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09.08.2026
10:48 Uhr
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Lange veröffentlichte die nur unter ihrem Pseudonym bekannte „El Hor“ Seite an Seite mit den größten Autoren ihrer Zeit, bis sie 1923 plötzlich verstummte. Nun ist dem Germanisten Claus Zittel die Enttarnung einer grandiosen Schriftstellerin geglückt.

Die Osterbeilage der Zeitung „Bohemia“ vom 27. März 1910 ist legendär, weil sie die erste größere Veröffentlichung Franz Kafkas enthielt: fünf Prosaskizzen, die später mit weiteren Texten unter dem Titel „Betrachtung“ zu seiner ersten Buchveröffentlichung wurden. Dieselbe Nummer enthielt aber auch Texte anderer Autoren, etwa von seinem Freund Max Brod oder dem damals berühmten Prager Schriftsteller und Feuilletonisten Paul Leppin. Während die Kafka-Forschung die Hintergründe dieser und anderer Beiträger nach und nach durchleuchtete, wurde eine Figur kaum beachtet: Else Onno, die unter dem Titel „Jugend“ ebenfalls einen Kurzbeitrag beigesteuert hatte.
Kirchenmusik von Joseph Haydn, Nocturnes von Louis Vierne, Elementarballaden von Britta Rex und und ein Großprojekt von Joseph Arthur: vier Alben in Kurzkritiken, rezensiert von unseren Autoren.
Ein Leipziger Professor behauptet, Algorithmen schreiben schneller und besser als Menschen. Das ist Unfug. Wer den mühsamen Schreibprozess durch Prompts ersetzen will, versteht nicht, warum wir Bücher lesen.
Don Pablo Mulemba wuchs als Sohn eines angolanischen Gastarbeiters in Eberswalde auf und wurde Leistungssportler. Jetzt hat er ein Buch geschrieben: über die Geschichte seiner Familie und die Neonazis.
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