FAZ 20.05.2026
12:20 Uhr

Fußball-Transferticker: Vasilj verlässt St. Pauli


Wie wichtigsten Transfer-News im Fußball ▷ Transfermarkt, Vereinswechsel und Vertragsverlängerungen in der Bundesliga und international im Überblick bei der F.A.Z.

Fußball-Transferticker: Vasilj verlässt St. Pauli

Fußball-Nationalspielerin Lisanne Gräwe wechselt von Eintracht Frankfurt zum Bundesligarivalen 1. FC Union Berlin. Über die Laufzeit des Vertrages für die 23 Jahre alte Mittelfeldspielerin machte der Hauptstadt-Klub keine Angaben.Gräwe war im Sommer 2023 von Bayer Leverkusen nach Frankfurt gekommen. Für die Hessinnen absolvierte sie 95 Pflichtspiele. Im Oktober 2024 debütierte Gräwe in der Nationalmannschaft, wo sie bislang viermal zum Einsatz kam. „Ich möchte mit Union den nächsten Schritt in meiner Entwicklung gehen“, begründete Gräwe ihren Wechsel. (dpa)

Borussia Mönchengladbach hat Außenverteidiger David Herold verpflichtet. Der 23-Jährige kommt vom Zweitligaklub Karlsruher SC nach Mönchengladbach und erhält einen Vertrag bis 2030. Das teilte die Borussia am Mittwoch mit.Herold sei ein „junger deutscher Spieler, der sich gut entwickelt hat, der aber auch hungrig und entwicklungswillig ist, noch weiteres Potenzial hat“, sagte Sportchef Rouven Schröder: „Er punktet durch ein hohes Laufvolumen und Offensivdrang sowie einen sehr offenen Charakter.“Herold spielt seit Beginn der Saison 2023/24 für den KSC. Er absolvierte 95 Pflichtspiele, in denen er zwei Tore erzielte und elf Treffer auflegte. (sid)

Hansi Flick verlängert Vertrag beim FC Barcelona in La Liga

Borussia Mönchengladbach hat sich die Dienste von Torhüter Daniel Batz gesichert. Der 35-Jährige kommt ablösefrei vom Bundesliga-Konkurrenten FSV Mainz 05 und unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2028. „Daniel Batz ist nicht nur ein sehr guter Torhüter, sondern auch eine absolute Persönlichkeit auf und neben dem Platz“, sagte Borussias Sportchef Rouven Schröder. „Seine Begeisterung für die neue Aufgabe, gepaart mit Durchsetzungsvermögen und seinem tollen Charakter machen ihn neben seiner sportlichen Klasse zu einem wertvollen Neuzugang.“Batz stand in dieser Saison in 27 Pflichtspielen für Mainz auf dem Platz und vertrat den lange verletzten Stammkeeper Robin Zentner mit guten Leistungen. Bei Gladbach soll er als Nummer zwei hinter Moritz Nicolas eingeplant sein. (sid)

Trainer Petrik Sander wird den 1. FC Magdeburg auch in der kommenden Saison betreuen. Das gaben Trainer und Verein im Anschluss an den gelungenen Verbleib in der zweiten Bundesliga bekannt. Eine Vertragslänge wurde nicht kommuniziert, „aber es ist klar, dass ich nicht mit 70 Jahren hier noch sitze“, sagte der 65 Jahre alte Sander. Dazu verabschiedete der 1. FC Magdeburg zwölf Spieler, wenngleich mit einigen noch letzte Vertragsgespräche ausstehen. So wurden mit Jean Hugonet und Marcus Mathisen gleich zwei Innenverteidiger verabschiedet, die im letzten Saisonspiel beim 0:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern auf dem Platz standen. Dazu bekamen auch die ausgeliehenen Maximilian Breunig, Noah Pesch, Herbert Bockhorn und Laurin Ulrich ein Abschiedsposter überreicht. Connor Krempicki, Silas Gnaka, Falko Michel, Max Geschwill, Philipp Hercher und Samuel Loric komplettierten das Dutzend. (dpa)

Mittelfeldspieler Eric Martel wird den Bundesligaverein 1. FC Köln nach vier Jahren im Sommer verlassen. Das gaben Klub und Spieler einen Tag nach dem Saisonabschluss bei Meister Bayern München (1:5) bekannt. „Gestern war mein letztes Spiel im Trikot des 1. FC Köln, und ich möchte mich bei euch sowie bei allen Beteiligten des Vereins von Herzen für diese besondere Zeit bedanken“, schrieb Martel auf Instagram.Der Abschied hatte sich zuletzt bereits angedeutet. Martel kam 2022 von RB Leipzig, reifte in Köln zum Bundesliga-Profi und führte im vergangenen Sommer die U-21-Nationalmannschaft in der Slowakei als Kapitän zum zweiten Platz bei der Europameisterschaft. Für den FC absolvierte der 24-Jährige 134 Pflichtspiele.„Wir standen mit Eric in den vergangenen Wochen und Monaten in engem, regelmäßigem Austausch und haben ihm ein faires sowie wertschätzendes Angebot unterbreitet. Am Freitag hat er uns darüber informiert, dass er dieses nicht annehmen und sich einer neuen sportlichen Herausforderung stellen möchte“, sagte FC-Geschäftsführer Thomas Kessler. Wohin es Martel zieht, ist noch unklar. Zuletzt war das Interesse des VfL Wolfsburg durchgesickert, der aber in der Relegation noch um den Bundesliga-Verbleib kämpfen muss. (sid)

Xabi Alonso wird Trainer beim FC Chelsea in der Premier League

Markus Krösche hat die Zukunft von Trainer Albert Riera bei Eintracht Frankfurt weiter offen gelassen. „Ich werde heute mit Ihnen nicht über Personalien sprechen“, antwortete Krösche auf die Frage, ob das 2:2 gegen den VfB Stuttgart am letzten Spieltag der Bundesliga das letzte Spiel von Riera als Coach der Eintracht gewesen sei. Krösche wolle zunächst alles „sacken“ lassen. „Und dann werden wir natürlich in die Analyse gehen. Das ist ja auch ganz klar. Und dann schauen wir mal, wie wir es angehen“, erklärte der 45-Jährige.Die Fans jedenfalls haben mit Riera schon abgeschlossen. Die Frankfurter Anhänger rollten zum Ende des Spiels ein Banner mit den Worten „Nada de gracias, Alberto“ aus. Das bedeutet übersetzt so viel wie „Danke für Nichts, Alberto.“ Er akzeptiere die Kritik, sagte Riera. „Wenn man nicht gewinnt, ist man nicht gut genug.“Der exzentrische Spanier kam Anfang Februar als Nachfolger von Dino Toppmöller zur Eintracht. Seine Bilanz mit vier Siegen, fünf Unentschieden und fünf Niederlagen und einem Durchschnitt von 1,21 Punkten pro Begegnung ist durchwachsen. Einen noch schlechteren Wert als Riera im Oberhaus hatte zuletzt Armin Veh in der Saison 2015/2016 (0,96 Punkte). (dpa)

Wie ein Trainer auf Abruf klang Eugen Polanski nach dem deutlichen Sieg zum Saisonabschluss nicht. Das 4:0 gegen Hoffenheim habe „Lust auf mehr gemacht“, sagte der Coach von Borussia Mönchengladbach und sprach schon über die kommenden Monate und die Rückkehr der Langzeitverletzten Tim Kleindienst und Robin Hack. „Ich freue mich extrem auf beide in der kommenden Saison“, sagte der 40-Jährige.Dabei ist noch gar nicht klar, ob Polanski dann überhaupt noch Trainer ist. Zwar hatte er die Borussia vom letzten Platz zum Klassenerhalt geführt, doch nicht immer stimmten die Leistungen so wie am Samstag. Sportchef Rouven Schröder erklärte nach Spielende, keine vorschnelle Entscheidung treffen zu wollen: „Es ist wichtig, dass wir uns jetzt erstmal hinsetzen, innehalten und auch zwei, drei Bier trinken, um runter zu kommen.“Die anschließende Analyse der Saison soll dann ergeben, ob Polanski seinen Job behält. „Es gibt keine Timeline. Wir machen das sehr sorgfältig“, sagte Schröder. Und auch Polanski meinte: „Ich weiß nicht genau das Datum, aber es werden Gespräche mit Rouven zu führen sein. Die haben wir auch schon angeleiert“, sagte er. Wann genau? „Ich habe Zeit“, so Polanski: „Ein bisschen Urlaub wäre ganz gut, aber keine sechs Wochen.“ (sid)

Es sah ein bisschen nach Abschied aus. Kasper Hjulmand stapfte geradewegs zur Kurve, klopfte sich dort aufs Herz und applaudierte den Fans. Ein letztes Mal? Dies sei „keine Frage für mich“, betonte der Trainer von Bayer Leverkusen und leitete sie an Sportchef Simon Rolfes weiter. Dessen Antwort klang aber wenig nach Rückendeckung. Hjulmand habe einen Vertrag bis Sommer 2027, und er müsse ja nur etwas verkünden, „wenn es etwas anderes gäbe“, sagte Rolfes. Was er jedoch nicht sagte, war, dass Hjulmand in der nächsten Saison auf jeden Fall auf der Bank sitzen werde. Bei der Frage, wann es denn Klarheit geben solle, wich er aus: „Wir wollen in möglichst vielen Sachen so schnell wie möglich Klarheit haben.“Hjulmand stabilisierte das Team nach der Trennung von Erik ten Hag zwar, durch die wechselhafte Rückrunde wuchsen jedoch die Zweifel. Nachfolger werden bereits gehandelt, darunter der frühere Bundesliga-Coach Oliver Glasner, der Brasilianer Filipe Luís oder der Spanier Míchel vom FC Girona.Rolfes ließ sich nicht auf die Diskussion ein. Er betonte, dass das Team in der neuen Saison „eine andere Schlagkraft“ entwickeln müsse und dass Leverkusen natürlich um „große Erfolge“ in der Europa League spielen wolle. Rolfes verwies auf das Meisterjahr 2024 mit Xabi Alonso, als viele Spieler im „kleinen“ Europacup wichtige Schritte nach vorne machten.Man werde „zeitnah“ eine schonungslose Saisonanalyse durchführen, betonte Rolfes. (sid)

Die Fans sangen auf der Tribüne, doch Alexander Blessin konnte den ungebrochenen Zuspruch des treuen Anhangs auf der Ehrenrunde des FC St. Pauli nicht wirklich genießen. „Ich hatte die totale Leere im Kopf und habe nicht viel mitbekommen“, sagte der Trainer hinterher.Gut möglich, dass Blessin in den emotionalen Momenten nach dem 1:3 (0:1) im Abstiegsendspiel gegen den VfL Wolfsburg Abschied nahm, seine Zukunft beim Kiezklub ließ er offen. „Das ist jetzt kein Thema. Bei aller Liebe“, sagte Blessin bei Sky. Den letzten Spieltag, das war dem Schwaben deutlich anzumerken, hatte er sich anders vorgestellt. Statt mit St. Pauli den Rettungsanker Relegation zu feiern, geht es nach nur zwei Jahren zurück in Liga zwei. (sid)

Nationaltorhüter Alexander Nübel hat keine Zukunft beim FC Bayern München. Der deutsche Meister hat bei dem 29-Jährigen, der drei Jahre innerhalb der Bundesliga an den VfB Stuttgart ausgeliehen war, Klarheit geschaffen, wie Sportdirektor Christoph Freund nach dem letzten Spieltag bestätigte.„Alex wird nächste Woche im DFB-Pokalfinale mit Stuttgart gegen uns spielen und im Tor stehen. Er hat wieder eine sehr gute Saison gespielt“, sagte Freund: „Aber wir haben einen Austausch gehabt mit seinem Management. Und auch der Alex weiß Bescheid, wie unsere Planungen sind.“Diese sind eindeutig, nachdem der FC Bayern die Verträge mit Kapitän Manuel Neuer (40) und Sven Ulreich (37) jeweils um eine weitere Saison verlängert hat. Youngster Jonas Urbig (22) komplettiert das Torwart-Trio. „Wir gehen mit den Tormännern, die wir jetzt haben, auch in die nächste Saison“, sagte Freund.Nübel war 2020 ablösefrei vom FC Schalke 04 nach München gewechselt. Er scheute aber den Konkurrenzkampf mit Stammkeeper Neuer und machte nur wenige Spiele für den Rekordmeister. Von 2021 bis 2023 war er bereits an AS Monaco ausgeliehen. Sein Vertrag in München läuft aber noch bis Sommer 2030.Eine feste Verpflichtung durch den VfB, mit dem Nübel am letzten Spieltag die Champions League erreichte, übersteigt bei Ablöse und Gehalt angeblich die finanziellen Rahmenbedingungen in Stuttgart. Der Pokalsieger fokussiert sich demnach intern auf Top-Talent Dennis Seimen als künftige Nummer eins. Der 20-Jährige ist aktuell noch an den Zweitligaklub SC Paderborn ausgeliehen. (dpa)

Manuel Baum hat seine Zukunft als Trainer des FC Augsburg weiter offen gelassen. „Für mich persönlich war es immer wichtig, dass ich mich voll auf die Aufgabe konzentriere, die wir hatten“, sagte der 46-Jährige nach dem letzten Saisonspiel bei Union Berlin (0:4) am Samstag. Er werde zunächst „das Ganze mal Revue passieren lassen“, betonte Baum: „Nächste Woche werden wir uns treffen, in Ruhe darüber reden und schauen, was am besten für den Verein ist.“Baum hatte die Augsburger als Nachfolger von Sandro Wagner aus dem Tabellenkeller an die Schwelle zum Europacup geführt, die Spielzeit beendete der FCA auf dem neunten Platz (43 Punkte). Baum, der auch in seinen Job als Leiter Entwicklung und Fußballinnovation zurückkehren könnte, will sich ab Sonntag „intensiver Gedanken“ machen: „Ein Gefühl habe ich schon, was am besten für den Verein ist“, sagte der Coach ohne näher darauf einzugehen. (sid)

Robert Lewandowski verlässt FC Barcelona in La Liga