Zu den Hilfen zählen etwa Beratungs- und Therapieangebote, aber auch Kita- und Schulbegleitungen und Integrationsassistenzen. Diese hätten im Schulalltag an Bedeutung gewonnen und dürften eine Ursache für den Anstieg der gewährten Hilfen sein, hieß es. Grund für Eingliederungshilfen waren in gut zwei von drei Fällen (69 Prozent) seelische Probleme oder Entwicklungsauffälligkeiten wie Ängste, suizidale Tendenzen oder Entwicklungsverzögerungen. In etwa jedem zweiten Fall (53 Prozent) wurden sie wegen schulischer oder beruflicher Probleme gewährt, etwa bei ADHS oder Hyperaktivität. In 36 Prozent der Fälle wurden sie mit Auffälligkeiten im Sozialverhalten wie Isolation, Drogenkonsum oder Aggressivität begründet. Mehrfachgründe waren möglich. Im Schnitt dauerten die Maßnahmen knapp zwei Jahre.
Diese Nachricht wurde am 09.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
