|
13.08.2026
13:50 Uhr
|
Neue Theorien vom Anfang von Raum und Zeit: Jean-Luc Lehners verspricht sich Antworten auf die Grundfragen des Universums im Rahmen der Quantengravitation. Was hat es damit auf sich?

Was soll man unter dem Nichts verstehen? In der Physik war dieses lange mit dem Begriff des Vakuums verknüpft, einem Zustand absoluter Leere, ohne materielle Objekte, den es nach Aristoteles nicht geben könne. Dass es ein Vakuum doch gibt, schienen publikumswirksam die Experimente des Magdeburger Bürgermeisters Otto von Guericke ab 1654 zu zeigen. Heute weiß man allerdings, dass sich ein absolutes Vakuum nicht herstellen lässt – selbst die beste Vakuumpumpe scheitert an den Vakuumfluktuationen virtueller Teilchen, deren Anwesenheit nach den Unschärfebeziehungen der Quantentheorie unvermeidlich ist.
Hommage an das Radio: Das dänische Kammerballetten tritt mit dem Barockensemble Concerto Copenhagen auf und verhandelt das Verhältnis der Künste neu.
Lars Jessens Kinofilm „Spaziergang nach Syrakus“ handelt von einem Ausbruch aus der DDR, der aber dezidiert keine Republikflucht sein soll – und lebt von den fabelhaften Hauptdarstellern Charly Hübner und Lina Beckmann.
Vaterahnung durch Nachahmung: Dorothea Grünzweigs flicht einen Sonnettenkranz für ihren Bruder, zählt Nordlichter und erweist sich dabei ein weiteres Mal als Lyrikerin von Gnaden.
Schlagworte: