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23.07.2026
06:50 Uhr
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Wo auf der Welt lebt es sich noch günstig, wo ist es teuer? Fragen, die auch für das Entsenden von Mitarbeitern Bedeutung haben. Analysten haben ausgewertet, in welchen Metropolen man besonders viel ausgeben muss.

Wer heute in Tokio zu zweit abends essen geht, zahlt weniger als in Warschau. Wer in Tel Aviv tankt, greift so tief in die Tasche wie kaum sonst irgendwo auf der Welt. Und wer in Budapest eine Wohnung kauft, muss heute das Dreifache dessen zahlen, was Immobilien noch vor zehn Jahren gekostet haben. Zu diesen Ergebnissen kommt das Deutsche Bank Research Institute in seinem „Mapping the World’s Prices“-Bericht, der zum zehnten Mal veröffentlicht wurde. Die Autoren kartieren darin die Lebenshaltungskosten und den Lebenswert in weltweit 69 Metropolen für das Jahr 2025. Dafür vergleichen sie unter anderem, wie viel Wohnen, Benzin, öffentlicher Nahverkehr, Lebensmittel und Kleidung kosten.
China und die EU drehen weiter an der handelspolitischen Eskalationsschraube. Überrollt von der Exportwelle der Volksrepublik suchen die Europäer nach Antworten. Bei nächtlichen Beratungen auf dem EU-Gipfel ging es darum, ob künftig eine härtere Linie nötig ist.
Zukunftstechnologien erfordern immer mehr kritische Rohstoffe. Die aber liegen in den Händen weniger Länder. In Zeiten der geoökonomischen Machtpolitik achten diese mehr und mehr darauf, ihre Vorkommen für sich selber zu nutzen und als Druckmittel einzusetzen.
Deutschland ist mit seiner Bewerbung für einen Sitz im UN-Sicherheitsrat gescheitert. Es hätte gute Argumente dafür gegeben. Doch der Völkerbund steckt in einer tiefen Krise und braucht eine grundlegende Reform.
Redakteurin in der Wirtschaft.
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