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07.08.2026
06:17 Uhr
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Es gibt keine besondere Betroffenheit des Ostens. Wer fordert, die vorgezogene abschlagsfreie Rente beizubehalten, sollten einsehen, dass Versicherte mit den höchsten Renten privilegiert werden – auf Kosten der Solidargemeinschaft.

Nicht nur Ministerpräsidenten aus den neuen Bundesländern fordern, entgegen der Empfehlung der Alterssicherungskommission, die „Rente mit 63“ beizubehalten. Das ist auch dem Wahlkampf geschuldet, bei dem sie gegen schlechte Prognosen ankämpfen müssen. Es gibt aber auch in der Bevölkerung viel Rückhalt für die These, wer 45 Jahre gearbeitet und Versicherungsbeiträge gezahlt habe, solle ohne Abschläge in Rente gehen können. Stereotype wie „der Dachdecker“, dem man nicht zumuten kann, länger zu arbeiten, machen Stimmung.
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