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14.05.2026
18:50 Uhr
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US-Admiral: Berichte über Irans verbliebene Raketen falsch +++ Chinesische Schiffe dürfen offenbar Straße von Hormus passieren +++ alle Entwicklungen im Liveblog

Israel-Libanon-Gespräche in Washington nach US-Angaben bislang „positiv“ verlaufenDie jüngsten Gespräche in Washington im Bemühen um eine Friedenslösung zwischen Israel und Libanon sind nach US-Angaben bislang „positiv“ verlaufen. Es habe am Donnerstag „produktive Gespräche“ gegeben, sagte ein ranghoher Vertreter des US-Außenministeriums. Am Freitag werde es wie geplant ein weiteres Treffen geben, fügte er hinzu. Es handelt sich um die dritte Gesprächsrunde seit Bekanntgabe einer Feuerpause vor fast einem Monat. Bei dem vergangenen Treffen am 23. April hatte Präsident Donald Trump die Unterhändler persönlich im Weißen Haus empfangen.Bei dem neuerlichen Treffen geht es um eine mögliche Verlängerung der Waffenruhe, die am Sonntag ausläuft. Sie war am 17. April in Kraft getreten und wurde bereits einmal verlängert.
„New York Times“: Saudi-Arabien und Emirate haben Iran angegriffenAls Vergeltung für iranische Angriffe auf das eigene Staatsgebiet sollen Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate einem Medienbericht zufolge während des jüngsten Konflikts im Nahen und Mittleren Osten ihrerseits Ziele in Iran attackiert haben. Es sei das erste Mal gewesen, dass die beiden arabischen Länder Iran direkt angriffen, berichtete die „New York Times“ unter Berufung auf aktuelle und ehemalige ranghohe US-Beamte. Über Zeitpunkt und Ziele der unabhängig voneinander durchgeführten Attacken machten sie keine Angaben.Weder Saudi-Arabien noch die Emirate bestätigten die Angriffe. Iran hatte im jüngsten Krieg mit den USA und Israel immer wieder Ziele in den beiden Ländern angegriffen und erhebliche Schäden angerichtet. Das US-Militär unterhält sowohl in Saudi-Arabien als auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten Stützpunkte.Saudi-Arabien und Iran ringen seit langem um die Vorherrschaft in der Region. Die Rivalität wird auch vom konfessionellen Konflikt zwischen dem sunnitischen Islam in Saudi-Arabien und dem schiitischen Islam in Iran geprägt. Auch die Beziehungen zwischen den Emiraten und Iran sind angespannt. Das arabische Land ist ein wichtiger Verbündeter der USA und hatte zuletzt auch seine Beziehungen zu Irans Erzfeind Israel normalisiert.
Resolution zur Beendigung des Irankrieges scheitert knappDas US-Repräsentantenhaus lehnt eine von den Demokraten eingebrachte Resolution zur Beendigung des Irankrieges äußerst knapp ab. Die Vorlage scheitert mit 212 zu 212 Stimmen, da für eine Verabschiedung eine einfache Mehrheit erforderlich ist. Ziel der Initiative ist es, den Militäreinsatz von US-Präsident Donald Trump zu stoppen, bis der Kongress diesen genehmigt. Es ist die dritte Abstimmung in der Kammer über eine solche Resolution in diesem Jahr. Die Ergebnisse werden dabei zunehmend knapper. Trumps Republikaner verfügen nur über eine dünne Mehrheit. Auch im Senat scheiterte am Mittwoch eine ähnliche Vorlage mit 50 zu 49 Stimmen knapp.
US-Admiral: Berichte über Irans verbliebene Raketen falsch Der Kommandeur des für den Nahen Osten zuständigen Regionalkommandos Centcom, Brad Cooper, hat Berichten über umfassende verbliebene Raketenstellungen Irans widersprochen. Er könne keine geheimdienstlichen Informationen preisgeben, aber die öffentlich kursierenden Zahlen seien aus seiner Sicht falsch, sagte Cooper in einer Anhörung im amerikanischen Kongress. Mehrere Medien hatten zuvor unter Berufung auf informierte Quellen berichtet, Iran verfüge noch über etwa 70 bis 75 Prozent seiner mobilen Abschussrampen sowie 70 Prozent seines Raketenarsenals.Cooper sagte, bei der Beurteilung der iranischen Schlagkraft gehe es um mehr als nur Zahlen zu Raketen. „Es geht um die Kommando- und Kontrollstrukturen, die zerschlagen wurden.“ Hier sei Teheran empfindlich getroffen worden. „Und es geht um den Mangel an jeglicher Möglichkeit, im Hintergrund Raketen oder Drohnen herzustellen.“ Erst dann ergebe sich ein vollständiges Bild.James Adams, Direktor des US-Militärgeheimdienstes DIA, hatte in einer früheren Anhörung im Kongress bereits anerkannt, dass Iran weiter über erhebliche Bestände verfüge. Obwohl die militärischen Fähigkeiten Irans durch die Luftangriffe erheblich geschwächt worden seien, „verfügt Teheran weiterhin über Tausende von Raketen und Einweg-Kampfdrohnen, die eine Bedrohung für uns und unsere Verbündeten in der gesamten Region darstellen“.
Chinesische Schiffe dürfen offenbar Straße von Hormus passierenRund 30 Schiffe haben nach Angaben der iranischen Revolutionsgarde (IRGC) seit der vergangenen Nacht die Straße von Hormus passiert. Das erklärte ein Kommandeur der IRGC-Marine laut der iranischen Nachrichtenagentur Fars. Er betonte zugleich, dass weiterhin kein Schiff „eines feindlichen Staates“ die Meerenge durchqueren dürfe. Der iranischen Agentur Tasnim zufolge soll es sich unter anderem um chinesische Schiffe gehandelt haben. Demnach kam die Vereinbarung nach intensiven Bemühungen beider Länder zustande. Dabei spielten die engen bilateralen Beziehungen und die strategische Partnerschaft eine entscheidende Rolle, hieß es in dem Bericht.Eine genaue Anzahl der Schiffe wurde in dem Tasnim-Bericht nicht genannt, die Rede war lediglich von „einer Reihe chinesischer Schiffe“, die nach vorheriger Koordinierung mit der iranischen Seite die Straße von Hormus durchquerten. Die erste Durchfahrt hatte den Angaben zufolge in der vergangenen Nacht begonnen.
USA und China für Öffnung der Straße von Hormus Die USA setzen nach den Worten von US-Außenminister Marco Rubio zur Lösung der festgefahrenen Situation rund um die Straße von Hormus auf Unterstützung aus China. Peking solle eine aktivere Rolle spielen und Iran dazu bewegen, „von dem Abstand zu nehmen, was er derzeit im Persischen Golf tut und zu tun versucht“, sagte Rubio dem Sender Fox News. Nach dem Treffen von US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping erklärte das Weiße Haus, beide Seiten seien sich einig gewesen, dass die Meerenge für Energie-Transporte offen bleiben müsse. Demnach soll Xi Chinas Ablehnung einer Militarisierung der Straße deutlich gemacht haben und auch gegen Gebühren für eine Durchfahrt sein. Zudem soll er den Angaben nach Interesse am Kauf von mehr amerikanischem Öl gezeigt haben.
Zivilisten in Israel durch Hizbullah-Drohne verletztBei einem Angriff der libanesischen Hizbullah-Miliz mit einer Sprengstoffdrohne haben nach Militärangaben im Norden Israels mehrere Zivilisten Verletzungen erlitten. In der Küstenstadt Rosch Hanikra direkt an der Grenze zu Libanon seien auf einem Parkplatz drei Menschen verletzt worden, zwei davon schwer, berichtete das israelische Nachrichtenportal „ynet“. Sie seien in ein Krankenhaus gebracht worden. In der Mitteilung der israelischen Armee war die Rede von einem schweren Verstoß der Hizbullah gegen die Waffenruhe. Die Kampfhandlungen zwischen Israel und der Hizbullah halten auch vor den erwarteten Gesprächen zwischen israelischen und libanesischen Vertretern in der US-Hauptstadt Washington weiter an. Nach Angaben des israelischen Forschungszentrums Alma setzt die Hizbullah im Rahmen der Konfrontationen mit Israel verstärkt Sprengstoffdrohnen mit faseroptischer Steuerung ein. Dieses verhindere eine Abwehr durch „Jamming“, also Störung der Kommunikation zwischen Drohne und Pilot.
Angriff auf indisches Schiff vor der Küste OmansIndien protestiert gegen einen Angriff auf ein unter indischer Flagge fahrendes Schiff vor der Küste Omans. „Der Angriff (...) ist inakzeptabel, und wir beklagen die Tatsache, dass die Handelsschifffahrt und zivile Seeleute weiterhin ins Visier genommen werden“, erklärt das indische Außenministerium. Der Angriff habe sich am Mittwoch ereignet. Die gesamte Besatzung an Bord sei in Sicherheit. Wer für den Angriff verantwortlich ist, geht aus der Erklärung nicht hervor.
Iran fordert BRICS-Staaten zur Verurteilung von USA und Israel auf Iran wirft den USA und Israel Verstöße gegen das Völkerrecht vor und fordert die sogenannten BRICS-Staaten dazu auf, die beiden Länder deswegen zu verurteilen. Außerdem ruft Außenminister Abbas Araghchi dazu auf, eine Politisierung internationaler Institutionen zu verhindern. Das „falsche Gefühl des Westens“, überlegen zu sein und Immunität zu haben, müsse „von uns allen zerschmettert werden“, heißt es in einer auf Araghchis Telegram-Kanal veröffentlichten Erklärung. Zu den BRICS-Mitgliedern gehören neben Iran auch Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika, Ägypten, Äthiopien, die Vereinigten Arabischen Emirate sowie Indonesien.
Israel ruft erneut zu Evakuierungen in Libanon auf Das israelische Militär erlässt neue Evakuierungsaufrufe für Libanon. Es fordert die Bewohner von acht Städten und Dörfern im Süden des Landes sowie in der Bekaa-Ebene dazu auf, ihre Wohnorte zu verlassen. Oft folgen auf solche Aufrufe Angriffe, mit denen das Militär nach eigenen Angaben die radikal-islamische Hizbullah-Miliz ins Visier nimmt. Erst am Mittwoch wurden nach libanesischen Angaben zwölf Menschen bei einer israelischen Angriffsserie auf Autos in Libanon getötet. Eigentlich besteht seit vergangenem Monat eine von den USA vermittelte Waffenruhe.
Ministerium: 22 Tote nach jüngsten israelischen Angriffen in LibanonBei den jüngsten israelischen Angriffen auf Ziele in Libanon sind nach neuen Angaben des Gesundheitsministeriums in Beirut 22 Menschen getötet worden. Unter den Toten infolge der Angriffe von Mittwoch seien acht Kinder, teilte das Ministerium mit. Zuvor war von zwölf Toten die Rede gewesen. Die amtliche Nachrichtenagentur NNA meldete, die israelische Armee habe etwa 40 Ziele im Süden und Osten angegriffen.
Dritte Gesprächsrunde zwischen Israel und Libanon in WashingtonIm Bemühen um eine Friedenslösung kommen Vertreter aus Israel und Libanon am Donnerstag erneut in Washington zusammen. Es ist die dritte Gesprächsrunde seit Verkündung der Feuerpause vor fast einem Monat. Bei der jüngsten Runde am 23. April hatte Präsident Donald Trump die Unterhändler persönlich im Weißen Haus empfangen.Israel und Libanon unterhalten offiziell keine diplomatischen Beziehungen und befinden sich formell seit 1948 im Kriegszustand. Der Irankrieg hatte die Spannungen noch verschärft. Ungeachtet der seit dem 17. April geltenden Feuerpause setzten Israel und die pro-iranische Hizbullah-Miliz in Libanon ihre gegenseitigen Angriffe fort. Die Hizbullah lehnt die Gespräche ab, die ohne ihre Beteiligung stattfinden.
Emirate weisen „Berichte“ über geheimem Besuch Netanjahus zurückDie Vereinigten Arabischen Emirate haben Angaben zurückgewiesen, wonach Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu im Irankrieg das Land heimlich besucht hat. Die „kursierenden Berichte über einen angeblichen Besuch“ Netanjahus in den Emiraten seien nicht zutreffend, erklärte das Außenministerium der Emirate am Donnerstag. Auch eine israelische Militärdelegation sei nicht empfangen worden. Die Beziehungen zu Israel seien „öffentlich“ und beruhten nicht auf „intransparenten oder inoffiziellen Vereinbarungen“, erklärte das Ministerium weiter.Netanjahus Büro hatte am Mittwoch erklärt, der israelische Regierungschef habe während des Irankriegs in den Emiraten ein „geheimes“ Treffen mit Präsidenten Mohammed bin Sajed al-Nahjan abgehalten. Einen Tag zuvor hatte der US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, erklärt, Israel habe während des Irankriegs Iron-Dome-Luftabwehrsysteme und Personal zu deren Bedienung in die Emirate entsandt. Ohne Huckabees Angaben ausdrücklich zu bestätigen, bezeichnete Netanjahus Büro den Besuch als „historischen Durchbruch in den Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten“.
Rubio hofft auf stärkere Rolle Chinas bei Lösung des IrankriegsUS-Außenminister Marco Rubio sagt dem Sender Fox News, die Vereinigten Staaten hofften darauf, China davon überzeugen zu können, eine aktivere Rolle dabei zu übernehmen, Iran dazu zu bewegen, seine Aktivitäten im Golf einzustellen. US-Präsident Donald Trump ist derzeit in Peking, wo er den chinesischen Präsidenten Xi Jinping treffen wird. Trump hatte am Dienstag gesagt, er werde mit Xi zwar ausführlich über Iran sprechen, benötige in dem Konflikt aber nicht dessen Hilfe. Politische Beobachter gehen aber sehr wohl davon aus, dass Trump Unterstützung von China gebrauchen kann, aber öffentlich einen anderen Eindruck vermitteln will. Ob China im Sinne der USA handeln wird, scheint allerdings fraglich.