FAZ 20.03.2026
12:46 Uhr

(+) City, Chelsea und co.: Der Schleier der Dominanz


Schwarze Kassen, offene Ermittlungsakten, hohe Schulden und ein ungleiches Spiel: In der Champions League zeigt sich, mit welchen Mitteln Klubs den Erfolg erzwingen wollen.

(+) City, Chelsea und co.: Der Schleier der Dominanz

Beginnen wir beim 7:2 des FC Barcelona gegen Newcastle United, beim Achtelfinale der Champions League, beim Mittwochabend. Bei der Frage, was in diesen Sieg hineinzulesen ist – und was nicht. Was sich in dieses Ergebnis hineinlesen lässt, ebenso in das Ausscheiden der Premier-League-Klubs Chelsea, Manchester City und Tottenham: Wirtschaftliche Dominanz garantiert nicht sportliche Überlegenheit.

Während in den Bundesligen der VAR-Unmut wächst, denkt der Weltverband FIFA über die Automatisierung der Spielleitung nach. Schon bei der WM wird das erkennbar sein. Werden Schiedsrichter überflüssig?

Bam Adebayo erzielt in einem NBA-Spiel mit Miami Heat sage und schreibe 83 Punkte. Die Umstände dieser historischen Marke verdeutlichen, warum in der Euroleague der anspruchsvollere Basketball gespielt wird.

Seit die amerikanischen Colleges als letzte Bastion des Amateursports gefallen sind, kassieren junge Athleten Millionensummen. Das freut längst nicht alle. Nun schaltet sich Präsident Donald Trump ein.

Stellvertretender verantwortlicher Redakteur für Sport.

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