FAZ 11.05.2026
15:56 Uhr

„Keine Überlebenden“: Drei Deutsche kommen bei Flugzeugabsturz in Namibia ums Leben


Eine kleine Gruppe deutscher Touristen will Namibias berühmte rote Sanddünen besuchen – und stürzt mit einem kleinen Propellerflugzeug ab. Die Hintergründe sind unklar.

„Keine Überlebenden“: Drei Deutsche kommen bei Flugzeugabsturz in Namibia ums Leben

In Namibia sind nach Angaben der Fluggesellschaft Desert Air beim Absturz eines kleinen Propellerflugzeugs alle vier Insassen ums Leben gekommen. „An Bord des Flugzeugs befanden sich ein Pilot und drei deutsche Staatsangehörige“, hieß es in einer Mitteilung. „Leider gab es keine Überlebenden“. Die Touristen waren demnach am Sonntag mit einer Cessna 210 vom internationalen Flughafen der Hauptstadt Windhuk abgeflogen. Der Kleinflieger hätte demnach etwa eine Stunde später auf der privaten Landebahn einer Lodge in der Gegend Sossusvlei landen sollen, erreichte aber nie sein Ziel. Das Wrack sei am Montagmorgen gefunden worden. Namibische Behörden hätten eine offizielle Untersuchung in die Unfallursache eingeleitet, hieß es weiter. Ein Pilot der Fluggesellschaft äußerte sich am Montag auf Instagram: „Unser Mitgefühl und unser tiefstes Beileid gelten den Familien und Angehörigen, die von dieser Tragödie betroffen sind“, schrieb er in seiner Story. Sossusvlei ist eines der bekanntesten Touristenziele in dem südwestafrikanischen Land, berühmt für seine roten Sanddünen, die zu den höchsten der Welt gehören.