FAZ 16.09.2026
09:00 Uhr

(+) Stimmungsmache: Warum die KI-Apokalypse auch dieses Mal ausbleibt


Der Weltuntergang ist wohl doch abgesagt. Mit einem scheinheiligen Manöver verfolgen die amerikanischen KI-Labore konsequent ihre eigenen Interessen.

(+) Stimmungsmache: Warum die KI-Apokalypse auch dieses Mal ausbleibt

Warnungen aus KI-Unternehmen vor ihren eigenen Produkten haben eine lange Tradition. Dario Amodei, der Chef von Anthropic, hat schon 2019 und damals noch in Diensten von OpenAI, das Modell GPT-2 für zu gefährlich gehalten. Als Reaktion gründete er Anthropic mit dem hehren Ziel, eine sichere KI zu bauen. Es ist ja immer prima, wenn man weiß, wer „die Guten“ sind.

KI-Entwickler warnen davor, dass ihre Schöpfung die Menschheit vernichten kann. Nun verlangen sogar die Chefs von Open AI und Anthropic öffentlich, die Forschung zu bremsen – und Elon Musk stimmt ihnen zu. Wie ernst muss man die Sorgen nehmen?

Quelloffene Software und ein kleiner Heimserver verwandeln das jährliche Steuerchaos in eine durchsuchbare Tabelle. Ein Selbstversuch.

Eine neue Indeed-Studie unter 80.000 Arbeitnehmern in acht Ländern zeigt: Deutsche Beschäftigte experimentieren privat überdurchschnittlich viel mit KI.  Doch am Arbeitsplatz klafft im Vergleich zu anderen Ländern eine große Lücke.

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