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11.05.2026
08:44 Uhr
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Aramco-Chef: Auf dem Weltmarkt fehlt rund eine Milliarde Barrel Öl +++ Bahn kündigt Direktverbindung von Berlin nach Oslo an +++ Neuigkeiten im Unternehmen-Liveblog.

Kritischer Delivery-Hero-Großaktionär Aspex stockt Anteil aufDer kritische Delivery-Hero-Aktionär Aspex Management stockt seine Beteiligung an dem Essenslieferdienst auf rund 15 Prozent auf und verstärkt damit den Druck auf Vorstandschef Niklas Östberg. Der Großaktionär des Berliner Unternehmens, der niederländische Finanzinvestor Prosus, hat ein Aktien-Paket von fünf Prozent für rund 335 Millionen Euro an Aspex verkauft, wie der Prosus-Großaktionär Naspers am Montag mitteilte. Der Vermögensverwalter aus Hongkong zahlt 22 Euro je Aktie, das sind zehn Prozent mehr als der Schlusskurs vom Freitag. Prosus muss wegen der Übernahme des Rivalen Just Eat Takeaway seine Beteiligung an Delivery Hero auf Geheiß der EU-Wettbewerbshüter bis zum Spätsommer auf weniger als zehn Prozent abbauen.In einem ersten Schritt hatte Prosus ein Aktienpaket von 4,5 Prozent für 270 Millionen Euro an den US-Fahrdienst Uber verkauft, der mit „Uber Eats“ ebenfalls große Ambitionen als Essenslieferant hat. Mit dem Paketverkauf an Aspex kommt Prosus noch auf 16,8 Prozent der Anteile, mindestens sieben Prozent müssen also noch losgeschlagen werden.Mit der Aufstockung der Beteiligung bekommt Aspex auch mehr Gewicht auf der Hauptversammlung von Delivery Hero am 23. Juni. Prosus darf dort nicht selbst abstimmen, ihre Anteile werden von einem Treuhänder verwaltet.Aspex hatte sich angesichts des sinkenden Aktienkurses von Delivery Hero auf den Vorstand um Firmengründer Niklas Östberg eingeschossen.
Sächsischer Minister liebäugelt mit Chinesen als Partner für VW-Werk in ZwickauDer sächsische Wirtschaftsminister Dirk Panter schlägt chinesische Autobauer als Partner in der Produktion im Volkswagen-Werk in Zwickau vor. \"Es ist besser, industrielle Kompetenz bei VW in Sachsen weiterzuentwickeln und die Produktion abzusichern, als auf verlorenem Posten zu kämpfen und Wertschöpfung zu verlieren. Wir müssen mit der Zeit gehen. Deswegen: China ist eine Chance für Zwickau\", sagte der SPD-Politiker der \"Bild\"-Zeitung.Ein Gemeinschaftsunternehmen zwischen Volkswagen und einem chinesischen Hersteller sei eine Möglichkeit. Diese könnten eine oder mehrere derzeit nicht ausgelastete Produktionslinien nutzen und Fahrzeuge in Sachsen fertigen. Voraussetzung seien klare europäische Regeln und Standards. \"Unser Maßstab ist nicht Ideologie, sondern industrielle Zukunftsfähigkeit und sichere Arbeitsplätze bei VW in Sachsen.\" In Zwickau baut VW ausschließlich vollelektrische Autos wie den ID.3 oder den Audi Q4 e-tron. Nach Unternehmensangaben waren in dem Werk Ende 2025 8000 Menschen beschäftigt.
Aramco-Chef: Auf dem Weltmarkt fehlen rund eine Milliarde Barrel ÖlDem Weltmarkt fehlen nach Einschätzung des saudi-arabischen Ölkonzerns Saudi Aramco wegen des Irankriegs rund eine Milliarde Barrel Öl aus den vergangenen zwei Monaten. Selbst wenn die Lieferungen wieder anliefen, werde es dauern, bis sich die Energiemärkte stabilisierten, sagte Aramco-Chef Amin Nasser am Sonntag. Die weltweite Energieversorgung ist durch die iranische Blockade der Straße von Hormus stark eingeschränkt worden, was das Angebot verknappt und die Preise in die Höhe getrieben hat.„Unser Ziel ist einfach: den Energiefluss aufrechtzuerhalten, auch wenn das System unter Druck steht“, erklärte Nasser. Zuvor hatte Aramco für das erste Quartal einen Anstieg des Nettogewinns um 25 Prozent auf 32,5 Milliarden Dollar gemeldet. Die Wiederöffnung der Routen sei nicht gleichbedeutend mit einer Normalisierung eines Marktes, dem rund eine Milliarde Barrel Öl entzogen worden seien, sagte Nasser. Jahrelange Investitionsdefizite hätten die Belastung der ohnehin niedrigen weltweiten Lagerbestände zudem verschärft.Um die Straße von Hormus zu umgehen, nutzt Aramco verstärkt seine Ost-West-Pipeline und transportiert Rohöl von seiner Ostküste am Persischen Golf zum Roten Meer. „Unsere Ost-West-Pipeline, die ihre maximale Kapazität von sieben Millionen Barrel Öl pro Tag erreicht hat, hat sich als entscheidende Versorgungsader erwiesen und hilft dabei, die Auswirkungen eines weltweiten Energieschocks abzumildern“, erklärte Nasser.
Flughafenverband befürchtet Flugausfälle, die Millionen Passagiere betreffen könntenBis zu 20 Millionen Passagiere könnten dem Flughafenverband ADV zufolge an deutschen Flughäfen im Sommer wegen der anhaltenden Kerosinkrise von Flugstreichungen betroffen sein. Dies berichtete die Zeitung „Welt am Sonntag“ in einem Vorabbericht vom Samstag unter Berufung auf den Hauptgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV), Ralph Beisel. „Das Best-Case-Szenario für 2026 ist eine Stagnation bei der Passagierentwicklung. Im Worst-Case-Szenario droht an manchen Flughäfen ein Kapazitätseinbruch von zehn Prozent. Hochgerechnet auf alle Flughäfen wären 20 Millionen Fluggäste betroffen“, sagte Beisel der Zeitung. Die Kerosinpreise seien seit mehr als zwei Monaten doppelt so hoch wie vor dem Krieg. Selbst wenn Treibstoff verfügbar sei, könnten Fluggesellschaften viele Verbindungen zu diesen Preisen nicht wirtschaftlich anbieten.Weitere Streichungen seien vor allem bei Billigfliegern und touristisch weniger bedeutsamen Zielen zu befürchten, erklärte der ADV-Chef weiter. Einige Ziele würden dann gar nicht mehr angeflogen, andere seltener und zu höheren Preisen. Beisel forderte staatliche Hilfen, um die Folgen der Krise abzumildern. „Kurzfristig braucht es eine Aussetzung der Luftverkehrssteuer, mittelfristig zumindest eine Halbierung“, forderte Beisel gegenüber der „Welt am Sonntag“.
Bahn kündigt Direktverbindung von Berlin nach Oslo an Reisende sollen ab Sommer 2028 mit der Bahn von Berlin direkt bis in die norwegische Hauptstadt Oslo fahren können – über Hamburg, die dänische Hauptstadt Kopenhagen sowie Malmö und Göteborg in Schweden. „Wir bringen gleich drei Hauptstädte über die Schiene zusammen“, sagt Michael Peterson, Fernverkehrsvorstand der Bahn, den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag. Für die Direktverbindung wird die Deutsche Bahn mit den beiden Staatsbahnen in Norwegen und Dänemark zusammenarbeiten. Die Fahrt soll nach Angaben der Deutschen Bahn 14 bis 15 Stunden dauern. Die Verbindung wird rund 1000 Kilometer lang sein und damit eine der längsten Strecken in Europa. Zwei Zugpaare werden die Strecke demnach täglich fahren. Auf der neuen Verbindung soll der neue ICE L eingesetzt werden. Die Direktverbindung gehört zu zehn Pilotprojekten der EU-Kommission, die den grenzüberschreitenden Verkehr ausbauen will.
Spritpreise fallen auf tiefsten Stand seit zwei MonatenDie Spritpreise sind auf den niedrigsten Stand seit zwei Monaten gefallen. Ein Liter der Sorte E10 kostete im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Donnerstags 1,984 Euro, wie der ADAC mitteilt. Das waren 1,8 Cent weniger als am Mittwoch. Diesel sank um 3,1 Cent auf 2,025 Euro.Am Vortag war es sogar noch etwas deutlicher nach unten gegangen, sodass sich für beide Spritpreise kräftige Rückgänge ergeben. Für E10 ist es der niedrigste Preis seit dem 8. März, für Diesel der niedrigste seit dem 4. März. E10 hatte seither nur einmal im bundesweiten Tagesschnitt weniger als 2 Euro gekostet – am 1. Mai, dem Start des „Tankrabatts“, danach waren die Preise sukzessive gestiegen, was auch zu Debatten über die Weitergabe des „Tankrabatts“ führte.Zum aktuellen Rückgang dürfte vor allem der sinkende Ölpreis beigetragen haben, der seit einem Hoch am Montag deutlich nachgegeben hat. Dennoch war E10 am Donnerstag nur 14,2 Cent billiger als am 30. April, dem letzten Tag vor Einführung der Steuererleichterung, die pro Liter 16,7 Cent ausmacht. Diesel war 19 Cent billiger.
Porsche gibt Cellforce und zwei weitere Geschäftsbereiche auf – 500 Mitarbeiter verlieren ihren JobDer Sportwagenhersteller Porsche gibt drei nicht zur Autoproduktion gehörende Geschäftsbereiche auf. Es sind die ersten einschneidenden Maßnahmen von Michael Leiters, der die Verantwortung für das Stuttgarter Traditionsunternehmen im Januar übernommen hatte. Betroffen sind rund 500 Mitarbeiter, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Das Unternehmen schließt das Batteriegeschäft der Tochtergesellschaft Cellforce komplett, nachdem die Produktion schon im vergangenen Jahr eingestellt worden war. Zuletzt waren noch rund 50 Mitarbeiter in der Entwicklung beschäftigt. Nachdem Porsche im September angekündigt hatte, sich wieder verstärkt auf Verbrennerfahrzeuge zu konzentrieren, gibt es für den Bereich „keine tragfähige Perspektive“ mehr. Porsche beendet zudem die Entwicklung und Herstellung von Antriebssystemen für Elektrofahrräder „aufgrund grundlegend veränderter Marktbedingungen“. Die Betriebsschließung der Tochtergesellschaft Porsche eBike Performance mit Standorten in Ottobrunn und Zagreb betrifft rund 350 Mitarbeiter. Außerdem schließt Porsche die Tochtergesellschaft Cetitec, die spezialisierte Software für Datenkommunikation entwickelt hatte. Hier verlieren 60 Mitarbeiter in Deutschland und 30 Mitarbeiter in Kroatien ihren Arbeitsplatz. Leiters hat angekündigt, den Autohersteller zu verschlanken, da das Unternehmen mit rückläufigen Auslieferungen in den USA und China sowie einer kostspieligen Umgestaltung seiner überambitionierten Elektrofahrzeugstrategie zu kämpfen hat.
Festo will rund 1.300 Stellen in Deutschland streichenDer Industrieanlagenbauer Festo will in Deutschland rund 1.300 Stellen streichen. Marktveränderungen, zunehmender Wettbewerb aus Asien und geopolitische Krisen forderten Festo stark heraus, teilte das Familienunternehmen aus Esslingen mit. Angesichts der verschärften Marktbedingungen setze man auf ein globales Transformationsprogramm zur Steigerung von Wachstum und Effizienz.Um den finanziellen Spielraum zu erreichen, den der Umbau erfordert, werde Festo in Deutschland seine Strukturen verschlanken, hieß es. Die Stellen sollen über verschiedene Bereiche hinweg abgebaut werden. „In den Abstimmungen sprechen das Unternehmen und der Betriebsrat darüber, wie dieser Stellenabbau möglichst verantwortungsvoll und sozialverträglich gestaltet werden kann. Details stehen noch nicht fest.“Deutliche Kritik an dem geplanten Stellenabbau kam von der IG Metall. „Das hat uns und die Beschäftigten eiskalt erwischt“, sagte Funktionär Max Czipf von der Gewerkschaft in Esslingen. Das Ausmaß der geplanten Maßnahmen sei überraschend und mache große Sorgen über die Auswirkungen auf die Arbeits- und Wirtschaftsregion. Die IG Metall Esslingen halte den Schritt für falsch. „Wer in dieser wirtschaftlichen Krise Jobs abbaut, verantwortet den Schaden am Industriestandort“, warnte er.
1600 Stellen bei Wacker Chemie fallen weg – aber keine EntlassungenWacker Chemie hat sich mit der Arbeitnehmervertretung auf Details zu dem seit Herbst geplanten Stellenabbau geeinigt. Man habe sich auf einen sozialverträglichen Plan zum Wegfall von rund 1600 Stellen in Deutschland verständigt, teilte der Chemiekonzern am Freitag mit. Der Stellenabbau soll über ein Freiwilligenprogramm mit Altersteilzeitregelungen und Aufhebungsverträgen realisiert werden. Zudem wurde für alle Mitarbeiter in Deutschland bis 2028 als „Solidarbeitrag“ eine Verringerung von Arbeitszeit und Gehalt um vier Prozent vereinbart. Dadurch sollen betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden.Geplant sei, am weltweit größten Wacker-Standort in Burghausen 1300 Arbeitsplätze abzubauen, im sächsischen Nünchritz sind es 200 Stellen, am Unternehmenssitz in München 60 Stellen sowie an weiteren Standorten in Deutschland in Summe 50 Stellen. Ende März beschäftigte Wacker Chemie weltweit knapp 16.200 Menschen, rund 10.600 davon in Deutschland.Der MDax-Konzern hatte das Sparprogramm wegen einer schon lange andauernden Branchenflaute angestrengt. Am Ende sollen die jährlichen Kosten um mehr als 300 Millionen Euro geringer sein.
Kupferkonzern Aurubis erwartet besseres Ergebnis Die Hamburger Aurubis AG, einer der größten Kupferrecycler der Welt, erhöht die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2025/26, das am 30. September endet. Während bisher ein operatives Vorsteuerergebnis von 375 bis 475 Millionen Euro erwartet wurde, rechnen die Hamburger nun mit bis zu 525 Millionen Euro. Die Gewinnmarge ROCE, die am investierten Kapital gemessen wird, könnte 10 bis 12 Prozent erreichen, während bisher 9 bis 11 Prozent erwartet worden waren. Ausschlaggebend für die Anpassung seien ein verbesserter Marktausblick, anhaltend hohe Metallpreise, verbesserte Erlöserwartungen aus der Verarbeitung von Recyclingmaterialien sowie absehbar höhere Erlöse für Schwefelsäure, die als Nebenprodukt der Metallverarbeitung anfällt, heißt es in einer Aurubis-Mitteilung. Der Kurs der im M-Dax notierten Aurubis-Aktie stieg nach der Veröffentlichung der optimistischeren Prognose zunächst auf einen Rekordwert von mehr als 200 Euro, fiel dann aber wieder zurück. Zu Jahresbeginn hatte die Aurubis-Aktie noch rund 125 Euro gekostet, seither war es kontinuierlich aufwärts gegangen. Im ersten Halbjahr, über das Aurubis auf Basis vorläufiger Zahlen berichtete, ging das operative Vorsteuerergebnis leicht von 229 auf 226 Millionen Euro zurück. Das lag im Rahmen der Erwartungen am Markt. Nach dem Rechnungslegungsstandard IFRS verdoppelte sich der Vorsteuergewinn nahezu auf fast 1,07 Milliarden Euro. Der detaillierte Zwischenbericht wird am 11. Mai veröffentlicht.
Flugzeuge dürfen auch US-Kerosin tankenDie Furcht vor einem Mangel an Kerosin treibt Fluggesellschaften und Urlauber um. Die EU reagiert, indem sie die Regeln für die Herkunft für Kerosin lockert. Dazu meldet die Nachrichtenagentur AFP folgendes: Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat angesichts drohender Kerosin-Engpässe den Weg für die Verwendung von Kerosin aus den USA geebnet. „Eine mögliche Einführung von Jet A in Europa oder anderen Teilen der Welt würde keine Sicherheitsbedenken aufwerfen, sofern die Einführung ordnungsgemäß abgewickelt wird“, erklärte die EASA am Freitag. Der Flugzeugtreibstoff Jet A wird in den USA produziert und bisher aus technischen Gründen nicht in Europa verwendet. In Europa tanken Flugzeuge die Sorte Jet A1, die bei besonders tiefen Temperaturen frostbeständiger ist. Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr hatte in dieser Woche die Freigabe von Jet A in Europa gefordert, damit Kerosinimporte aus den USA nicht mehr in Europa in Raffinerien nachbehandelt werden müssen und in den Raffinerien Kapazitäten für eine Zusatzproduktion frei werden.
Musk droht französischer HaftbefehlZum Konflikt zwischen französischen Behörden und dem US-Unternehmer Elon Musk meldet die Nachrichtenagentur Reuters folgendes Update: Die Pariser Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Kurznachrichtendienst X von Elon Musk eingeleitet. Dies teilte die Behörde am Donnerstag mit. Der Schritt folgt auf das Nichterscheinen des Tech-Milliardärs zu einer Vorladung am 20. April. Nun übernehmen Ermittlungsrichter den Fall. Die Staatsanwaltschaft beantragte, gegen die Firmen X.AI Holdings Corp, X Corp und xAI sowie gegen Musk selbst und die ehemalige X-Chefin Linda Yaccarino ein förmliches Verfahren zu eröffnen. Dazu sollen die Betroffenen erneut vorgeladen werden. Sollten sie nicht erscheinen, könnten die Richter einen Haftbefehl erlassen. Stellungnahmen von Musk, X oder deren Anwälten lagen zunächst nicht vor.In dem Verfahren geht es laut Reuters um den mutmaßlichen Missbrauch von Algorithmen und betrügerische Datennutzung. In den vergangenen Monaten wurden die Ermittlungen ausgeweitet. Dabei prüfen die Behörden auch den Verdacht der Beihilfe zur Verbreitung von Kinderpornografie sowie die Erstellung sexueller Deepfakes durch das KI-Programm Grok.
Die Industrieproduktion sinkt Die Industrieproduktion in Deutschland bleibt schwach. Im März sank die Produktion des produzierenden Gewerbes preisbereinigt um 0,7 Prozent gegenüber Februar. Im verarbeitenden Gewerbe betrug das Minus sogar 0,9 Prozent. Insgesamt schlägt für das erste Quartal von Januar bis März ein Minus von ein Prozent zu Buche. Im März lag die Produktion 2,8 Prozent niedriger als vor einem Jahr und rund 13 Prozent niedriger als im Nach-Corona-Hoch. Analysten verwiesen darauf, dass der Einfluss des Irankriegs im März nur zum Teil zu spüren gewesen sei. So entwickelte sich die Produktion im energieintensiven verarbeitenden Gewerbe positiv. Für die kommenden Monate sei mit einem Rückgang der Produktion zu rechnen, kommentierte Ralph Solveen von der Commerzbank. Energiepreise und die Verunsicherung der Unternehmen dürften die Nachfrage bremsen. Am Donnerstag hatte der Anstieg des Auftragseingangs viele Beobachter positiv überrascht.Die Statistiker gaben zugleich bekannt, dass der nominale Export im März um 0,5 Prozent gegenüber Februar gestiegen ist. Der Import legte in dieser nicht-preisbereinigten Rechnung um 5,1 Prozent gegenüber dem Vormonat zu.
Contitech baut 1.600 Stellen in Deutschland abDer Reifen- und Kunststofftechnikkonzern Continental will bei der Kunststofftechnik-Tochter Contitech weltweit 3.000 Stellen abbauen, davon 1.600 in Deutschland. Mit der Gewerkschaft IGBCE wurde nun eine Einigung auf die Rahmenbedingungen erzielt, wie beide Seiten mitteilten. Die Gewerkschaft sprach von einem umfassenden Transformationspaket, auf das man sich geeinigt habe.Die Vereinbarung regelt den sozialverantwortlichen Abbau von etwa 1.600 Stellen in Deutschland, hieß es vom Unternehmen. Ein Teil der betroffenen Tätigkeiten werde ins Ausland verlagert. Betriebsbedingte Kündigungen sollen bis mindestens Ende 2030 vermieden werden, hieß es von der IGBCE.Der Abbau ist Teil des Sparprogramms, das Conti im November angekündigt hatte. Von 2028 an sollen jährlich 150 Millionen Euro eingespart werden.