FAZ 18.03.2026
20:50 Uhr

(+) Überleben im Anthropozän: Viele Tiere leiden wie die Hunde


Raupen, die aussehen wie Zweige, und Kakadus, die Mülltonnen öffnen: Norbert Sachser und Niklas Kästner zeigen, wie sich Tiere ans Anthropozän anpassen oder scheitern.

(+) Überleben im Anthropozän: Viele Tiere leiden wie die Hunde

Der Mops stammt, wie alle anderen Hunde auch, vom Wolf ab. Was man ihm freilich nicht ansieht. Er ist etwas mehr als dreißig Zentimeter groß, hat ein fröhliches Gemüt, wiegt sechs bis neun Kilo, und sein Gesicht entspricht dem Kindchenschema – kurze Schnauze, hohe Stirn, große Augen. Damit allerdings gehen Probleme einher. Verengte Nasenlöcher und ein verlängertes Gaumensegel zum Beispiel. So kommt es zu Atembeschwerden, die man häufig hört: Möpse röcheln und können, wenn sie Hitze und Belastung ausgesetzt sind, tot umkippen.

Elf Freunde mussten sie nicht sein, sondern nur zusammenhalten: Wie Deutschland 1990 Fußball-Weltmeister wurde, ist jetzt im Kino zu sehen. Am besten Taschentücher mitnehmen.

Wer reden darf und wer nicht: Thomas Bedorf entwickelt eine politische Phänomenologie, die starre Forderungen nach Repräsentation hinter sich lässt.

Entdeckung, Erweckung bei der Tanzplattform 2026 in Dresden: „This resting, piece“ ist fabelhafte Performancekunst der beiden Tänzerinnen Ewa Dziarnowska und Leah Marojević.

Redakteur im Feuilleton und stellvertretender Leiter Feuilleton Online.

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