|
06.05.2026
10:50 Uhr
|
Mehr Zeit, weniger Pendeln: Mit dem Aufkommen des Homeoffice stieg auch der Anteil der Aktienbesitzer unter den Berufstätigen, besonders im unteren Viertel der Einkommensbezieher.

Deutschland gilt nicht gerade als Land der Aktionäre. Weniger Haushalte investieren in Aktien, als aus ökonomischer Sicht angemessen wäre. Wie die Bundesbank jüngst festgestellt hat, betragen die Bankeinlagen eines durchschnittlichen Haushalts das Doppelte der Wertpapieranlagen (also Aktien, Renten, Fonds und ETF). Ein guter Teil dieser Bankeinlagen könnte in Aktien umgeschichtet werden und damit eine deutlich höhere längerfristige Rendite erbringen. Wie groß dieses Potential ist, zeigt der Vergleich mit den USA: Dort besaßen im Jahr 2025 rund 62 Prozent der Erwachsenen Aktien, in Deutschland dagegen lediglich 20 Prozent.
70 Prozent der Schweden sparen in Investmentfonds oder Aktien. Das Land kam nicht durch Weitsicht, sondern durch eine Krise zu seinem Rentensystem. Was Deutschland daraus lernen kann – und was es kosten wird.
Der Druck auf Vermieter steigt – bis hin zu Enteignungsrufen. Der neue Vonovia-Chef wehrt sich in seinem ersten Interview gegen staatliche Eingriffe: Luka Mucic spricht über steigende Mieten, hohe Schulden – und die eigene Wohnungssuche.
Der Umweltminister kritisiert die Wirtschaftsministerin nicht offen, aber zwischen den Zeilen ist klar: Es gibt keine geeinte Klima- und Energiepolitik.
Schlagworte: