Die Ameisenbärin Ines ist seit drei Jahren das Patentier der F.A.Z. im Frankfurter Zoo. Jetzt hat sie Nachwuchs bekommen, eine kleine Ameisenbärin – und uns stellt sich jetzt die Frage: In welchem Verhältnis steht die F.A.Z. nun zu dem Jungtier? Ist sie so etwas wie eine Paten-Oma, eine jung gebliebene natürlich? Auf jeden Fall freuen wir uns mit dem Zoo über den kleinen, silbergrauen Nachwuchs. „Die F.A.Z. schließt als Patin von Ines natürlich auch ihren Nachwuchs fest ins Herz“, sagt Herausgeber Carsten Knop, der die Ameisenbärin zu Beginn der Patenzeit bei einem Besuch im Zoo kennengelernt hat. Seit der Geburt nimmt Ines ihr Baby Tag für Tag Huckepack und unternimmt mit ihm Spaziergänge durch ihr Revier. Das derzeit rund zwei Kilogramm schwere Jungtier hält sich dabei gut getarnt im Fell versteckt, mindestens ein Jahr lang wird es so anhänglich und gut behütet bei der Mutter bleiben. Der Frankfurter Lebensraum des Myrmecophaga tridactyla, wie der zoologische Name der Gattung von Mama Ines, Vater Falin und dem noch namenlosen Töchterchen lautet, ist erst kürzlich deutlich verschönert worden: Die Innenanlage wurde nach jahrelangen Umbauarbeiten fertiggestellt. Das Gehege, in dem auch ein Tukan lebt und die Ameisenbären aus sicherer Entfernung von den Ästen der Bäume aus beobachtet, wird von dem Jungtier sicher schon bald weiter belebt. Ines, der der Ruf eines sehr pflegeleichten, umgänglichen und geduldigen Vierbeiners vorauseilt, hat auch diese Veränderung in ihrem Leben klaglos angenommen. Sie hat sich recht schnell mit den neuen Gegebenheiten angefreundet hinter jener Glasscheibe, durch die Zoobesucher vor den Kassen im Eingangsgebäude hindurch nach ihr Ausschau halten können. Draußen ist es bei den milden Temperaturen selbstverständlich schöner, wo sich das Gehege ins sogenannte Ukumariland fügt, in Nachbarschaft beispielsweise zu den Brillenbären. Für F.A.Z.-Leser bietet sich nun die Gelegenheit, über den Namen mitzuentscheiden. In den Leserkommentaren zu diesem Text oder per Mail unter rmz-aktionen@faz.de können Namensvorschläge eingereicht werden, anschließend stellen wir in Absprache mit dem Zoo eine Auswahl zur Abstimmung. Die weiblichen Namen sollten auf Vorgabe des Zoos einen Südamerikabezug vorweisen, da dort das natürliche Verbreitungsgebiet der Großen Ameisenbären liegt. Zudem sollten der Name nicht zu kompliziert sein, damit Tierpfleger ihn gut für Kommandos nutzen kann.
