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20.05.2026
06:50 Uhr
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An einer Hochschule in Texas ist der Anteil der Bestnoten in schreibintensiven Fächern um knapp ein Drittel gestiegen, ohne dass die Studierenden mehr gelernt hätten. Die Forschung hat inzwischen verstanden, woran das liegt. Vier Verhaltensregeln machen den Unterschied.

Igor Chirikov, Bildungsökonom an der Universität Berkeley, hat eine Untersuchung vorgelegt, die nicht nur amerikanische Hochschulen erschüttert. Chirikov hat mehr als 500.000 Studienleistungen in 84 Fachbereichen einer großen öffentlichen Forschungsuniversität in Texas analysiert. Zentrales Ergebnis: Seitdem es ChatGPT gibt, ist der Anteil der A-Noten in Fächern mit hohem Schreib- und Programmieranteil um knapp 30 Prozent gestiegen. In Fächern, in denen sich KI nicht heimlich einsetzen lässt, blieb alles wie bisher. Die Notenexplosion konzentrierte sich auf Hausarbeiten und Aufsätze; bei beaufsichtigten Klausuren ist nichts passiert.
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Mira Murati hat ChatGPT mitgeprägt, Open AI während der Altman-Krise kurz geführt und danach Thinking Machines Lab gegründet. Ihr neues Unternehmen baut nicht den nächsten Assistenten, sondern die Werkbank darunter.
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