorfall am Rande des Christopher Street Days von einem „Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft“. „Nach einem friedlichen und bunten CSD wurde die Versammlung für ein tolerantes und friedliches Berlin auf brutalste Art attackiert“, teilte er mit. 

Mutmaßlich weißer Transporter in Tiergarten gefahrenLaut ersten Angaben der Polizei sei mutmaßlich ein Fahrer eines weißen Fahrzeugs in den großen Tiergarten eingefahren. „Die genaue Route ist uns nicht bekannt“, sagte Pressesprecher der Polizei Florian Nath. Anschließend sei auf dem Ahornsteig parallel zur Lennéstraße entlanggefahren und habe dort mehrere Personen teilweise lebensgefährlich verletzt. Es gebe „zahlreiche Verletzte\", die im Tiergarten und angrenzenden Bereichen behandelt und teilweise reanimiert würden. 

Polizei: Zahlreiche Verletzte, mehrere lebensgefährlich Bei dem Vorfall am Rande des Christopher Street Days in Berlin hat es nach Polizeiangaben auch Schwerverletzte gegeben. Das erklärte Polizeisprecher Florian Nath bei X. Zuvor hatte er von 15 Betroffenen berichtet. Ein Mensch sei so lebensgefährlich verletzt worden, dass er gestorben sei.