Anders als im Firmenkundengeschäft, wo US-Banken und auch französische und niederländische Häuser wie BNP Paribas und ING deutschen Großbanken starke Konkurrenz machen, ist das Geschäft mit reichen Privatleuten bisher eine Domäne der heimischen Platzhirsche. Auch wenn genaue Zahlen und Abgrenzungen schwierig sind, so gelten Deutsche Bank und Commerzbank doch gemessen an den verwalteten Kundenvermögen als führend, gefolgt von der niederländische Bank ABN Amro auf Rang drei. Diese hat sich gerade mit der traditionsreichen deutschen Privatbank Hauck Aufhäuser Lampe verstärkt und ist mit der Marke Bethmann seit Längerem hierzulande unter den Top drei unterwegs. US-Banken wie Goldman Sachs dagegen konzentrieren sich auf Superreiche, dort muss man ein liquides Vermögen von 10 Millionen Euro „mitbringen“.
