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25.07.2026
19:53 Uhr
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Nach einer Übernahme der Commerzbank befänden sich vier der ehemals fünf deutschen Großbanken unter dem Dach der Mailänder Unicredit. Übrig bliebe die Deutsche Bank, die aber nur noch in der zweiten Liga spielt. Politikirrtümer und Managementfehler erklären die Misere.

Vor fast genau 30 Jahren näherte sich ein Hubschrauber dem damals neuen Turm der Commerzbank im Frankfurter Bankenviertel. Er transportierte die 40,04 Meter hohe Antenne, die das Hochhaus „zum König der Frankfurter Wolkenkratzer krönt“, wie die F.A.Z. am 7. Dezember 1996 schrieb. „Der neue Zacken in der Skyline – das höchste Bürogebäude Europas – misst seit gestern 298,74 Meter“, fuhr der „Frankfurts neue Hoheit“ überschriebene Artikel fort. Weder im neuen Turm der Commerzbank noch in den einschlägigen Restaurants der Frankfurter Banker in der Freßgassʼ oder am Opernplatz war damals vorstellbar, dass eine italienische Großbank sich anschicken könnte, vier der fünf deutschen privaten Großbanken zu übernehmen.
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