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21.03.2026
17:18 Uhr
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Ein AfD-Verbot würde nur weiter spalten. Gegen die Polarisierung hilft die Besinnung auf einen deutschen Exportschlager, den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz.

Der Staat steht vor großen Herausforderungen. Das Vertrauen in seine Leistungsfähigkeit leidet. Es dürfte bei vielen Wählern weniger die Lust am Extremen als vielmehr der Frust über die Zustände sein, der sie veranlasst, Parteien zu unterstützen, die einfache Lösungen für die Probleme unserer Zeit anbieten. Unabhängig davon, ob die AfD die Voraussetzungen eines Parteiverbots erfüllt oder nicht, würde ein solches Verbot rund 25 Prozent der bundesweiten Wählerschaft verprellen, die sich vor allem eine bessere Politik wünschen. Ein Parteiverbot könnte ihre Unzufriedenheit nur noch steigern.
Die Forderung nach mehr Diversität bekommt unerwarteten Gegenwind. Ausgerechnet eine Wettbewerbsbehörde nimmt die Diversitätsprogramme von US-Kanzleien ins Visier. Das hat auch Folgen für deutsche Unternehmen.
Für Wirtschaft und Handel sind Schiedsgerichte unverzichtbar. Sie sollen Sachverhalte aufklären und Lösungen entwickeln. Doch es gibt Grenzen.
Wer im Referendariat ins Ausland geht, muss das Examen nicht vernachlässigen. Mit soliden Grundlagen, gutem Zeitmanagement und dem richtigen Fokus lassen sich beide Ziele vereinbaren.
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