|
09.09.2026
15:36 Uhr
|
Liveticker zur US-Politik unter Donald Trump / Trump dampft Militärübung mit Südkorea ein / Jetzt lesen im Liveticker der FAZ

Vor Trump-Besuch Drohne in Irland gesichtet Kurz vor einem Besuch des amerikanischen Präsidenten Donald Trump ist in Irland eine große Drohne gesichtet worden – jetzt laufen Ermittlungen der Sicherheitsbehörden dazu. Die Polizei in Dublin gab bekannt, dass am Dienstagabend ein „nicht identifiziertes Objekt“ über dem Meer an der Ostküste Irlands gemeldet worden sei und dass dazu nun ermittelt werde. Die Luftfahrtbehörde AirNav berichtete, dass ein „Flugzeug mit Ziel Dublin“ die Sichtung gemeldet habe.“ AirNav sprach von einer „möglichen Drohne“.Irischen Medienberichten zufolge hatte der Pilot einer Linienmaschine beim Anflug auf den Flughafen von Dublin eine große schwarze Drohne auf etwa 1800 Metern Höhe gemeldet. Unklar ist, wer die Drohne steuerte und welche Absicht dahinter steckte.Trump wird am Wochenende zu einem privaten Besuch in Irland erwartet, wo er einen Golfplatz in Doonbeg an der Westküste besitzt. Dort will er beim Golfturnier Irish Open dabei sein. Medienberichten zufolge will er bereits am Samstag in Dublin auch führende irische Politiker treffen. Die Rede ist von drastischen Sicherheitsmaßnahmen.
\"South Park\" nennt sich in \"South America\" umDie satirische Zeichentrickserie „South Park“ hat angekündigt, sich als Reaktion auf die Umbenennung mehrerer Orte durch US-Präsident Donald Trump – die teils von Apple und Google übernommen wurden – fortan „South America“ zu nennen. „Inspiriert vom Mut und Patriotismus von Apple und Google ändern wir den Namen von South Park in South America“, erklärten die Schöpfer der beliebten US-Serie, Trey Parker und Matt Stone, am Dienstag auf der offiziellen Seite der Serie im Onlinedienst X. Trump hatte erst vor wenigen Tagen für Aufsehen gesorgt, als er im Handelsstreit mit Kanada den Ontariosee an der Grenze zum nördlichen Nachbarn per Erlass zum „Lake America“ machte. Am Sonntag schlug er dann vor, den Bundesstaat New Mexico in „New America“ umzubenennen.
Richterliche Verwirrung um Wahlkreise in MissouriVor den Kongresswahlen in den Vereinigten Staaten versuchen die Parteien häufig, sich über den Neuzuschnitt von Wahlkreisen Vorteile zu verschaffen. Sehr eifrig waren dabei zuletzt Präsident Donald Trumps Republikaner, auch im Bundesstaat Missouri. Widersprüchliche Gerichtsentscheidungen zum Zuschnitt der Wahlkreise sorgen nun aber weniger als zwei Monate vor den wichtigen Zwischenwahlen für Verwirrung. Zunächst wies der Supreme Court am Dienstag einen Eilantrag ab, mit dem die Republikaner neue und für sie vorteilhafte Wahlkreiseinteilungen durchsetzen wollten. Die Partei hatte auf das Oberste Gericht in Washington gesetzt, um eine Entscheidung von Richtern in Missouri zu kippen, wonach der neue Wahlkreiszuschnitt für die Kongresswahlen im November nicht verwendet werden darf.Aufgrund der Entscheidung aus Washington wäre der Zuschnitt der Wahlkreise der vorherigen Wahlen 2022 und 2024 auch in diesem Jahr erhalten geblieben. Allerdings entschied ein Bezirksrichter in Missouri kurz nach dem Supreme Court anders: Er ordnete an, dass der Bundesstaat weiterhin die neuen Zuschnitte beibehalten müsse, die kurz zuvor bei den parteiinternen Vorwahlen genutzt worden waren.
ICE soll Zugang zu Steuerdaten verwehrt werdenDie umstrittene Einwanderungsbehörde ICE darf keinen Zugriff auf vertrauliche Steuerzahlerdaten von Migranten ohne Aufenthaltstitel erhalten. Das Berufungsgericht für den Hauptstadtbezirk Washington erklärte eine Vereinbarung von ICE mit der Steuerbehörde IRS aus dem vergangenen Jahr am Dienstag für rechtswidrig. Das Gericht bestätigte ein erstinstanzliches Urteil, das die Weitergabe der Angaben von 1,28 Millionen Menschen vorerst gestoppt hatte. In den Vereinigten Staaten geht ein Großteil der Millionen von Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus einer regelmäßigen Arbeit nach und zahlt Steuern. Die für die Erhebung der Bundeseinkommensteuer zuständige Behörde IRS verfügt somit über die persönlichen Daten von Millionen dieser Menschen wie etwa Adresse, Lohn und Familienstand.
Trump schenkte Natalie Harp 45.000 Dollar zu WeihnachtenUS-Präsident Donald Trump hat seiner Assistentin Natalie Harp und zwei weiteren Mitarbeitern zu Weihnachten Geldgeschenke in Höhe von jeweils 45.000 Dollar (rund 38.700 Euro) gemacht. Das Weiße Haus bestätigte am Dienstagabend (Ortszeit) auf der Plattform X Medienberichte der „Washington Post“ und „Politico“. Die Geschenke entsprechen etwa einem Drittel des Jahresgehalts von 150.000 Dollar, das die drei Mitarbeiter jeweils für ihre Tätigkeit im Weißen Haus erhalten, wie US-Medien berichteten.Der Präsident pflege seit Langem die Tradition, Menschen aus seinem Umfeld zu Weihnachten Geschenke zu machen, darunter gelegentlich auch Mitarbeiter und Berater, schrieb die Pressestelle des Weißen Hauses auf X. „Die hier zur Diskussion stehenden Geschenke stehen in keinerlei Zusammenhang mit den offiziellen Aufgaben dieser Personen in der Regierung und sind daher nach den einschlägigen rechtlichen und ethischen Standards vollkommen zulässig“, hieß es weiter.Über die Rolle von Natalie Harp, die sich im engsten Machtzirkel von Donald Trump bewegt, wird seit Wochen geredet: Die frühere TV-Moderatorin gilt als eine der loyalsten Vertrauten des US-Präsidenten. Die 35-Jährige gehört in Trumps zweiter Amtszeit zu seinem direkten Umfeld und arbeitet nach Angaben des Weißen Hauses als Assistentin des Präsidenten. Sie tritt öffentlich kaum in Erscheinung. Medien schreiben ihr jedoch eine wichtige Rolle beim Zugang zu Trump zu. Einer ihrer Aufgaben soll Medienberichten zufolge darin bestehen, Beiträge auf Trumps Account beim sozialen Netzwerk Truth Social zu veröffentlichen: Trump diktiere, Harp tippe. Truth Social ist ein wichtiges Kommunikationsmittel des Präsidenten.Bei den beiden anderen Beschenkten handelt es sich den Berichten zufolge um Trumps 26 Jahre alten persönlichen Assistenten Chamberlain Harris und die 31 Jahre alte Kommunikationsberaterin Margo Martin.
Trump begrüßt AfD-Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt als „wirklich großen Abend“Zwei Tage nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat Donald Trump den Wahlerfolg der vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuften AfD als „wirklich großen Abend“ begrüßt. Die AfD nannte er am Dienstag auf seiner Onlineplattform Truth Social zwar nicht ausdrücklich, schrieb aber: „Wow! Die populistische Partei in Deutschland hatte gerade einen wirklich großen Abend.\" In Anlehnung an seinen Maga-Slogan „Make America Great Again“ fügte der US-Präsident das auf Deutschland umgemünzte Akronym „MGGA“ hinzu, was offenbar „Make Germany Great Again“ bedeuten soll (Macht Deutschland wieder großartig).Weiter schrieb Trump über den Wahlerfolg der rechtsextremistischen Partei: „Sie haben endlich genug von den absolut schrecklichen Einwanderungsregeln und -vorschriften, die Deutschland so sehr geschadet haben.“ Er fügte hinzu: „Sie sind auf dem Vormarsch und lassen sich das nicht mehr gefallen.“
Trump verhängt Einfuhrsperre für einige kanadische ProdukteAls Reaktion auf kanadische Gegenzölle hat Präsident Donald Trump im Handelsstreit mit dem Nachbarland nachgelegt. Trump verhängte am Dienstag per Dekret eine Einfuhrsperre für bestimmte kanadische Produkte, darunter alkoholische Getränke sowie einige Milchprodukte. Für weitere Waren aus Kanada, darunter Matratzen, Motorboote und Golf-Mobile, wurden zudem per Präsidentenverordnung die Zölle um 50 Prozent erhöht. Das Einfuhrverbot tritt laut der Verordnung am 29. September in Kraft, der Zollaufschlag laut weiterer Verordnung vom 15. September an.Trump hatte zuvor zudem damit gedroht, kanadische Produkte aus einem staatlichen Beschaffungsprogramm auszuschließen. Er weise die Behörden an, „Produkte kanadischen Ursprungs aus den Multiple Award Schedules der GSA zu entfernen“, erklärte er in Onlinediensten, wobei er sich auf ein Programm der Beschaffungsbehörde General Services Administration für langfristige Verträge bezog. Diese Verträge hätten einen Umfang von mehr als 50 Milliarden Dollar (43 Milliarden Euro) je Jahr, fügte Trump hinzu. Die von ihm angekündigte Maßnahme gelte, „sofern Kanada nicht wieder vollständige und faire Gegenseitigkeit für amerikanische Landwirte und Unternehmen herstellt“.
Leiter der Smithsonian-Museen tritt zurückLonnie G. Bunch III, der Leiter der Smithsonian Institution, hat seinen Abschied zum Jahresende angekündigt, berichtet unsere Korrespondentin Frauke Steffens. Der 73 Jahre alte Historiker stand seit 2019 an der Spitze der Museums- und Forschungsorganisation. Zuvor hatte er das Smithsonian National Museum of African American History and Culture aufgebaut.Bunch erklärte, dass sein Ruhestand nicht mit dem Konflikt mit Präsident Donald Trump zusammenhänge. Trump versucht seit Beginn seiner zweiten Amtszeit, Einfluss darauf zu nehmen, wie die Smithsonian-Museen die amerikanische Geschichte darstellen.Bunch widersetzte sich diesen Eingriffen und verteidigte den Anspruch der mit öffentlichen und privaten Mitteln finanzierten Institution, Geschichte auf Grundlage wissenschaftlicher Forschung zu erzählen. Wer ihm als Chef des Smithsonian nachfolgt, entscheidet das Board of Regents. Dem Gremium gehört auch Vizepräsident J.D. Vance an.
Trump zeigt Landkarte: Grönland und Kanada als Teil der USA? Mit Kanada hat US-Präsident Donald Trump einen heftigen Zollstreit, bei Grönland macht er Kontrollansprüche geltend und mit Handelspartner Mexiko lag er auch schon im Clinch: Jetzt provoziert der Republikaner mit einer Nordamerika-Landkarte, die diese Länder und die Arktisinsel in die US-Flagge gehüllt darstellt. Darauf prangt nur ein einziger Ländername: Vereinigte Staaten von Amerika.In die auf der Plattform Truth Social veröffentlichten Grafik einbezogen waren unter anderem auch Island und Kuba – dem schwer angeschlagenen Karibikstaat hatte Trump schon offen mit einer Übernahme gedroht. Trump kommentierte die Landkarte nicht, sondern ließ sie für sich stehen.
Kanada erhebt ab Dienstag Gegenzölle auf US-Importe Im Zollstreit zwischen den USA und Nachbarland Kanada ist kein Ende in Sicht. Das kanadische Finanzministerium bestätigte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, dass in der Nacht zu Dienstag (8. September, 00.01 Uhr Ortszeit) Gegenzölle auf US-Importe in Kraft treten werden. Betroffen sind nach früheren Angaben aus Kanada Produkte aus den Bereichen Stahl und Aluminium, Haushaltsgeräte, landwirtschaftliche Ausrüstung, Zellstoff und Papier sowie Elektronik. Die Zölle sollen bei bis zu 50 Prozent auf Importe aus den Vereinigten Staaten im Wert von 27,6 Milliarden Dollar liegen. US-Präsident Donald Trump machte unterdessen Stimmung gegen den kanadischen Flugzeugbauer Bombardier. Dessen Produkte sollten künftig nicht mehr auf dem amerikanischen Markt verkauft werden, schrieb er in Großbuchstaben auf der Plattform Truth Social. Wenn das Unternehmen Interesse an Käufern in den Vereinigten Staaten habe, müsse es hier produzieren.
Trump schlägt neuen Namen für Bundesstaat New Mexico vor: „New America“ Den Golf von Mexiko hat US-Präsident Donald Trump schon umbenannt, auch einen See an der Grenze zu Kanada, nun nimmt er sich einen Bundesstaat im Südwesten der Vereinigten Staaten vor: Aus New Mexico soll „New America“ werden. Das legte zumindest ein Post Trumps in sozialen Medien nahe, der eine Karte des Bundesstaats zeigte, auf der das Wort „Mexico“ durchgestrichen und mit „America“ ersetzt war. Die Antwort aus dem Bundesstaat kam prompt. „Der Name New Mexico steht nicht zur Debatte“, schrieb die Gouverneurin des Bundesstaats, die Demokratin Michelle Lujan Grisham, auf der Plattform X. Dieser habe schon existiert, bevor es die Vereinigten Staaten überhaupt gegeben habe.Sie warf dem Republikaner Trump vor, vom Irankrieg und dem starken Anstieg der Benzinpreise ablenken zu wollen. Während das Weiße Haus seine Zeit damit verschwende, Landkarten auszumalen, sorge ihr Team in „Nuevo México“ für Fortschritte, etwa bei der Gesundheitsversorgung oder kostenloser Kinderbetreuung, schrieb sie. Die Gouverneurin unterstrich mit dem spanischsprachigen Namen des Bundesstaats wohl die tiefe Verankerung der spanischsprachigen Bevölkerung und deren Geschichte in New Mexico.
Mann stürzt sich auf demokratische Gouverneurs-Kandidatin in OhioEin Angreifer hat sich auf die demokratische Kandidatin für das Gouverneursamt im US-Bundesstaat Ohio, Amy Acton, gestürzt und dabei mehrere Menschen verletzt. Das teilte ihre Wahlkampagne mit. Zum genauen Hergang des Angriffs und den Motiven des Täters machten die Behörden zunächst keine Angaben. Acton blieb bei dem Zwischenfall auf einem Volksfest im Ort Canfield unverletzt.Die Politikerin dankte den Sicherheitskräften für das schnelle Überwältigen des Angreifers und wünschte den Verletzten rasche Genesung. Actons republikanischer Gegner, Vivek Ramaswamy, bezeichnete den Vorfall als „komplett inakzeptabel“ und sagte, es gebe in der Politik keinen Platz für Gewalt. Ähnlich äußerte sich der scheidende Gouverneur Mike DeWine, ebenfalls ein Republikaner.Die Wahl für das Gouverneursamt in Ohio findet parallel zur Zwischenwahl zum US-Kongress am 3. November statt. Amtsinhaber Mike DeWine steht nicht erneut zur Wahl.
Trumps Drohungen zum Trotz: EU und Grönland wollen enger zusammenarbeitenDie EU und Grönland wollen am Montag ungeachtet von Drohungen von US-Präsident Donald Trump eine engere Zusammenarbeit vereinbaren. Bei einem Besuch von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in der Hauptstadt Nuuk ist geplant, eine neue EU-Grönland-Erklärung zu unterzeichnen. Zudem werden EU-Investitionszusagen in dreistelliger Millionenhöhe erwartet.Von der Leyen teilte zu ihrer Ankunft am heutigen Sonntag mit, es gehe darum, eine einzigartige Partnerschaft weiter zu festigen. „Wir sind Familie“, schrieb sie in sozialen Netzwerken. Grönland ist weitgehend autonom, gehört aber zum Staatsgebiet des EU-Mitgliedslandes Dänemark.
US-Flugzeugträger „Abraham Lincoln“ wieder auf SeeNach fünf Tagen Landgang in Thailand haben die 5000 Matrosen und Marinesoldaten des in die Negativschlagzeilen geratenen US-Flugzeugträgers „USS Abraham Lincoln“ am Sonntag wieder abgelegt. Der Marine-Koloss verließ gegen 11.00 Uhr Ortszeit den im Süden des Landes gelegenen Hafen von Laem Chabang, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten.Sie hatten sich in der bei Touristen beliebten Stadt Pattaya nach fast zehn Monaten auf See ein paar Tage lang von den Strapazen an Bord der „Abraham Lincoln“ erholen können. US-Medien hatten berichtet, dass die Besatzung unter einem Mangel an Lebensmitteln, defekten sanitären Anlagen und fehlenden Hygiene-Artikeln litt. Es habe eine große psychische Belastung für die Besatzungsmitglieder und sogar Suizidversuche gegeben, hieß es in den Berichten.