FAZ 25.09.2026
10:29 Uhr

(+) Langzeitstudenten: Mehr Semester, weniger Chancen?


Wer die Regelstudienzeit deutlich überzieht, dem drohen im Bewerbungsgespräch kritische Fragen. Eine Personalerin und ein Coach erklären, wie man sich dagegen wappnen kann.

(+) Langzeitstudenten: Mehr Semester, weniger Chancen?

Wird Daniel Meier auf sein langes Studium angesprochen, antwortet er selbstkritisch: Die Studiendauer habe auch mit seiner Faulheit zu tun gehabt. 18 Semester hat Meier für seinen Bachelor gebraucht. Zuerst Bauingenieurwesen, später ist er zu Bau- und Immobilienmanagement gewechselt. Damit liegt er deutlich über der Regelstudienzeit, also der Semesterzahl, die normalerweise für einen Studiengang vorgesehen sind. Die meisten Bachelor-Studiengänge umfassen sechs Semester, also drei Jahre. Aufbauende Master-Studiengänge dauern vier Semester beziehungsweise zwei Jahre. Wer Lehramt, Medizin oder Pharmazie studiert, muss mit längeren Studienzeiten planen.

Die Generation Z gilt oft als faul und wenig erfolgsorientiert. Dabei wollen viele junge Menschen durchaus aufsteigen und dabei gutes Geld verdienen. Drei von ihnen schildern, wie sie Karriere für sich definieren.

Hunde helfen, Stress zu reduzieren, und sind gut für das Betriebsklima. Doch gibt es einiges zu beachten, wenn der Hund ins Büroleben integriert werden soll.

Frauen sollten anders medizinisch versorgt werden als Männer. Doch hatten Ärzte bisher wenig Möglichkeiten, sich Fachwissen in geschlechtersensibler Medizin anzueignen. Bis sich das ändert, ist es noch ein weiter Weg.

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