FAZ 18.09.2026
10:55 Uhr

Liveblog Irankrieg: Seoul: indirekte militärische Beteiligung im Irankrieg möglich


Lee spricht über Ausweitung des Einsatzbereiches von Kriegsschiffen in Golf von Aden +++ Iranische Delegation darf zur UN-Generalversammlung reisen +++ UN-Ermittler sehen mögliche Kriegsverbrechen der USA +++ alle Entwicklungen im Liveblog

Liveblog Irankrieg: Seoul: indirekte militärische Beteiligung im Irankrieg möglich

US-Regierung weist Vorwurf des Kriegsverbrechens zurückDas Weiße Haus hat Vorwürfe zurückgewiesen, in Iran mögliche Kriegsverbrechen begangen zu haben. Zuvor hatte ein Bericht der UN-Kommission zwei US-Luftangriffe in der frühen Phase des Irankrieges als mögliche Kriegsverbrechen eingestuft. Am Montag soll der Bericht dem UN-Menschenrechtsrat in Genf vorgelegt werden. Das ‌Gremium habe „nichts für die Menschenrechte erreicht“, teilte Sprecherin Anna Kelly mit. Iran sei die einzige Partei in dem aktuellen Konflikt, die Kriegsverbrechen begangen habe. Das US-Verteidigungsministerium lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht einer externen Organisation ab. „Unsere Untersuchung dauert an, und wir haben im Moment nichts anzukündigen“, teilte das Pentagon mit. Die UN-Missionen sind Untersuchungsgremien und keine Justizbehörden. Ihre Erkenntnisse können jedoch in strafrechtliche ‌Ermittlungen nationaler Gerichte oder internationaler Tribunale wie dem Internationalen Strafgerichtshof einfließen. Der Bericht ‌der UN-Mission untersucht das Vorgehen der USA in dem seit Februar andauernden Irankrieg sowie die Reaktion der Regierung in Teheran auf die landesweiten Unruhen. 

Iranische Delegation darf nach New York reisenVertreter Irans dürfen nach Angaben des US-Außenministeriums inmitten des Konflikts beider Länder zur Gipfelwoche der UN-Generalversammlung nach New York reisen. Eine „Kerndelegation des iranischen Regimes“ werde an der „hochrangigen Woche der UN-Generalversammlung“ teilnehmen können, teilte ein Sprecher des Ministeriums mit. Laut Medienberichten wird diese Delegation mit hochrangigen Vertretern des Regimes in Teheran besetzt sein. Allerdings werde die Delegation Reisebeschränkungen unterliegen. Zudem sei ihr nach den geltenden US-Vorgaben der Kauf von Luxusgütern und anderen Waren untersagt. Die iranische Delegation falle aber kleiner aus als im vergangenen Jahr, hieß es. Weitere Angaben dazu, wie groß die Delegation sein wird oder welche konkreten Reisebeschränkungen gelten, machte das Außenministerium in der Mitteilung nicht. Die USA sind laut UN-Angaben als Gastgeberland der Vereinten Nationen grundsätzlich dazu verpflichtet, Delegationen den Zugang zu ermöglichen. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas aber etwa hat die US-Regierung Berichten zufolge in diesem Jahr wieder eine Einreisegenehmigung verweigert.

Iranische Revolutionsgarden greifen Öltanker anDie Marine ‌der ‌iranischen Revolutionsgarden hat nach eigenen Angaben einen unter ​der Flagge ⁠Togos fahrenden Öltanker angegriffen. Das Schiff habe ​am Donnerstag versucht, die ⁠Straße von Hormus ‌illegal zu passieren, meldete die ⁠iranische Nachrichtenagentur Fars. ⁠Der Tanker habe ⁠Feuer ​gefangen ⁠und sei zum Stehen ​gekommen.

Trump und Merz sprechen über Straße von HormusBundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und US-Präsident Donald Trump haben am Donnerstag in einem Telefonat über die Anschläge vom 11. September, den Krieg in der Ukraine und die Lage in Nahost gesprochen. Beide hätten an die Anschläge vom 11. September 2001 in den USA erinnert, die sich in der vergangenen Woche zum 25. Mal gejährt haben, teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius mit. Der Bundeskanzler habe die besondere Verbundenheit zwischen Deutschen und Amerikanern betont.Merz und Trump hätten sich zudem über nächste Schritte zur Beendigung des Krieges in der Ukraine ausgetauscht. „Bundeskanzler Merz würdigte die Verabschiedung des Graham-Sanktionsgesetzes durch den Kongress“, teilte Kornelius weiter mit. In den USA hatte nach dem Senat auch das Repräsentantenhaus für das Sanktionsgesetz gestimmt, um Russland wegen des Ukraine-Kriegs stärker unter Druck zu setzen. Das Gesetz war vom unlängst gestorbenen US-Senator Lindsey Graham vorangetrieben worden.Auch die Lage in der Straße von Hormus und im Roten Meer war den Angaben nach Gegenstand des Gesprächs. Es habe Einigkeit bestanden, dass es einer schnellen Öffnung beider Wasserwege bedarf. Wegen Kritik von Merz an den USA wegen des Iran-Kriegs hatte sich das Verhältnis zu US-Präsident Donald Trump zuletzt verschlechtert. Auch Zollkonflikte belasten die Beziehungen beider Länder.

Nach Äußerungen von Bundeskanzler Merz: Iran bestellt deutschen Botschafter einWegen kritischer Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Regierung in Teheran den deutschen Botschafter in Iran einbestellt. Botschafter Axel Dittmann sei wegen „unangemessener Äußerungen von ranghohen deutschen Regierungsvertretern gegen Iran“ einbestellt worden, erklärte das iranische Außenministerium am Donnerstag. Außerdem habe es „interventionistische Handlungen“ der deutschen Botschaft in Teheran gegeben.Merz hatte am Dienstag bei einem Treffen mit dem irakischen Regierungschef Ali al-Saidi in Berlin gefordert, Iran müsse die Blockade der Straße von Hormus aufheben, sein militärisches Atomprogramm einstellen und seine Unterstützung für bewaffnete Gruppen in der Region beenden.Der Westeuropa-Direktor im iranischen Außenministerium, Aliresa Jusefi, wies die Äußerungen des Bundeskanzlers bei dem Gespräch mit Botschafter Dittmann nach Ministeriumsangaben zurück. Jusefi habe „heftigen Protest gegen Deutschlands ungerechtfertigten und destruktiven Ansatz bei Themen, die die Region und Iran betreffen“, übermittelt.Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Bakaei, hatte die Merz-Äußerungen bereits am Mittwoch kritisiert. Es handle sich um eine „Verzerrung“ der Tatsachen, schließlich seien es die USA und Israel gewesen, die den Krieg gegen Iran begonnen hätten.Der deutsche Botschafter in Teheran war bereits im vergangenen Jahr wegen Äußerungen von Merz zu den zwölftägigen Angriffen Israels und der USA gegen Iran einbestellt worden. Merz hatte damals gesagt, Israel mache „für uns alle“ die „Drecksarbeit“. Die Führung in Teheran habe Tod und Zerstörung über die Welt gebracht. 

Italien: Verfügen über die Fähigkeiten, die Durchfahrt zu schützenAngesichts der sich zuspitzenden Lage in der Meerenge Bab al-Mandab hat Italien angekündigt, die Durchfahrt italienischer Schiffe mit Hilfe der Marine zu gewährleisten. Das Land wolle dabei nicht auf eine gemeinsame Entscheidung der EU warten, teilte der italienische Verteidigungsminister Guido Crosetto mit. „Wir verfügen über die Fähigkeiten, die Durchfahrt zu schützen.“Wenn die Seeroute nicht befahren werden könne, habe das erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen, warnte Crosetto. „Wir dürfen nicht zulassen, dass bürokratische Entscheidungsverzögerungen eine ohnehin schon komplexe Situation verschärfen.“Die Meerenge Bab al-Mandab verbindet das Rote Meer mit dem Golf von Aden. Durch diesen Wasserweg führt die wichtigste Schifffahrtsroute zwischen Europa und Asien. Die mit Iran verbündete Huthi-Miliz hatte in einer Blitzoffensive in der vergangenen Woche die gesamte Westküste des Jemen unter ihre Kontrolle gebracht und strategisch gelegene Inseln erobert.  Hintergründe zu den Huthi und wie sie die internationale Schifffahrt bedrohen, können Sie bei meinem Kollegen Gregor Grosse nachlesen: 

Saudi-Arabien: Ein Mensch von herabfallenden Trümmerteilen getötetDurch Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne der jemenitischen Huthi-Miliz ist in Saudi-Arabien dem Zivilschutz zufolge ein Mensch ums Leben gekommen. Die herabfallenden Trümmer hätten in der Region Taif östlich von Mekka „zu einem Todesopfer, zwei Verletzten sowie Sachschäden an mehreren Gebäuden und Fahrzeugen“ geführt, erklärte die saudi-arabische Zivilschutzbehörde am Donnerstag. Bei dem Toten handelte es sich demnach um einen Jemeniten. Verletzt wurden ein Pakistaner und eine Frau aus Saudi-Arabien.Die von Iran unterstützte Huthi-Miliz kontrolliert seit Jahren weite Teile des Jemen, darunter die Hauptstadt Sanaa. Saudi-Arabien unterstützt die jemenitischen Regierungstruppen im Kampf gegen die Huthis. Zuletzt hatten die gegenseitigen Angriffe zugenommen. Nach Angaben aus Riad griff die Miliz dabei auch die für Muslime heilige Stadt Mekka mit einer Drohne an. Der nun betroffene Verwaltungsbezirk Taif gehört zur Region Mekka.Der von den Huthis betriebene Fernsehsender Almasirah meldete unterdessen drei getötete Kinder durch Angriffe der jemenitischen Regierungstruppen in der Region Tais. Bei den Attacken wurden demnach auch mehrere jemenitische Staatsbürger verletzt. 

UN-Kommission sieht mögliche Kriegsverbrechen der USAZwei US-Luftangriffe in der frühen Phase des Irankriegs könnten nach Einschätzung einer UN-Kommission als Kriegsverbrechen eingestuft werden. Luftangriffe auf eine Mädchenschule in Minab im Süden des Landes sowie ein separater Angriff auf einen Sportkomplex in der Provinz Fars seien willkürliche Angriffe mit tödlichen Folgen für die Zivilbevölkerung, heißt es in einem Bericht einer unabhängigen UN-Untersuchungsmission.Bei dem Angriff auf die Schule waren nach offiziellen Angaben 168 Schülerinnen getötet worden. Die UN-Kommission spricht unter Berufung auf unabhängige Berichte von insgesamt 157 Toten. US-Streitkräfte hätten dabei nicht nur aufgrund veralteter Informationen gehandelt. „Die USA haben den Angriff auf das Gebäude der Schule unter Bewusstsein eines erheblichen Risikos angeordnet, ein ziviles Objekt zu treffen und fahrlässig gehandelt.“Bei einem weiteren Angriff auf ein Sportkomplex in Lamerd in der Provinz Fars seien nach offiziellen Angaben 22 Menschen getötet worden, heißt es in dem Bericht. Internationale Medien hatten über den Einsatz neuartiger US-Munition bei dem Vorfall berichtet. Bei der Explosion einer Rakete in der Luft sei Schrot aus Wolfram weit verstreut worden. Auch dieser Angriff in einem bewohnten Gebiet wird als mögliches Kriegsverbrechen bewertet.

Libanons Präsident will Sicherheitsabkommen mit Israel Der libanesische Präsident Joseph Aoun strebt ein Sicherheitsabkommen mit Israel an. Er wolle ein solches Abkommen mit Israel „vor allem, um den Zustand der Feindseligkeit zu beenden“, sagte Aoun in einem Interview der Nachrichtenagentur AFP. Die Sicherheitsvereinbarung könnte „eine Vorstufe vor einem späteren Friedensabkommen sein“. Der libanesische Präsident bekräftigte zudem, Beirut sei entschlossen, die proiranische Hizbullah-Miliz zu entwaffnen. Beirut habe „keine andere Wahl“, als Verhandlungen mit Israel zu führen, sagte Aoun. „Die Alternative ist Krieg, der für uns sehr kostspielig wäre.“ Der libanesische Präsident rief die arabischen und europäischen Partner des Libanon sowie die USA dazu auf, „die libanesische Armee zu unterstützen und den libanesischen Staat zu stärken“. Aoun bekräftigte in den AFP-Interview zudem, der Beschluss der libanesischen Führung zur Entwaffnung der Hizbullah sei „weder verhandelbar noch zur Diskussion gestellt“. Das Ziel sei jedoch nicht eine Konfrontation mit der Miliz. „Wir sind entschlossen, diese Frage friedlich zu lösen“, unterstrich Aoun. Teheran habe er mitgeteilt, dass die Beziehungen zwischen beiden Ländern nach der Entwaffnung der Hizbullah „auf gegenseitigem Respekt und Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten des libanesischen Volkes beruhen müssen“, sagte Aoun. „Wir haben kein Problem damit, eine Beziehung zu Iran zu haben, aber wir haben ein Problem mit Einmischung in unsere inneren Angelegenheiten“, betonte er. Aoun forderte zudem eine „vorübergehende“ ausländische Sicherheitstruppe im Südlibanon nach dem Ende des Mandats der dortigen UN-Friedensmission Unifil Ende des Jahres. „Wichtig ist, dass es kein Vakuum gibt“, sagte er. „Die beste und optimalste Option bleibt die Verlängerung des Unifil-Mandats“, fügte Aoun hinzu.Der libanesische Präsident will am Donnerstag in Paris mit dem französischen Staatschef Emmanuel Macron und jordanischen König Abdullah II. zusammentreffen. Dabei geht es um die internationale Unterstützung der libanesischen Armee. 

Saudi-Arabien wehrt Huthi-Drohne bei Mekka abDie saudi-arabische Luftabwehr hat nach Militärangaben nahe der für Muslime heiligen Stadt Mekka eine Drohne der jemenitischen Huthi-Miliz abgefangen. Das unbemannte Flugobjekt wurde demnach im Süden der Stadt zerstört. Turki al-Maliki, der Sprecher des von Saudi-Arabien angeführten Militärbündnisses, das im Jemen an der Seite der Regierung gegen die Huthi-Miliz kämpft, bezeichnete den Angriff auf der Plattform X als „schändliche Tat“. Ein Huthi-Vertreter wies den Vorwurf zurück. „Die Behauptung, Mekka sei das Ziel gewesen, ist eine abgedroschene Lüge, die schon früher verbreitet wurde und inzwischen niemanden mehr täuscht“, schrieb Hesam al-Assad auf X. Bereits am Dienstag hatten die Behörden in der Pilgerstadt eine Warnung ausgegeben. Die Menschen sollten ruhig bleiben und offizielle Anweisungen befolgen, teilte der saudische Zivilschutz mit. Es war das erste Mal seit der neuen Eskalation des Konflikts mit der Huthi-Miliz, dass in Mekka Alarm ausgelöst wurde. Al-Maliki zufolge war die versuchte Drohnen-Attacke der erste Huthi-Angriff auf die für Muslime heilige Stadt seit 2017. Damals hatte die Miliz demnach versucht, Mekka mit einer ballistischen Rakete anzugreifen.

USA wollen Israel offenbar Zehntausende schwere Bomben liefernDie Regierung von US-Präsident Donald Trump will Israel Zehntausende tonnenschwere Bomben im Milliardenwert liefern. Wie die „Washington Post“ und die „New York Times“ unter Berufung auf einen US-Beamten berichten, umfasst der 2,8 Milliarden Dollar (2,4 Milliarden Euro) schwere Deal 40.000 Ein-Tonnen-Bomben. Israel hatte mit dem Einsatz solcher Bomben im Gazastreifen und im Libanon international Empörung ausgelöst, da aufgrund der gewaltigen Explosionskraft und des großen Zerstörungsradius viele Zivilisten getötet wurden.

US-Repräsentantenhaus stimmt abermals gegen IrankriegDas US-Repräsentantenhaus hat Präsident Donald Trump abermals zum Abzug des Militärs aus Kampfhandlungen mit Iran aufgefordert. Für eine entsprechende Resolution stimmten in der Parlamentskammer 220 Abgeordnete aus beiden Parteien, 204 stimmten dagegen. Die Abstimmung hat keine unmittelbare Konsequenz für den US-Kurs gegenüber Iran. Vielmehr ist die Resolution vor allem ein Versuch, den politischen Druck auf Trump hochzuhalten – zumal in weniger als zwei Monaten die Zwischenwahlen zum US-Kongress anstehen.Es ist nicht die erste Resolution, die im Kongress im Kontext des Irankriegs verabschiedet wurde. Die aktuelle war von demokratischer Seite eingebracht worden. Ausgenommen vom Abzug sind in der Resolution diejenigen Teile der Streitkräfte, die möglicherweise erforderlich sind, um die Vereinigten Staaten oder Verbündete gegen Angriffe zu verteidigen.

US-Regierung rät von Reisen nach Saudi-Arabien abDie US-Regierung rät ihren Staatsbürgern von Reisen nach Saudi-Arabien ab. Mögliche Reisepläne sollten überprüft werden, hieß es in einer Mitteilung des Außenministeriums. Grund sei das „Risiko von Angriffen iranischer Drohnen und Raketen“ auf amerikanische Einrichtungen in dem verbündeten Königreich, bewaffnete Konflikte sowie die Gefahr von Terroranschlägen. Damit galt für das ganze Land die zweithöchste Warnstufe. Für Gebiete nahe der jemenitischen Grenze gelte die höchste Warnstufe, also eine Reisewarnung, hieß es. Hintergrund sind die jüngsten Angriffe der mit Iran verbündeten Huthi-Miliz aus dem Nachbarland.

Irans Außenminister macht sich über US-Verluste lustigDer Munitionsmangel des US-Militärs und die Verluste im Krieg gegen Iran sind von der Führung in Teheran mit reichlich Spott quittiert worden. Hunderte US-Militärstützpunkte in der Region seien „in Stücke geschossen“ worden, Dutzende US-Flugzeuge verbrannt, höhnte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi auf der Plattform x. Er bezog sich dabei auf Angaben des US-Verteidigungsministeriums. Die Behauptung, Iran sei wehrlos, sei nichts als „Fiktion“, schrieb Araghtschi.Zuvor hatte das US-Militär in einem Bericht an das Parlament in Washington eingeräumt, dass iranische Angriffe „Hunderte Gebäude und Strukturen“ auf US-Militärstützpunkten in den verbündeten Staaten Kuwait, Bahrain, Katar, den Vereinigten Arabischen Staaten, Saudi-Arabien, dem Irak, Oman und Jordanien beschädigt oder zerstört hätten. Zudem seien im Verlauf des Krieges Dutzende Kampfjets und andere Flugzeuge des US-Militärs zerstört oder beschädigt worden, hieß es. Das sei „nur die Spitze des Eisberges“, höhnte Araghtschi.