FAZ 11.03.2026
09:03 Uhr

(+) Suchtpräventionsapp freii: Wozu brauche ich Tiktok eigentlich?


Die App freii will Jugendliche innerhalb von drei Wochen dazu anleiten, ihre Mediennutzung zu regeln und Freizeit neu zu entdecken. Auch Eltern machen mit. Die ersten Nutzer zeigen sich begeistert.

(+) Suchtpräventionsapp freii: Wozu brauche ich Tiktok eigentlich?

Digitale Präventionsprogramme gegen Internetsucht von Jugendlichen gibt es viele. Eines, das sich nicht nur an Kinder, sondern auch an deren Eltern wendet, wird seit Herbst letzten Jahres von der Villa Schöpflin, einem „Zentrum für Suchtprävention“, angeboten. Es heißt „freii“ und ist eine datensparsame Web-App, die sich ohne Download über jeden Browser aufrufen lässt. In Kürze soll sie auch in App-Stores zugänglich sein.

Während China als wirtschaftliches Vorbild gefeiert wird, schildert Hu Anyan aus eigener Erfahrung die Schattenseiten Pekings: 200 Millionen Gig-Arbeiter hetzen von Job zu Job. Sogar ihr Toilettengang ist durchkalkuliert.

80.000 Mahlzeiten bereitet ein Mensch in seinem Leben zu. Wolfgang Brenner will die Menschheitsgeschichte aus der Perspektive des Kochens schreiben, doch bietet nur bekannte Anekdoten und viel zu steile Thesen.

Hier bleibt kaum ein Vorurteil unwidersprochen: In der wichtigsten Frauenausstellung des Jahrzehnts ehrt Belgien in Gent vierzig seiner mehr als zweihundert außergewöhnlichen Barockmalerinnen.

Redakteur im Feuilleton.

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