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28.05.2026
06:50 Uhr
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Schon länger sorgen sich die Europäer, dass Washington ihnen den nuklearen Schutz entzieht. Nun rückt Norwegen künftig unter den atomaren Schutzschirm Frankreichs – doch das französische Arsenal ist klein und die Kosten sind hoch.

Krieg in der Ukraine und im Nahen Osten, immer schwelende Konflikte zwischen Indien und Pakistan sowie im Südchinesischen Meer – ist die Weltlage angespannt, geben Staaten nicht nur mehr Geld für konventionelle Rüstung aus. Weltweit sind die Ausgaben für Atomwaffen in den vergangenen Jahren gestiegen: 2023 haben die Nuklearmächte mehr als 91 Milliarden Dollar für ihr Arsenal verwendet, eine Steigerung im fünften Jahr in Folge, berichtet das Friedensbündnis ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons).
Japan hat sich über Jahrzehnte als pazifistische Nation verstanden. Nun erlaubt die Regierung den Export tödlicher Waffen. Was politisch für Streit im Land sorgt, kann der Beginn eines neuen Exportbooms werden.
Mit einem neuen Kontrollsystem für wichtige Lieferketten droht China ausländischen Unternehmen und sichert sich gegen die Rivalität mit den USA ab. Deutschland und Europa stecken in der Zwickmühle.
Jung, dynamisch, digital – so präsentiert sich das kommunistische Vietnam, viele deutsche Unternehmen investieren kräftig. Doch längst nicht alles läuft rund in Deutschlands wichtigstem Handelspartner in Südostasien.
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