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19.05.2026
17:22 Uhr
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Soll man neue Autoritarismen als Faschismus bezeichnen? Oder besser von „Faschisierung“ sprechen? Eine Kontroverse um den Faschismusbegriff dreht sich um die Frage, wie aktuelle Krisen politisch angemessen zu begreifen sind.

Die Frage, ob man angesichts neuer autoritärer Regime und illiberaler oder rechtsextremer Dynamiken von Faschismus sprechen kann, beschäftigt politische und wissenschaftliche Debatten seit geraumer Zeit. In den Vereinigten Staaten wird diese Auseinandersetzung mit Blick auf den Trumpismus schon länger geführt; inzwischen hat sie auch hier deutlich an Intensität gewonnen. Darauf verweist die wachsende Zahl einschlägiger Publikationen und die für die kommenden Monate angekündigte Vielzahl an Büchern zum Thema.
Gewaltbereitschaft, Führerkult, Imperialismus: Schon länger diskutieren die Amerikaner darüber, wie man den US-Präsidenten historisch einordnen kann. Inzwischen haben auch einige Skeptiker ihre Meinung geändert.
Der Journalist Matthias Meisner berichtet kritisch über die OAZ. Das bringt Chefredakteur Philippe Debionne in Rage. Er schickt Fragenkataloge an Institutionen, die er als Meisners Kontakte identifiziert. Das ist übergriffig.
Ein Volksentscheid hatte die Bebauung des ehemaligen Berliner Flughafengeländes Tempelhof verboten. Doch der Druck wächst, dort auf einem Drittel der Fläche bezahlbare Wohnungen für 50.000 Menschen zu schaffen. Ein Architektenteam will jetzt zeigen, wie das gehen könnte.
Redakteurin im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin, verantwortlich für „Neue Sachbücher“ in der F.A.Z.
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