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15.05.2026
07:29 Uhr
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Schon Neandertaler bekamen zuweilen schlechte Zähne – und ließen sie behandeln, wie eine neue Entdeckung belegt. Allerdings wurde wohl ohne Narkose gebohrt.

Keine Art im gesamten Tierreich hat so schlechte Zähne wie Homo sapiens. Mehr als neunzig Prozent aller Menschen bekommen früher oder später Karies: Löcher, verursacht durch die sauren Stoffwechselprodukte des Bakteriums Streptococcus mutans, das sich an Kohlenhydraten in unserer Nahrung gütlich tut. Die hohe Inzidenz ist allerdings erst die Folge der stärkereichen Ernährung nach der Erfindung des Ackerbaus.
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Redakteur im Ressort „Wissenschaft“.