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13.03.2026
13:49 Uhr
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Liveticker zur US-Politik unter Donald Trump aktuell: Aktuelle News & Nachrichten von heute ► Jetzt lesen im Liveticker der FAZ

Täter in Michigan stammte aus dem LibanonDas Heimatschutzministerium hat den Mann identifiziert, der am Donnerstag einen Lastwagen in eine Synagoge im Bundesstaat Michigan gesteuert hat. Bei dem Mann handele es sich um den 41 Jahre alten Ayman Ghazali, der im Libanon geboren wurde und 2016 die amerikanische Staatsbürgerschaft erhalten habe, teilte die Behörde mit. Er sei 2011 in die Vereinigten Staaten gekommen, damals mit einem Visum für ausländische Angehörige von US-Bürgern.Der Sender CBS News berichtete, Ghazali sei traumatisiert gewesen, nachdem bei einem israelischen Luftangriff auf sein Heimatdorf im Libanon vor etwa zehn Tagen zwei seiner Brüder und zwei ihrer Kinder getötet worden seien. Das FBI, das die Ermittlungen leitet, sprach von einem „gezielten Gewaltakt gegen die jüdische Gemeinde“. Der Angreifer wurde während der Konfrontation getötet. Es sei zunächst unklar, ob er sich das Leben nahm oder vom Sicherheitspersonal erschossen wurde. In West Bloomfield habe das schnelle Handeln der Sicherheitskräfte der angegriffenen Synagoge nach Meinung der Behörden verhindert, dass außer dem Angreifer niemand im Tempel Israel und seiner Kindertagesstätte ums Leben kam. Ein Sicherheitsbeamter sei von dem Fahrzeug des Mannes erfasst und kurzzeitig bewusstlos gewesen, sagte der Sheriff von Oakland County, Michael Bouchard, vor Reportern. Alle 140 Kinder der Vorschule seien in Sicherheit gebracht worden. 30 Polizisten mussten jedoch wegen Rauchvergiftungen ins Krankenhaus, nachdem sich die Synagoge nach dem Einschlag des Lastwagens mit Rauch gefüllt hatte. „Was in der Welt geschieht, wirkt sich manchmal auf uns aus, also müssen wir uns darauf vorbereiten“, sagte Bouchard. „Antisemitismus hat in Michigan keinen Platz und kann nicht toleriert werden“, sagte die Generalstaatsanwältin von Michigan, Dana Nessel, in einer Erklärung. „In Momenten wie diesen ist es wichtiger denn je, dass wir zusammenkommen, unseren Nachbarn beistehen, dem Hass entgegentreten, wo immer er auftaucht, und stärkere Gemeinschaften aufbauen.“
Kuba lässt Häftlinge freiHavanna kündigte am Donnerstagabend überraschend die Freilassung von 51 Häftlingen an – mit dem Hinweis, dies sei das Ergebnis der engen Kontakte mit dem Vatikan, wie das Außenministerium des sozialistischen Karibikstaates mitteilte. Unklar war zunächst, ob sich darunter auch politische Gefangene befinden. Die USA fordern immer wieder die Freilassung von Häftlingen und hatten zuletzt den Druck auf Kuba erhöht, wirtschaftlichen und politischen Veränderungen zuzustimmen. Ende Februar hatten sowohl der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez als auch der US-Geschäftsträger in Havanna, Mike Hammer, Rom besucht. Dies hatte die Spekulationen über eine mögliche Vermittlerrolle des Vatikans im Konflikt zwischen Washington und Havanna ausgelöst. Am Montag sagte der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin laut dem Nachrichtenportal des Vatikans, dass sich der Heilige Stuhl um „eine dialogorientierte Lösung der bestehenden Probleme“ auf Kuba bemühe.In den kommenden Tagen sollen Insassen, die bereits einen Großteil ihrer Haftstrafen verbüßt haben und sich gut verhalten hätten, freigelassen werden, wie die kommunistische Regierung Kubas ankündigte. Diese „souveräne Entscheidung“ sei eine übliche Praxis in Kuba und werde diesmal vor der Karwoche getroffen. Einen Bezug zu den Spannungen mit Washington stellte Havanna nicht her.
USA nehmen 60 Staaten wegen Zwangsarbeit ins VisierDie US-Regierung hat eine Untersuchung wegen unfairer Handelspraktiken gegen 60 Volkswirtschaften eingeleitet. Grund sei deren Versäumnis, gegen Zwangsarbeit vorzugehen, teilte das Büro des US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer am späten Donnerstag mit. Auf der Liste stehen wichtige US-Handelspartner und Verbündete wie Australien, Kanada, die EU, Großbritannien, Israel, Indien, Katar und Saudi-Arabien. Auch China und Russland werden genannt. „Diese Untersuchungen werden klären, ob ausländische Regierungen ausreichende Maßnahmen ergriffen haben, um die Einfuhr von Waren zu verbieten, die unter Zwangsarbeit hergestellt wurden, und wie sich das Versäumnis, diese abscheulichen Praktiken zu beseitigen, auf US-amerikanische Arbeitnehmer und Unternehmen auswirkt“, teilte Greer mit.Die Untersuchung erfolgt auf Grundlage des Abschnitts 301 des US-Handelsgesetzes. Die USA gehen bereits auf Grundlage des von Präsident Donald Trumps Vorgänger Joe Biden unterzeichneten Gesetzes zur Verhinderung von Zwangsarbeit durch Uiguren gegen Solarpaneele und andere Waren aus der chinesischen Region Xinjiang vor. Der US-Handelsbeauftragte sagte, andere Länder sollten Verbote für mit Zwangsarbeit hergestellte Waren durchsetzen. Die USA werfen den chinesischen Behörden vor, Arbeitslager für ethnische Uiguren und andere muslimische Gruppen eingerichtet zu haben. Die Regierung in Peking bestreitet die Vorwürfe.
Auto rast in US-Synagoge: FBI untersucht MotivNach der Fahrt eines Autos in eine Synagoge in den USA ermittelt das FBI wegen des Verdachts eines gezielten Gewaltakts gegen die jüdische Gemeinschaft. Die Bundespolizei gab außerdem bekannt, dass die Person, die an dem Vorfall beteiligt war, tot sei. Vieles war zunächst unklar: Man könne zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Informationen über diese Person oder ein Motiv geben, hieß es.Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der Großstadt Detroit im Bundesstaat Michigan. Eine Person fuhr laut Polizei mit einem Fahrzeug in die Synagoge in der Stadt West Bloomfield. Sicherheitspersonal habe danach das Feuer eröffnet, sagte der örtliche Sheriff kurz danach.Ein Sicherheitsbeamter wurde laut Polizeiangaben ins Krankenhaus gebracht, weil er vom Auto erfasst worden sei. 30 Beamte seien zudem wegen Rauchvergiftung ebenfalls im Krankenhaus. Das Gebäude habe in Flammen gestanden. Kinder und Mitarbeiter, die sich in der Synagoge befanden, seien nicht verletzt worden.
CNN: Tatfahrzeug war auf einen Mann libanesischer Herkunft zugelassen Der Sender CNN berichtet mit Bezug auf Polizeiquellen, dass der Wagen auf eine Person aus Dearborn zugelassen sei, die ursprünglich aus dem Libanon stamme. Die Behörden gingen Hinweisen nach, wonach die Person anderen vor der Tat erzählt habe, dass er Familienangehörige habe, die kürzlich bei israelischen Luftschlägen im Libanon getötet worden seien. Offiziell wollten sich die Behörden dazu noch nicht äußern.
Schüsse an US-Uni: FBI untersucht Fall als TerroraktDie Bundespolizei FBI ermittelt nach den tödlichen Schüssen an einer US-Universität im Bundesstaat Virginia wegen Terrorverdachts. Das schrieb FBI-Chef Kash Patel auf der Plattform X. Der Schütze habe eine Person getötet und zwei verletzt. Der Angreifer sei auch gestorben.Nach FBI-Angaben eröffnete die bewaffnete Person an der Old Dominion Universität in der Stadt Norfolk im Osten der USA das Feuer. Laut Polizei gingen am späteren Donnerstagvormittag Notrufe ein, dass sich ein Schütze in einem Gebäude der Hochschule befinde. Minuten später seien Einsatzkräfte vor Ort gewesen. FBI-Chef Patel schrieb, eine Gruppe mutiger Studenten habe eingegriffen und den Schützen überwältigt. Dies und das schnelle Eingreifen der Polizei hätten dazu geführt, dass Leben gerettet worden seien.Laut FBI gibt es eine frühere Verbindung des Mannes zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS). 2016 sei er festgenommen worden und habe gestanden, versucht zu haben, die Terrormiliz materiell zu unterstützen. Er sei 2017 zu einer Haftstrafe verurteilt worden. 2024 wurde er laut FBI aus dem Gefängnis entlassen. Bei dem Angriff an der Uni in Virginia, an der 25.000 Menschen studieren, habe der Mann „Allahu Akbar“ (etwa „Gott ist am größten“ auf Arabisch) gerufen, hieß es weiter vom FBI.
Bewaffneter greift Synagoge bei Detroit an – Angreifer offenbar totIn einem Vorort der US-Großstadt Detroit im Bundesstaat Michigan ist eine Person mit einem Fahrzeug in eine Synagoge gefahren. Sicherheitspersonal habe danach das Feuer eröffnet, sagte der örtliche Sheriff vor Journalisten. „Wir glauben, dass diese Person tot ist.“ Ein Feuer am Fahrzeug mache die Situation vor Ort kompliziert.Zudem sei ein Mitglied des Sicherheitspersonals von dem Fahrzeug gerammt und verletzt worden. Laut Polizei wurde der Verletzte in ein Krankenhaus gebracht. Es seien keine Kinder oder Angestellten in der Einrichtung bei dem Vorfall zu Schaden gekommen, teilte der Sheriff mit.Der Vorfall ereignete sich in der Stadt West Bloomfield. Die Polizei gehe derzeit davon aus, dass nur eine Person in dem Fahrzeug gewesen sei, so der Sheriff. Aufnahmen des Senders Fox News zeigten ein Großaufgebot der Polizei vor Ort. Darauf sind schwer bewaffnete Einsatzkräfte und gepanzerte Fahrzeuge zu sehen.FBI-Direktor Kash Patel teilte auf X mit, seine Beamten seien vor Ort und kooperierten mit den örtlichen Einsatzkräften.
Zölle dürften auch Deutschland treffenDie US-Regierung geht nach einer Niederlage vor Gericht in eine neue Runde im Zollstreit mit der EU und Asien. Sie leitete am Mittwochabend eine umfassende Untersuchung wegen des Vorwurfs industrieller Überkapazitäten gegen 16 wichtige Handelspartner ein, darunter China, Japan und die EU. Damit steht auch die Exportnation Deutschland im weltweiten Handelskonflikt der USA wieder vor der Drohung neuer Importzölle. Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer erklärte, das Verfahren nach Abschnitt 301 des US-Handelsgesetzes, einem Instrument zur Bekämpfung unfairer Handelspraktiken, könnte bis zum Sommer zu neuen Zöllen führen.Zudem soll am Donnerstag eine weitere Untersuchung zu Zwangsarbeit in mehr als 60 Ländern gestartet werden. Die US-Regierung hatte mit ihrer Zollpolitik im vergangenen Monat vor dem Obersten Gerichtshof eine Niederlage erlitten. Die Richter erklärten die Zölle mit der Begründung durch ein Notstandsgesetz für illegal.Die Untersuchung zu angeblichen Überkapazitäten, die auf den US-Markt gedrückt würden, zielt auch auf Indien, Südkorea, Mexiko, Taiwan und die Schweiz. Kanada, der zweitgrößte Handelspartner der USA, ist nicht betroffen. Als Belege für die Überkapazitäten nannte Greers Behörde etwa den Automobilsektor in China und Japan, wo eine wachsende Zahl von Unternehmen unrentabel sei. Zudem verwies sie auf die hohen Handelsüberschüsse Deutschlands und Irlands als Beweis für Überkapazitäten in der EU sowie auf überschüssige Kapazitäten bei Halbleitern in Singapur.
Frau im Publikum bricht während Trump-Rede zusammenUS-Präsident Donald Trump hat eine Rede im US-Bundesstaat Kentucky wegen eines Notfalls im Publikum unterbrechen müssen. Der Republikaner schimpfte auf einer Bühne vor Anhängern gerade über die Demokraten, als hinter ihm hinter einer Brüstung eine Frau im Publikum zusammensackte, wie im Livestream des Weißen Hauses auf Youtube zu sehen war. Trump unterbrach seine Rede, drehte sich um und rief nach einem Arzt. Im Publikum war es still, als Helfer zu der Frau eilten. Das Weiße Haus stoppte die Live-Übertragung und blendete den Hinweis ein, dass es gleich weitergehe. Minuten später setzte Trump seine Rede fort. Zum Gesundheitszustand der Frau gab es zunächst keine Informationen.
Vorfall am Weißen Haus in WashingtonNach Polizeiangaben ist am Mittwoch ein Transporter in eine Sicherheitsabsperrung nahe dem Sitz von US-Präsident Donald Trump gerast. Die Behörden riegelten das Gebiet in der Innenstadt von Washington daraufhin ab.Der Secret Service, der für den Schutz des Präsidenten zuständig ist, erklärte: „Der Fahrer des Wagens ist in Gewahrsam und wird derzeit vernommen.“ Der Wagen krachte im morgendlichen Berufsverkehr in ein Tor am Lafayette-Platz vor dem Weißen Haus, auf dem gerade Touristen und Büroangestellte unterwegs waren.Wegen des Irankriegs gelten derzeit erhöhte Sicherheitsvorkehrungen an Bundesgebäuden und Botschaften in Washington.
Unbekannte schießen auf US-Konsulat in TorontoUnbekannte haben in der kanadischen Stadt Toronto mit Handfeuerwaffen auf das dortige US-Konsulat geschossen. Zwei Männer seien mit einem Auto vorgefahren, ausgestiegen und hätten mehrfach auf das Gebäude geschossen, teilte die kanadische Polizei mit. Das Gebäude sei beschädigt worden. Verletzt wurde den Angaben nach niemand. Die Polizei forderte mögliche Zeugen auf, sich zu melden. Der Vorfall ereignete sich laut den Ermittlern in den frühen Morgenstunden (Ortszeit). Der Hintergrund der Tat ist noch unklar.Kanadas Premierminister Mark Carney nannte den Vorfall in einem Beitrag auf der Plattform X einen „verwerflichen Akt der Gewalt“ und einen „Versuch der Einschüchterung“.
Ermittler durchsuchen Epsteins Ranch in New MexicoUS-Ermittler haben mit einer Durchsuchung der ehemaligen Ranch des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein im Bundesstaat New Mexico begonnen. Wie das Justizministerium von New Mexico am Montag mitteilte, ist die Durchsuchung Teil von im Februar eingeleiteten strafrechtlichen Ermittlungen wegen des Verdachts „illegaler Aktivitäten“ auf der Ranch vor Epsteins Tod im Jahr 2019.Die Abgeordnete Melanie Stansbury aus New Mexico erklärte, die Ermittler würden bei der Suche „nichts unversucht“ lassen. Die Epstein-Opfer hätten „viel zu lange auf Gerechtigkeit gewartet“ und New Mexico nehme bei der Aufklärung eine Vorreiterrolle ein, schrieb sie im Onlinedienst X.
USA stellen UN-Hilfe für Afghanistan trotz humanitärer Katastrophe infrageDie USA haben trotz der humanitären Katastrophe in Afghanistan eine Neubewertung der internationalen Hilfe für das Land gefordert. Die Unnachgiebigkeit der Taliban und ihr Ausschluss von Frauen von Grundrechten müssten zu einer sorgfältigen Prüfung der Hilfsgelder führen, sagte US-Botschafter Mike Waltz am Montag vor dem UN-Sicherheitsrat. Er verwies darauf, dass die UN-Mission in Afghanistan (UNAMA) das größte Budget aller speziellen UN-Missionen weltweit habe. Das Mandat der Mission läuft kommende Woche aus. Waltz kritisierte, dass weibliche afghanische UN-Mitarbeiter nicht einmal ihre Büros betreten dürften.Nach UN-Angaben leiden mehr als 17 Millionen Afghanen, ein Drittel der Bevölkerung, unter akutem Nahrungsmangel, 4,7 Millionen davon unter Hunger auf Notstandsniveau. Die kommissarische UNAMA-Chefin Georgette Gagnon warnte vor einer Verschärfung der Krise durch Finanzierungskürzungen. Von den für 2026 benötigten 1,71 Milliarden Dollar seien erst zehn Prozent finanziert. Der fast zweiwöchige Konflikt mit Pakistan und die Lage an der iranischen Grenze hätten die Preise für Grundnahrungsmittel steigen lassen. Die Taliban kontrollieren Afghanistan seit ihrem Machtantritt im August 2021 und haben seitdem schrittweise die Rechte von Frauen eingeschränkt, darunter Bildungs- und Arbeitsverbote.
USA können UN-Erklärung zu Frauenrechten nicht stoppen Bei den Vereinten Nationen sind die USA mit dem Versuch gescheitert, eine gemeinsame Erklärung zu Frauenrechten zu stoppen. Letztlich votierten 37 der 44 abstimmenden Staaten in der UN-Frauenrechtskommission für einen als Kompromiss ausgehandelten Text – nur die Vereinigten Staaten stimmten dagegen, sechs Staaten enthielten sich.